BMK folgt der Empfehlung des SENATs: Energiegemeinschaften bis zur Netzebene 5 nun möglich!

Das Bundesministerium für Klimaschutz hat am 16. September den Entwurf zur Novelle des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) erstellt und zur Begutachtung freigegeben. Die Begutachtungsfrist läuft bis 28. Oktober 2020.

Es freut uns ganz besonders, dass eine von Senator Johannes Leitner, Mitinhaber und Geschäftsführender Gesellschafter des mit 450 Mitarbeitern im DACH-Raum agierenden Tiroler Elektrounternehmens Fiegl & Spielberger, formulierte Kernempfehlung, die von Vertretern des SENAT DER WIRTSCHAFT in Begleitung  von Senator Leitner aus Anlass unseres Besuches am 14. Februar 2019 beim damaligen Generalsekretär im Umweltministerium Herrn Josef Plank vorgebracht wurde, gehört und nunmehr im Entwurf festgeschrieben wurde: Energiegemeinschaften, die direkte Verbindung von Stromerzeugern und Stromverbrauchern, werden ab 2021 bis zur Netzebene 5 (Mittelspannungsnetz und Mittelspannungs-Sammelschiene im Umspannwerk – Regionalbereich) möglich (EAG §75). Zum Zeitpunkt unseres Besuchs schien diese Forderung noch vor enormen Hürden zu stehen, die zu durchbrechen sich aber Gen.-Sekr. Plank offensichtlich in Folge unseres Besuchs zur Aufgabe gemacht hat. Wir danken ihm nochmals für seinen Einsatz!

Auch sonst begrüßt der SENAT DER WIRTSCHAFT das EAG. Durch einen Mix von Investitionsförderungen und Marktprämien dürfte zum Beispiel auch der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen in Österreich einen massiven Aufwind bekommen… Mit diesem Gesetz wird nun endlich auch in Österreich die Energiewende eingeleitet!

Senator Leitner bedankt sich für das Engagement des SENAT und betont dabei: “Der Senat wirkt als Sprachrohr zu politischen Entscheidungsträgern, wodurch wir die Erforderlichkeit einer Strom-Weiterleitung für Energiegemeinschaften bis zur Netzebene 5 thematisieren konnten. Dies ist ein ausschlaggebendes Kriterium dafür, dass Energiegemeinschaften sowohl im urbanen, als auch ländlichen Bereich, überhaupt funktionieren können.

Uns ist es wichtig, gemeinsame Werte zu verfolgen und schätzen es dabei, Kooperationsansätze und Synergien nutzen zu können. Aus diesem Grund sind wir stolze Partner im SENAT DER WIRTSCHAFT.”

Gesundheit und Wirtschaft im Dialog

Der gesunde Hausverstand ist gefragt!

Am Montag den 21. September 2020 lud der Senat der Wirtschaft Österreich, in Kooperation mit SENATs-Partner Biogena, in die Biogena Art Gallery Salzburg ein, das unter dem Titel “Gesundheit und Wirtschaft im Dialog” stand.

Biogena-GF Roman Huber, Geschäftsführer von Biogena und SENATs-Vorsitzender Hans Harrer eröffneten den Abend, in dem sie auf die Faktoren Ernährung, Psyche und Bewegung – besonders in der Corona-Zeit – aufmerksam machten. “In Zeiten von Corona ruft Hans Harrer zur Selbstsorge. “Es müsste ein nationaler Gesundheitsplan erstellt und umgesetzt werden! Zum Beispiel ist Bewegung eine wunderbare Möglichkeit, um das Immunsystem zu stärken”.

Drei tolle Impulsvorträge gaben den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, Informationen und Handlungsempfehlungen aus den Themenfeldern Psyche, Bewegung und Ernährung (Circle³) aufzugreifen. Diese drei Bereiche sind eng miteinander verbunden und dienen dem Ziel einer guten Mitarbeitergesundheit. Bei Anwendung dieser Bereiche wird SDG Nr. 3 – Gesundheit und Wohlergehen – umgesetzt.

Mag. (FH) Stefan Mandl, Geschäftsführer NeuroPerformanceGroup (Impulsgeber: Psyche) sagte: „Resilienz hat nur wenig mit Widerstandskraft zu tun. Es geht vielmehr um die Flexibilität, auf Situationen angemessen zu reagieren, insbesondere jetzt. Menschen agieren bis zu Ihrem 6. Lebensjahr sehr frei, kommen dann aber in eine „Schablone“ welche deren Performance mindert. Diese gilt es aufzulösen um wieder die volle Performance abzurufen. Mit NLR® – dem neurolinguistischen Resilienztraining – lässt sich die Struktur hinter Resilienz erkennen und Interventionen setzen, die dazu führen, dass Sie selbst und Ihre Mitarbeiter auf Dauer Höchstleistungen erbringen können, ohne auszubrennen.“

„Angenommen körperliche Fitness und damit einhergehend geistige Fitness funktionieren auf Knopfdruck: der Großteil der Menschen würde diesen Knopf regelmäßig betätigen. Das heißt, es liegt nicht am Wollen. Es liegt meistens an der Umsetzung. Damit ist unser Auftrag klar. Möglichkeiten anzubieten, die zwar nicht auf Knopfdruck funktionieren, dafür aber umsetzbar und motivierbar sind.  “frischluft” bedeutet in dem Zusammenhang für uns die Türen zu öffnen für neue Möglichkeiten, neue Kreativität zur körperlichen und geistigen Fitness. Bevorzugt outdoor.  Doch wir können, wenn es Sinn ergibt, auch anders. Think outside the box.“, war es Herbert Reindl, Geschäftsführer frischluft outdoor fitness world, im Bereich Bewegung.

