Expertentipp: Raus aus der “Reglementierungsdiktatur”!

Schon vor der Pandemie und der Teue-rungskrise haben Digitalisierung, Öko-logisierung und soziale Herausforde-rungen den Veränderungsdruck auf unsere Gesellschaft dramatisch er-höht. Durch die jetzige Energiekrise und Erzeugerpreisanstiege von 28,3 % (Österreich) bis 45,8 % (Deutschland) in den wichtigsten Märkten unserer KMU können viele Unternehmen nicht mehr mithalten und stehen vor dem Aus.

Um zu retten, was zu retten ist, muss der Wirtschaftsstandort Österreich schleunigst politisch unterstützt und endlich modernisiert werden: Neben einer drastischen Senkung der Steuer-last und Lohnzusatzkosten, der Mo-dernisierung des Finanzplatzes, der Entdiskriminierung von Eigenkapital gegenüber Fremdkapital, einem gene-rellen Bürokratieabbau und Maßnah-men zur besseren Verfügbarkeit von Fachkräften fordert der Senat der Wirtschaft insbesondere auch die Mo-dernisierung des Gesellschaftsrechts. Aber gerade in Sachen Entbürokrati-sierung blockieren Teile der Justiz. Sie nehmen die gesamte österreichische Wirtschaft in Geiselhaft.

Wir brauchen JETZT eine echte, moder-ne und flexible Kapitalgesellschaft. Die neue Rechtsform FlexCo wird nicht alle Probleme unseres Standorts lö-sen, aber sie wird ihn beflügeln und den Grundstein für eine Standortver-besserung setzen. Mehr Infos auf: www.senat.at

SENATs-Salon “Eigenkapital für den Mittelstand”

Expertentipp: Unternehmen finanzieren – aber wie?

Im Senat der Wirtschaft beschäftigen wir uns täglich mit dem Thema der Finanzierung von KMU, Start-ups und Jungunternehmen. Die EU zum Beispiel bietet drei Förderprogramme an: 1. das Horizon Europe Programm, basierend auf Forschung und Innovation bis kurz vor Markteintritt, 2. den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung – EFRE–, der Fördergelder für die Wirtschaft vergibt, und 3. den Wiederaufbaufonds.

In Österreich gibt es circa 6000 Förderprogramme, das heißt für fast alle Investitionen/Projekte, die über den normalen Geschäftsbetrieb hinausgehen, kann man in Österreich öffentliche Unterstützung erhalten. Derzeit besonders aktuell ist das Thema Digitalisierung.

Bei innovativen, sektorübergreifenden und regionalen Projekten ist LEADER eine Förderoption, die von Organisationen, Vereinen, Gemeinden und auch Unternehmen im ländlichen Raum genutzt werden kann.

Zu all diesen Programmen kann der Senat der Wirtschaft erfolgreiche Beispiele auflisten. Einreichfristen, juristische Unterlagen, Clusterbildungen, Einzelanträge et cetera stehen als begleitende Förderthematiken zur Verfügung. Unsere Partner – Banken, Ventures, Investoren und Förderspezialisten – sind gern für Sie da: office@senat.at

 

Flexible Kapitalgesellschaften – Was sagen die Bundesministerien?

 „Die Justiz nimmt die Wirtschaft in Geiselhaft“ – Wir, der SENAT DER WIRTSCHAFT, fordern die Verabschiedung des schon längst bereitliegenden Gesetzes für flexible Kapitalgesellschaften. Darin ist die Abschaffung bürokratischer Hürden, insbesondere der Notariatspflicht eine Grundvoraussetzung. Wesentliche Bestandteile sind zudem die Förderung der Digitalisierung, die Senkung der Steuerlast und Lohnnebenkosten und die Entdiskriminierung von Eigenkapital gegenüber Fremdkapital. (FlexCo)

Wir haben bereits einige Rückmeldungen von Ministerien erhalten, die uns der FlexCO-Forderung zustimmen, befürworten und ganz essentiell auch vorantreiben wollen.

Das Büro des Vizekanzlers und Bundesministers, Werner Kogler, hat uns zugesichert, dass sich dieser Gegenstand derzeit in der politischen Koordinierung befindet und die genannten Punkte zur Flexiblen Kapitalgesellschaft zur Diskussion gebracht werden.