Michael Wäger, Miracon Science, und Dipl.-Kffr. (FH) Nina Jablonski, Biogena, schlossen den Circle³ mit dem Bereich Ernährung ab. Laut Nina Jablonski sind es Stress und stressbedingte Folgeerkrankungen welche die Produktivität beeinträchtigen, aber auch die persönliche Lebensqualität von Arbeitnehmern. Neben bekannten Maßnahmen zur Stressreduktion sowie Resilienz-Steigerung – wie Entspannung und Bewegung – ist die Mikronährstoffsubstitution eine weitere Möglichkeit, um Stress zu begegnen und stressbedingte Folgeerkrankungen zu reduzieren sowie das Wohlbefinden zu steigern. Eine Erhöhung der Resilienz wird in diesem Bereich durch Magnesium, Kalium, Zink und Selen ermöglicht. Zudem wird das Immunsystem durch Vitamin D gestärkt.

In den Abschlussworten forderte Hans Harrer die anwesenden Unternehmer und MitarbeiterInnen dazu auf, die Mitte zu gestalten, um dadurch Zukunftsmacher für Staat und Gesellschaft zu werden. „Die Mitte ist es, was unsere Gesellschaft prägt. Einerseits den Menschen in seiner persönlichen Balance und andererseits die Gesellschaft – die Demokratie.”

Senator Günther Probst, Geschäftsführer Schmachtl, stattete an die TeilnehmerInnen mit den innovativen „Kinexon SafeZone“ Armbändern aus, das durch seine hohe Ortungsgenauigkeit den notwendigen Mindestabstands zwischen den Anwesenden regelte sowie für ein großes Bewusstsein für das “Social Distancing” sorgt.

Die Fotogalerie

Das sind die Gewinner des “Silver Living JournalistInnen Award”

Journalisten von “Presse”, ORF und Ö1 holen Preis für ihre Beiträge über das “Leben im Alter”.

© Silver Living GmbH/APA-Fotoservice/Schedl

Vergangene Woche wurde zum vierten Mal der “Silver Living JournalistInnen Award” verliehen. Die Verleihung ging unter größter Rücksichtnahme auf die Corona-Maßnahmen, aber in nicht weniger feierlichem Rahmen unter dem Titel “Leben im Alter – Ein Thema für alle Generationen” im “k47” in der Wiener City verliehen.

Insgesamt ist der Award mit 9.500 Euro dotiert und zählt damit zu den wichtigsten Preisen für Journalistinnen und Journalisten in Österreich. Vergeben wird er jeweils in den Kategorien “Text”, “Hörfunk” und “TV/Film”. Die drei ersten Preise in der Höhe von je 1.500 Euro wurden von Silver Living gestiftet, die drei zweiten Preise in der Höhe von je 1.000 Euro von Öko-Wohnbau und die drei dritten, in der Höhe von je 500 Euro, von der wert.bau Errichtungs GmbH. Der mit 500 Euro dotierte Jugend-Award wurde erneut vom Jungen Senat der Wirtschaft gestiftet und durch Generalsekretär Mahdi Allagha verliehen.

Die Erstplatzierten

Gewinner in der Kategorie “Text” ist Köksal Baltaci von Die Presse mit dem Artikel “Gebrechlichkeit: Die verdrängte Volkskrankheit”. In der Kategorie “TV/Film” gewannen als Einreicher-Duo Lisa Gadenstätter und Alexandra Wieser mit dem ORF-Beitrag “Nie zu spät – die Träume der Hundertjährigen” und, ebenfalls im Doppelpack, Katja Arthofer und Julia Schmuck von Ö1 überzeugten in der Kategorie “Hörfunk” mit dem Beitrag “Das brennende Thema Pflege” die sechsköpfige Jury. Den Nachwuchspreis holte sich Nina Pöchhacker für ihren Beitrag “Neues Leben für gute Nachbarschaft” auf noe.orf.at.

“Auch mit dem ‘Silver Living Award’ wollten wir wieder Journalisten – als wichtige Meinungsbildner – zur verstärkten Auseinandersetzung mit dem Leben im Alter bewegen”, erklärt Silver Living-Geschäftsführer Senator Thomas Morgl. “Der Preis kann aber nur eine kleine Anerkennung für jene sein, die Themen wie Alter, Pflege und Betreuung in den unterschiedlichsten Facetten beleuchten. Denn Fakt ist, dass die Herausforderung Alter auch in der gesamten Europäischen Union schon allein aufgrund der demografischen und damit verbundenen sozialen Entwicklung eine starke Aufmerksamkeit benötigt. Bis 2029 werden rund 2,76 Millionen Menschen in Österreich in der Altersgruppe 60+ leben. Daher ein Appell an alle österreichischen Journalisten – bitte greift das Thema Leben im Alter weiterhin auf.”

Hochkarätige Jury

Bewertet wurden alle eingereichten journalistischen Beiträge von einer hochkarätigen Jury, bestehend aus Institut für Immobilien Bauen und Wohnen GmbH-Chef Wolfgang Amann, Walter Eichinger, Senat der Wirtschaft-Vorstandsvorsitzender Hans Harrer, Österreichischer Seniorenrat-Präsidentin Ingrid Korosec, immobranche.at-Chefredakteur Heimo Rollett sowie und Manuela Strihavka vom ORF.

Eindrücke vom diesjährigen “Silver Living JournalistInnen Award 2020” finden Sie hier.

www.silver-living.com

SENATE-Magazin “INNOVATIONSMACHER” jetzt online!

Liebe Leserinnen,
liebe Leser,

mit dieser Ausgabe wollten wir zumindest einen kleinen Teil der innovativsten Projekte im Zusammenhang mit unseren 4 Säulen – Wirtschaft, Ökologie, Gesundheit und Bildung – abbilden. Es geht in schwierigen Zeiten darum, Mut zu machen und die Aufmerksamkeit von negativen Schwingungen zu positivem Weitblick zu lenken.

Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit bei allen Autorinnen und Autoren sowie bei den Inserenten bedanken, die dieses Magazin nicht nur möglich gemacht, sondern durch ihre interessanten Berichte und Kommentare bereichert  haben.

In dieser Ausgabe zeigen wir folgende Aspekte der Innovation auf:

  • Herausragende Praxisbeispiele aus der Wirtschaft
  • Regionen & Städte der Zukunft sind grün und smart
  • Digitale Revolution im Bildungssektor
  • Einbeziehung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs)
  • uvm.

Viel Spaß beim Lesen – wir sind auf Ihr Feedback gespannt!
Das vollständige SENATE können Sie gratis unter dem Link lesen.

Unsere Winterausgabe für Novemver wird sich verstärkt dem Thema “Sustainable Development Goals – SDGs” widmen. Sollten Sie dazu einen Beitrag liefern wollen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

 

Herzlichst,

Ihre

Gabriele Stowasser
Vorstand

SEF20 – 8. SOCIAL ENTREPRENEURSHIP FORUM DES SENATS DER WIRTSCHAFT

Am 17. September 2020 lud der SENAT DER WIRTSCHAFT, in Kooperation mit der Hilfsorganisation Jugend Eine Welt, zum jährlichen SEF-Social Entrepreneurship Forum, ein. Das Forum stand unter dem Motto „Eine Heldenreise“, bei dem am Beispiel der wertvollen Arbeit von Senior Experts für Entwicklungszusammenarbeit die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Social Entrepreneuren mit Wirtschaft und Gesellschaft in den Fokus gestellt wurde.

Good Practice Beispiele zeigten beim SEF20 Wege, wie strategische Partnerschaften zu einem größeren Mehrwert führen können. ExpertInnen wie Maga Waltraud Martius, RA Martin Niklas und Robert Frasch führten durch den Nachmittag und beschrieben Etappen der Heldenreise wie Prozesse, Geschäftsmodelle, rechtliche Parameter und Verkaufsstrategien.

Zudem hob fair-finance Vorsitzender Mag. Markus Zeilinger den Anstoß des Senats der Wirtschaft hervor, der zur Einführung des Social Entrepreneurship Venture Capital Fonds, einer Beteiligungsfinanzierung für Social EntrepreneurInnen, geführt hat.

Das Social Entrepreneurship Forum ist DER Treffpunkt für alle Social Entrepreneure – für all jene, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen dazu beitragen, gesellschaftliche und umweltrelevante Aufgaben zu lösen. Auf diesem Jahresevent des Senats der Wirtschaft Österreich konnten sich aber auch unterstützende Unternehmer untereinander austauschen und vernetzen und von den Initiativen der Social Entrepreneure inspirieren lassen.

Social Entrepreneure leisten wichtigen Beitrag zur Agenda 2030

vlnr.: Gabriele Stowasser (Vorstand, SENAT DER WIRTSCHAFT), Moderator Robert Frasch (GF Lehrlingspower.at & Leiter der Bildungs-Allianz des SENAT DER WIRTSCHAFT, Ing. Reinhard Heiserer (GF Jugend Eine Welt). © Robert-P. Pelikan

Gabriele Stowasser, Vorstandsmitglied des Senats der Wirtschaft, betonte, dass die vorbildlichen Leistungen von gemeinnützigen Unternehmen mit der Agenda 2030 – der Erfüllung der UN Nachhaltigkeitsziele – heute glücklicherweise endlich zur allgemeinen Maxime für ein lebenswertes Leben geworden sind,  und erinnerte in diesem Zusammenhang an das Leitmotiv des Senats Wirtschaft für Menschen. „Gerade in Zeiten der Krise ist es wichtig, dass wir positive Perspektiven haben. Social Entrepreneure suchen positive Lösungen für negative Ausgangssituationen.“

Jugend Eine Welt-Geschäftsführer Reinhard Heiserer machte am Podium deutlich, was dies für ihn bedeutet: „Jeden Tag arbeiten wir mit Heldinnen und Helden zusammen: Mit Unternehmern und Spendern, die sich für soziale Anliegen engagieren. Mit erfahrenen Senior Experts, die ihr Know-how im Ausland weitergeben. Vor allem aber mit jenen Menschen, die sich in Ländern Afrikas, Asiens oder Lateinamerikas heldenhaft für eine bessere Zukunft von benachteiligten Kindern und Jugendlichen einsetzen. Die Lebenssituation benachteiligter Menschen wird durch die Corona-Pandemie oft verschlechtert. Wir müssen an die Zukunft denken und weitermachen, denn unsere Partnerinnen und Partner vor Ort brauchen uns nach der Krise mehr denn je.“

Zum Livestream des Events

Nachschau von Co-Veranstalter Jugend Eine Welt


Die Galerie zum Event

Copyright: © Robert-P. Pelikan

Konsultationsgespräch mit dem Stv. Kabinettschef im BMF, Dr. Varro und Vertretern der freien Verbände

Die freien Verbände (SENAT DER WIRTSCHAFT, Gewerbeverband, Handelsverband, Hoteliervereinigung, Forum-EPU), waren und sind in der Corona-Krise ganz besonders gefordert: Wann wenn nicht jetzt, ist ihr Einsatz für ihre Mitglieder, das österreichische Unternehmertum, ganz besonders gefragt…? Die Herausforderung haben sie selbstverständlich wahrgenommen: Mit all den Informationen und Anregungen von den Unternehmen, haben sie in mehreren Schreiben an Bundes- und Landesregierungen sowie Kammern Rückmeldung über Erfolg oder Misserfolg der diversen Coronamaßnahmen gegeben. Mit konkreten Verbesserungsvorschlägen haben sie die Politik zu zahlreichen Korrekturen bewegt. Offensichtlich wissen die Verantwortlichen in der Politik diesen Einsatz zu schätzen: Der Stv. Kabinettchef im BMF Herr MMag. Dr. Varro lud die freien Verbände heute zu einer ersten persönlichen Konsultation ein. Es soll dies ab sofort eine regelmäßige Übung werden.

Beim heutigen Gespräch wurden die Coronamaßnahmen generell bewertet und weitere konkrete Vorschläge vorgebracht, die Herr Dr. Varro sehr interessiert aufnahm. Auch die generelle Zukunft unseres Landes und welche wirtschaftliche Rolle Österreich spielen könnte und sollte wurde diskutiert.

Roundtable im BMF mit dem Stv. Kabinettschef des BMF Dr. Varro sowie Vertretern der freien Verbände (Handelsverband, SENAT DER WIRTSCHAFT, Gewerbeverein)

Rosinger Group unterstützt Senatsunternehmen

Seit 04.09.2020 legt die Rosinger Anlagentechnik GmbH & Co. und die Rosinger RMS GmbH (beide Konzernunternehmen des Senatsunternehmens Rosinger Group) das Abstimmungsverhalten eines Syndikates fest, das über mehr als 91 % der Stimmrechte der börsennotierten NET New Energy Technologies AG (ebenfalls Senatsunternehmen) verfügt. Damit steht die NET nicht nur finanziell sondern auch strategisch auf neuen noch stärkeren Beinen… https://www.pressetext.com/news/1599222900300

Die Rosinger Group ist Finanz- und Industriekonzern zugleich und befindet sich im Besitz einer Familie, deren Wurzeln in der Finanzwelt bis ins Mittelalter zurückreichen. Damit vereinigt die Rosinger Group auf einzigartige Weise das Wissen, die Erfahrung und das Verständnis dreier Welten, die sonst kaum eine gemeinsame Gesprächsbasis finden. Etablierte Mittelständische Unternehmen finden in der Rosinger Group einen kompetenten Partner auf Augenhöhe.

Das von der Rosinger Group entwickelte Vorgehensmodell „Regionale Mittelstands Sicherung“ mit dem Alleinstellungsmerkmal Unternehmen neben Kapital auch Knowhow und Kontakte zuzuführen hat sich Jahrzehnte lang bewährt und stellt in komplexen Branchen und Situationen mittlerweile den state of the art der Unternehmensfinanzierung dar. Werden auch Sie zum Löwen, zögern Sie nicht mit der Rosinger Group in Kontakt zu treten!

2. große Standort-Umfrage zu Corona-Schäden und Hilfspaketen

Ungebremste Umsatz- und Investitionsrückgänge, noch viel Potenzial bei Hilfsmaßnahmen

800 Unternehmen aus ganz Österreich haben an der 2. großen Standort-Umfrage von Österreichischer Hoteliervereinigung, Handelsverband, Gewerbeverein, Senat der Wirtschaft und Forum EPU zu den Auswirkungen von Corona teilgenommen, darunter 37% Ein-Personen-Unternehmen. Die anderen Teilnehmer beschäftigten Ende Juni 2019 im Durchschnitt 65 Mitarbeiter, ein Jahr später nur mehr 59. Damit haben typische KMU durch Corona 10% des Mitarbeiterstands verloren. Von den verbleibenden Mitarbeitern waren zum Zeitpunkt der Befragung 32,4% in Kurzarbeit, berichteten Stephan Blahut, Generalsekretär Gewerbeverein, Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender Senat der Wirtschaft, Sonja Lauterbach, Initiatorin Forum EPU Österreich, Michaela Reitterer, Präsidentin Österreichische Hoteliervereinigung, und Rainer Will, Geschäftsführer Handelsverband.

Trotz Lockerungen: Umsatzrückgänge stark gestiegen
Bei der 1. großen Corona-Standortumfrage der freien Wirtschaftsverbände im Mai lag der Corona-bedingte Umsatzrückgang bei 498.000 Euro. Trotz Lockerung der Maßnahmen wuchsen die Fehlbeträge seither um 27,5% auf durchschnittlich 635.000 Euro. Für das Gesamtjahr gehen die Befragten von Einnahmenausfällen im Ausmaß von 38,8% aus. Wie stark sich die zweite Anti-Covid-Maßnahmen-Welle auf die Umsätze und den Ausblick für das Gesamtjahr auswirkt, ist noch nicht absehbar: „Klar ist eines: Wir müssen alle neuen Erkenntnisse zu Covid-19 und den wirtschaftlichen Effekten nutzen, um den Schaden möglichst gering zu halten“, appellieren die Branchensprecher an Bund und Länder.

Erschreckende Kürzungen bei Investitionsvorhaben
Besondere Sorge bereitet ihnen das Ausmaß der Investitionsrückgänge: Wurden diese bei der 1. großen Standort-Umfrage vom Mai für 2020 noch mit 354.000 Euro je Betrieb angegeben, liegen sie jetzt bei 460.000 Euro: ein Plus von 29,9%. Ähnlich die Entwicklung für 2021: Wurden bei der ersten Befragung die Investitionsrückgänge für nächstes Jahr mit 467.000 Euro angegeben, stieg der Wert jetzt auf 620.000 Euro. Mehr als die Hälfte der geplanten Investitionen wird Corona-bedingt zurückgestellt.

Investitionsprämie anpassen
Besser als noch vor einem Monat bewerten die Unternehmen die Bemühungen der Bundesregierung, den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie entgegenzutreten. Kritisierten bei der ersten Befragungswelle 67% der Betriebe die Maßnahmen als praxisfremd, wird die neue degressive AfA von 40,2% der Unternehmen begrüßt und die Investitionsprämie von 35,4%. Doch 4,1% könnten die Investitionsprämie früher in Anspruch nehmen, immerhin 11,5% später: „4 von 10 Unternehmer befürchten, dass es ihr Unternehmen zu Weihnachten nicht mehr gibt – auf gut Wienerisch ‚eine schöne Bescherung‘. Es muss jede Möglichkeit ausgeschöpft werden, um Betriebe zu retten. Bei der Investitionsprämie nachjustieren ist eine“, so die Sprecher der Freien Wirtschaftsverbände.

Bessere Berater einbinden bei Fixkostenzuschuss und Kurzarbeit
Nicht nur bei der Bewertung der Hilfsmaßnahmen, auch beim Fahrplan für die kommenden Monate sind sich die freien Wirtschaftsverbände einig: Der Kampf gegen die wirtschaftlichen Covid-Folgen muss effektiver werden. „Dienstleistung funktioniert anders als Produktion, KMU anders als Konzerne: Wir brauchen maßgeschneiderte Konzepte.“ Branchenlösungen braucht es etwa für die Kurzarbeit oder für den Fixkostenzuschuss. Die Einbindung von Praktikern ist ein Muss, wenn man sich ansieht, was bisher geliefert wurde: „Da ging viel an der gelebten Praxis vorbei. Da muss die Regierung rasch reagieren im Interesse von Standort, Arbeitsmarkt und Wirtschaft und bessere Berater an Bord holen. Denn wir können keine Langzeitarbeitslosen, keine weiteren Investitionseinbrüchen und keine Verfestigung der Rezession brauchen.“

 


 

Die Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier zum Download
Ein Foto vom Pressegespräch finden Sie hier zum Download, © Freie Arbeitgeberverbände
Diese Pressemeldung als PDF finden Sie hier zum Download

Ihre Ansprechpartner bei den Freien Verbänden
ÖHV | martin.stanits@oehv.at | +43 664 516 08 31
Handelsverband | gerald.kuehberger@handelsverband.at | +43 1 406 22 36 77
Gewerbeverein | s.blahut@gewerbeverein.at | +43 676 8287 8888
Senat der Wirtschaft | m.allagha@senat-oesterreich.at | +43 664 88733311
Forum EPU-Österreich | lauterbach@lauterbach-value-added.com | +43 676 38 595 62

SENATE-Magazin “AUFBRUCHSTIMMUNG” jetzt online!

Liebe Leserinnen,
liebe Leser,

in unserer neuen Ausgabe des SENATE-Magazins, das in dankenswerter Zusammenarbeit vor allem mit vielen Senatorinnen und Senatoren entstanden ist, ging es uns nicht darum, wieder einmal die Finger in offene Wunden zu stecken, sondern vielmehr darum, zu zeigen, wie unsere Unternehmerinnen und Unternehmer die derzeitige Situation meistern, wie Lösungen und Perspektiven gefunden werden, wie die Praxis erlebt wird.

Neben den Auswirkungen der Krise auf die Wirtschaft werden  Lösungen aus der Wirtschaft präsentiert: Erfahrungsberichte der Mutmacherinnen und Mutmacher. Wir zeigen auf, was heute wichtiger denn je ist, nämlich u.a.

  • Investitionen in den Klimaschutz
  • Ausbau der Digitalisierung
  • Lehren und Lernen für die Zukunft
  • Festigung der körperlichen und geistigen Widerstandsfähigkeit und somit der Unternehmensgesundheit
  • Stärkung und Weiterentwicklung der Regionen
  • Einbeziehung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele

Wir haben diesmal nicht nur die Seitenanzahl, sondern auch die Auflage erhöht, vor allem um verstärkt auch in den Gemeinden präsent zu sein.

Viel Spaß beim Lesen – wir sind auf Ihr Feedback gespannt!
Das vollständige SENATE können Sie gratis unter dem Link lesen.

Unsere Herbstausgabe für September wird sich verstärkt dem Thema Innovation widmen. Sollten Sie dazu einen Beitrag liefern wollen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Große Standort-Umfrage zu Corona-Schäden und Hilfspaketen

Umsätze und Investitionen gehen stark zurück, Hilfsmaßnahmen kommen nicht an

Österreichische Hoteliervereinigung, Handelsverband, Gewerbeverein, Senat der Wirtschaft und das Forum EPU haben ihre Mitglieder nach den wirtschaftlichen Auswirkungen von Covid-19 auf Umsätze und Investitionen sowie die Zufriedenheit mit den Maßnahmenpaketen der Bundesregierung befragt.

650 Betriebe, eine Meinung: Die Maßnahmen kommen nicht an

An der Befragung nahmen 650 Unternehmen aus ganz Österreich teil, darunter 45% EPU. Die anderen teilnehmenden Betriebe beschäftigen im Durchschnitt 48 Mitarbeiter, sind also typische KMU. Die Ergebnisse fallen je nach Branche unterschiedlich aus, was die Dimension der umsatz- und Investitionsrückgänge angeht. „Relativ einig sind sich die Unternehmen bei der Bewertung der Hilfsmaßnahmen durch die Bundesregierung. Und die fällt fast konträr zur Bewertung durch die Regierung und die WKÖ aus“, fasst Stephan Blahut, Generalsekretär des Gewerbevereins, die Bewertung der Maßnahmen durch die Praktiker aus der Wirtschaft zusammen:

67% aller befragten Unternehmen verzweifeln an den Maßnahmen der Regierung, die weit an der Praxis vorbeigehen:

  • 33% sagen, die Maßnahmen der Bundesregierung „helfen nicht“
  • 26% geben an, dass die Maßnahmen nur „helfen, wenn endlich Geld kommt“
  • 8% finden die Maßnahmen für die jeweilige Branche nicht passend
  • 26% meinen, dass die Maßnahmen „etwas helfen“
  • 4% bewerten die Maßnahmen als „sehr hilfreich“
  • 3% brauchen keine Hilfe

So reagierten die Betriebe auf die Corona-bedingten Umsatzeinbrüche:

  • 73% reduzierten den betrieblichen Aufwand
  • 55% reagierten mit Zahlungsaufschüben
  • 55% nahmen Steuerstundungen in Anspruch
  • 53% beantragten Eigenkapital-Zuschüsse

Umsatzrückgang: ½ Mio. Euro im Durchschnitt

Der auf die flankierenden Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 zurückzuführende bisherige Umsatzrückgang wurde im Mittel mit 498.000 Euro beziffert, das ist ein Rückgang um 73% gegenüber dem Vorjahr. Für das Gesamtjahr 2020 wird ein Umsatzrückgang von 44% erwartet.

Investitionsrückgänge 2021 noch höher als 2020

Ursprünglich für 2020 geplante Investitionen – die infolge von Covid-19 und der damit einhergehenden Planungsunsicherheit aufgrund ausbleibender Krisenhilfen verschoben oder gestrichen werden – beziffern die Unternehmen mit durchschnittlich 354.000 Euro oder 77% des ursprünglich geplanten Investitionsvolumens. „Besonders alarmierend: 2021 fällt der Investitionsrückgang noch schlimmer aus und liegt bei 467.000 Euro oder 64% des ursprünglich geplanten Investitionsvolumens“, so Blahut.

Tourismus: Wertschöpfungsturbo mit besonders hohen Rückgängen

Für die Hotellerie ist das erst der Beginn eines langen Weges durch ein finsteres Tal. „An seinem Ende werden weniger regionale Leitbetriebe, Investitionen und Beschäftigte stehen“, warnt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung: „Nach Lehman hat es 10 Jahre gedauert, bis wir die Umsatzrückgänge aufgeholt haben – und das war nichts gegen Corona.“ Hotels verzeichneten bisher einen Umsatzrückgang um 929.000 Euro, fahren die Investitionen heuer um durchschnittlich 784.000 Euro zurück und nächstes Jahr um 950.000 Euro: „Unsere Ausgabenrückgänge sind die Einnahmenrückgänge des Gewerbes. Fehlen uns Gäste, fehlen dem Handel Kunden. Wollen wir da wie dort Arbeitsplätze retten, und das muss die Politik wohl, braucht es effektivere Maßnahmen als bisher“, zieht Michaela Reitterer aus den vorliegenden Daten Schlüsse über die Branchengrenzen hinweg.

Handel: Beschäftigungsintensives Rückgrat der Volkswirtschaft braucht sofortige Struktur- und Steuerreform

Alle Bereiche im Einzel- und Großhandel stehen vor massiven Herausforderungen, die Händler rechnen heuer mit Umsatzeinbußen von durchschnittlich 32 Prozent. „2020 werden im Handel wohl ein Drittel der Umsätze wegbrechen. Die Investitionen werden ebenfalls zurückgefahren, wovon alle Branchen betroffen sind. Wir haben mittlerweile mehr als 550.000 Arbeitslose und 1,3 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Nachdem die Kriseninstrumente die Firmen nur langsam erreichen, muss die Kaufkraft der Bevölkerung gestärkt werden, damit Selbsthilfe möglich ist. Ein Vorziehen der bereits paktierten Steuerreform sowie die Ausgabe von 500 Euro-Schecks an alle Personen mit Hauptwohnsitz Österreich und einem Jahreseinkommen unter 11.000 Euro sind dafür entscheidend”, sagt Handelsverband-Präsident Stephan Mayer-Heinisch.

EPU: Einnahmen 2020 halbiert

Besonders trifft die Krise EPU: Der bisherige Umsatzrückgang wird mit 80% besonders hoch angesetzt, für das gesamte Jahr 2020 rechnen die Kleinstunternehmen mit einem Rückgang um 50%. Die Hilfsmaßnahmen werden besonders kritisch gesehen: Kritisiert quer über alle Branchen ein Drittel die Maßnahmen pauschal als nicht hilfreich, sind es hier 52%: „Auch wenn jedes EPU und Kleinstunternehmen für sich genommen unbedeutend erscheint, hat die Gruppe dieser Unternehmen durch die hohe Beschäftigungswirkung und der Wertschöpfung einen relevanten gesamtwirtschaftlichen Impact“, so Sonja Lauterbach, Sprecherin von EPU Forum.

5 Verbände, 4 Forderungen

Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft – einem freiwilligen Verband mit 600 Mitgliedern aus Industrie, Handel, Gewerbe und Dienstleistung – appelliert an die Bundesregierung, das Feedback aus den Unternehmen ernst zu nehmen um rasch gegenzusteuern und Schlimmeres zu verhindern: „Die Kollateralschäden von Covid-19 treffen den Standort und die Wirtschaft deutlich härter, als die Bewertung der Hilfsmaßnahmen durch die Bundesregierung und die Funktionäre der Wirtschaftskammer annehmen lässt, quer durch alle Branchen, Bundesländer und Unternehmensgrößen. Wir müssen alles daran setzen, eine Negativspirale aus Arbeitslosigkeit, Investitions- und Konsumrückgang bis hin zum Zulauf zu den politischen Rändern zu verhindern.“ Die staatlichen Hilfsmaßnahmen sind gut gemeint, die Anstrengungen in Ministerien, Banken, AMS & Co. fruchten aber nicht ausreichend.

Aus den Rückmeldungen der Unternehmen über alle Branchengrenzen hinweg leiten die Verbände folgende politische Empfehlungen ab:

  1. Jetzt Eigenkapital zuführen.
    Den Unternehmen muss jetzt Eigenkapital zugeführt werden, damit sie diese Krise durchstehen können.

 

  1. Jetzt Steuerreform vorziehen.
    Eine merkliche und nachhaltige Stimulation der Nachfrage durch die bereits paktierter Senkung der Lohn- und Einkommenssteuer muss jetzt beschlossen und vor Beginn des Sommers umgesetzt werden.

 

  1. Unternehmer, aber auch Kammern und Staat müssen jetzt Reserven locker machen.
    Wie die Unternehmer es vorgezeigt haben, müssen auch die Kammern und der Staat alle Reserven locker machen, um den Betrieben in Not zu Hilfe zu kommen. Wir gehen davon aus, dass auch die Wirtschaftskammern ihre Rücklagen zugunsten der hart betroffenen Unternehmen zurückgeben sollten. 1,4 Mrd. Euro an Kammerrücklagen von den Unternehmen sind genau für derartige Krisenfälle für Unternehmen da. Gleiches gilt für alle staatlichen Organisationen, Behörden und Versicherungen, die tunlichst ihre Reserven – auch organisatorisch – heben und den Unternehmen z.B. durch Erlassen von gestundeten Zahlungen sofort helfen könnten.

 

  1. Jetzt freie Verbände hören.
    Die Bilanz der Unternehmen zeigt, wie wichtig es ist, freie Unternehmerverbände stärker einzubeziehen. Dies ist in der Krise bislang unzureichend erfolgt und hat insbesondere beim Härtefallfonds existenzielle Probleme der Betroffenen bis zum heutigen Tage verschärft.

 

In die Bewertung der Maßnahmenpakete müssen jene Verbände eingebunden werden, die die Situation laufend analysieren und die Interessen der Unternehmen transparent und konsequent vertreten. Davon kann bei der Wirtschaftskammer leider keine Rede sein, wie die vorliegende Befragung von Unternehmen aller Branchen, Bundesländer und Unternehmensgrößen zeigt.

Ihre Ansprechpartner bei den Freien Verbänden

ÖHV | martin.stanits@oehv.at | +43 664 516 08 31

Handelsverband | gerald.kuehberger@handelsverband.at | +43 1 406 22 36 77

Gewerbeverein | s.blahut@gewerbeverein.at | +43 676 8287 8888

Senat der Wirtschaft | m.allagha@senat-oesterreich.at | +43 664 88733311

Forum EPU-Österreich | lauterbach@lauterbach-value-added.com | +43 676 38 595 62

 

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Wir feiern ein Jahr Leader‘s Talk

Wow. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Bereits vor einem Jahr fand unser Leader‘s Talk #1 im Arcotel Castellani in Salzburg statt, welchem noch weitere spannende Podiumsdiskussionen folgten. Darunter befand sich unter anderem auch unser erster Zukunftsdialog mit dem Salzburger Landesrat Mag. Stefan Schnöll bei unserem Senats-Partnerunternehmen G.A. Service rund um Senator Helmut Gruber.

Zukunftsdialog mit Landesrat Mag. Stefan Schnöll | © GAS

Gemeinsam mit Senator Mag. Gerald Krug-Strasshofer von der NeuroPerformanceGroup, dem Team vom Brutkasten rund um den CEO Dejan Jovicevic, haben wir der Senat der Wirtschaft die Leader‘s Talk Reihe im deutschsprachigen Raum ins Leben gerufen. Ziel ist es, neue und innovative Impulse zu setzen und den Erfahrungsaustausch anzuregen. Menschen, die schon richtig was bewegt haben, standen bereits auf unserer Bühne und gaben einen Einblick in ihre Erfahrung und in ihr Handeln und Tun.

Auch die aktuelle Situation rund um die Corona Pandemie hält uns nicht auf. Deshalb ist für heuer der erste Online Leader‘s Talk geplant. Eine tolle Gelegenheit, um sich trotz der physischen Distanz auszutauschen und voneinander zu lernen.

Vielen Dank an alle, die unseren Leader‘s Talk so außergewöhnlich gemacht haben. Wir freuen uns schon auf viele weitere spannende Events und Diskussionen mit Euch.

Hier findet ihr ebenfalls noch Links zu den Beiträgen des Brutkastens und unseren Rückblicken:

  • Leader‘s Talk #1 im Hotel Castellani. Hier trafen Jungunternehmer und Corporates zusammen, um sich auszutauschen.
  • Sustainable Leaders in Excellence. Bei diesem Event wurde das Thema Nachhaltigkeit großgeschrieben. Hört euch hier auch gerne das Interview vom Brutkasten mit den Speaker
  • Zukunftsdialog mit Landesrat Mag. Stefan Schnöll. Wo Innovationsmacher richtige Zukunftsmacher sind.
  • Female Leaders in Excellence. Ein Leader‘s Talk nur für unsere Top-Frauen.

Regierung reagiert!

In einem öffentlichen Brief an Bundeskanzler Sebastian Kurz forderte der SENAT DER WIRTSCHAFT einen Härtefonds nach Vorbild Deutschlands.

Nach einer erfolgreichen Telefon und Onlineumfrage schlug der SENAT der Türkis-Grünen Regierung vier dringende Umsetzungsvorschläge aus der Praxis vor.

Zahlreiche Vertreter des Bundesregierung und Landesvertreter reagierten auf die Presseaussendung am 6. April, bedanken sich für die praxisnahe Vorschläge und versprachen eine dementsprechende Umsetzung, im Sinne unserer Unternehmerinnen und Unternehmer in diesem Land.

Reagiert haben:

  • Kabinett BK Kurz
  • Kabinett BMDW Schramböck
  • Kabinett BMF Blüml
  • Kabinett BMK Gewessler
  • Staatssekr. Brunner
  • Kabinett BMEU Edtstadler
  • BMAFJ Aschbacher
  • WKO Präs. Mahrer
  • LH Tirol Platter
  • LH Sbg Haslauer
  • Büro LH Ktn Kaiser
  • LH Stmk Schützenhöfer
  • Büro LH NÖ Mikl-Leitner

Vorschlagspapier für Startups

SENAT unterstützt das Vorschlagspapier von SENATs-Partner AVCO

Die COVID-19 Krise zeigt die Notwendigkeit, die Österreichische Wirtschaft zu unterstützen. Das Land braucht insbesondere für das volkswirtschaftlich wichtige Segment der Startup Unternehmen kurzfristig schnelle Hilfe in Form von staatlichen Garantieprogrammen sowie Überbrückungskrediten. Es geht um die Erhaltung von Jobs für tausende Beschäftigte und um die künftige Innovationskraft des Landes.

Insbesondere dann, wenn die Wirtschaft wieder anläuft, wird aber auch mehr privates Eigenkapital gebraucht werden, um durchstarten zu können und damit der Standort international wettbewerbsfähig bleibt. Dieses Kapital kann und sollte nicht mit Steuergeldern finanziert werden, sondern aus privaten Quellen – wie institutionellen und privaten Investoren – aufgebracht werden. Nur das gewährleistet eine nachhaltige und gesunde Wiederbelebung der Österreichischen Wirtschaft.

Daher hat SENATs-Partner AVCO, ua auch mit dem SENAT DER WIRTSCHAFT, in einem nachhaltig angedachten Maßnahmenpaket mehrere Eigenkapital-Instrumente entwickelt, die flexibel und abgestimmt auf die einzelnen Unternehmen angewandt werden können – kurz-, mittel- und langfristig! Das Paket liegt der Regierung bereits vor.

Neben Business Angels spielen langfristig operierende Venture Capital Fonds eine wichtige Rolle bei der Finanzierung und dem Aufbau von Startups. Leider gibt es davon in Österreich – verglichen mit allen Europäischen Ländern – zu wenig. Daher hat die AVCO bereits vor zwei Jahren ein Dachfonds-Konzept entwickelt, das nach Meinung vieler Experten einen wichtigen katalytischen Effekt auf die Ausgestaltung unserer Volkswirtschaft mit mehr risikotragendem Eigenkapital haben wird. Auch dieses gilt es jetzt in die Umsetzung zu bringen.

Wir erwarten nun eine zügige Umsetzung!


Austrian Venture Capital und Venture Capital Organisation
Senator Dr. Rudolf Kinsky
www.avco.at

 

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SENATs-Mitglied Elastica: Lock-Down führt zu Chancen

Der Salzburger Matratzenproduzent hilft sich selbst – wenn schon nicht geholfen wird.

Der Lock-Down im Handel traf SENATs-Unternehmen Elastica, ein führender Industriebetrieb, spezialisiert auf Matzratzen- und konfektionierte Schaumstoffproduktion in Österreich, mit voller Härte.

Der Geschäftsführer und Senator Philipp Kreutzer schickte alle 85 Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Doch kurze Zeit später wurde die Produktion umgestellt und mit den freigewordenen Kapazitäten werden nun Mund & Nasenschutzmasken produziert – mittlerweile sind 15 Mitarbeiter wieder beschäftigt, die pro Tag 5.000 bis 10.000 MNS-Masken herstellen.

100% Made in Austria – 100% Wertschöpfung bleibt in Österreich – 100% Familienbetrieb, seit 1976.

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COVID-19 – Neuerungen im Insolvenzrecht – Ein Schuss ins Leere – Auswirkungen

Der Nationalrat hat mit dem am 20.03.2020 beschlossenen 2. COVID-19-Gesetz die eher unbekannte Bestimmung des § 69 Abs. 2a IO dahin gehend geändert, dass dort die Wendung „Epidemie, Pandemie“ eingefügt wurde.

Inhaltlich bedeutet dies, dass nunmehr auch im Fall einer Epidemie oder Pandemie, wie derzeit vorliegend, die Frist für die Beantragung eines Insolvenzverfahrens 120 Tage beträgt. Bislang galt dies lediglich für Naturkatastrophen. 

Leider bietet die vorgenommene Gesetzesänderung eigentlich nicht das, was sie verspricht, da sie den Geschäftsführer/Vorstand eines mit Insolvenz bedrohten Unternehmens auch nicht vorübergehend von der Antragspflicht des § 69 IO befreit. Sinnvoller wäre es gewesen, den Beginn des Fristenlaufes nach hinten zu verschieben, z.B. dadurch, dass die 60 oder 120 Tagesfrist bis zu einem bestimmten Datum gehemmt ist.

Einem verantwortungsvollen und Haftungen vermeiden wollenden Geschäftsführer/Vorstand eines Unternehmens, das durch die derzeitige Ausnahmesituation in Schieflage geraten ist, kann nur dringend empfohlen werden, trotz der Fristverlängerung zur Antragstellung in der Insolvenzordnung insbesondere folgende Schritte/Maßnahmen zu setzen:

  • Beschaffung frischen Kapitals,
  • Vereinbarung von Stundungen und Ratenzahlungen mit den verschiedenen Gläubigergruppen (Banken, Finanzamt, Leasinggesellschaften etc.),
  • Prüfung der Inanspruchnahme einer ABBAG-Garantie zur Finanzierung des weiteren Geschäftsbetriebs oder einer Überbrückungsfinanzierung durch die ABBAG selbst,
  • Erarbeitung und Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen, insbesondere Kostensenkungsmaßnahmen, wie z.B.: Beantragung von Kurzarbeit, Anträge an Vermieter auf Reduktion des Mietzinses,
  • Erarbeitung eines adaptierten Geschäftsmodells.

Die rechtliche Einschätzung im Detail, von den Autoren Georg Rupprecht und Bernhard Schatz, finden Sie auf der Webpage der Rechtsanwaltskanzlei BPV-Hügel: https://www.bpv-huegel.com/news/need2know/

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