Das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft hat bereits im September 2020 ein umfassendes Rechtsgutachten über ein Regelungskonzept zur Einführung einer zeitgemäßen Gründer- und Investorfreundlichen Gesellschaftsform in Österreich vorgelegt. Die Vorschläge des Gutachtens wurden daraufhin in der Arbeitsgruppe des Bundesministeriums für Justiz „Reform des Gesellschaftsrechts“ mit Professorinnen und Profressoren aus dem Gesellschaftsrecht sowie Vertreterinnen und Vertretern des Startup-Ökosystems diskutiert. Aus dieser Basis erarbeitete das Bundesministerium für Justiz einen Entwurf für Flexibles Kapitalgesellschafts-Gesetz.
Weiters wird unsere Ansicht, dass KMUs und Startups in Österreich geeignete Rahmenbedingungen vorfinden sollten, um im internationalen Wettbewerb bestmöglich zu bestehen, geteilt. Die Abschaffung von bürokratischen Hürden wird zudem vom Startup-Rat des BMWA empfohlen.
Das BMWA setzt sich bereits im Sinner der Unternehmerinnen und Unternehmer für eine Verbesserung des Gesetzesentwurfes ein. Die Schaffung einer neuen Rechtsform obliegt jedoch dem Bundesministerium für Justiz und Frau Dr.in Alma Zadic.

Es ist an der Zeit, dass die Regierung durchgreift und im Sinne der eindeutigen Gutachten entscheidet. Wir können nicht länger auf eine echte moderne flexible warten. Der österreichische Mittelstand braucht sie jetzt!

SENATs-Kommentar: KMU im Fokus

„Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.“ (Benjamin Franklin)

Neu im Senat der Wirtschaft: Die Firma Guschlbauer ist nicht nur ein wirtschaftlicher Leuchtturm in Oberösterreich, sondern sie zeichnen sich durch ihre hohe Qualität ihrer Produkte, aber auch ihrer gelebten Nachhaltigkeit aus!

Neu in der SENATs-Familie: Senator Siegfried Wurzinger

Österreichischer Franchise-Award 2022

Senat der Wirtschaft ist Partner des Automation Forum 2022

Neu im Senat der Wirtschaft: Die Firma Guschlbauer ist nicht nur ein wirtschaftlicher Leuchtturm in Oberösterreich, sondern sie zeichnen sich durch ihre hohe Qualität ihrer Produkte, aber auch ihrer gelebten Nachhaltigkeit aus!

Millstätter Wirtschaftsgespräche: „Leadership ist wichtiger denn je“

21 Top-Referenten diskutierten bei den sechsten Millstätter Wirtschaftsgesprächen Anforderungen an Leadership in der Krise – mit dabei waren u.a. Erwin Pröll, Thomas de Maizière, Christian Kern, Monika Köppl-Turyna, Harald Martenstein und Roland Fink. Mehr als 300 Gäste ließen sich die bereits sechsten Millstätter Wirtschaftsgespräche nicht entgehen, die sich von 21. – 23. April dem Top-Thema Leadership widmeten. „Unser Schwerpunkt trifft den Nerv der Zeit in einer geopolitisch dramatischen und innenpolitisch fordernden Zeit. Die anstehende Transformation durch Digitalisierung und Energiewende gelingt nur mit starkem Leadership”, resümieren Prof. Alfons Helmel und Markus Gruber, die Initiatoren der Millstätter Wirtschaftsgespräche. Was Leadership in den unterschiedlichste Handlungsfeldern fordert und fördert, das hatten überaus hochkarätige Referentinnen und Referenten bei den Talks und Panels der persönlichsten Wirtschaftsgespräche Österreichs deutlich gemacht. Alt-Landeshauptmann Erwin Pröll erklärte etwa: „Personen, die durch nichts innerlich bewegt sind, können keine Zukunftsperspektiven aufzeigen.“ Er plädierte für eine höhere Durchlässigkeit zwischen Politik und Wirtschaft: „Politik bewegt sich in einer Blase und das ist sehr gefährlich.“ Der internationale Energieexperte Marc Hall stellte fest, dass Leadership auch eine Frage des Standortes sei: „Leadership ist nicht nur eine Frage, wo es langgeht, sondern auch – wo ist meine Position, wo stehe ich denn?“ Mit Blick auf unseren Weg in die Zukunft sagte der ehemalige deutsche Bundesminister Thomas de Maizière Wenn es den nächsten Generationen so geht wie uns jetzt, ist das der „Best Case“.“ Leadership im Interesse der nächsten Generation mahnte Autor Harald Martenstein ein: „Es ist menschenfeindlich, wenn man Kindern nicht die Möglichkeit gibt, ihre Intelligenz zu entwickeln.“ Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig hob die Bedeutung der Millstätter Wirtschaftsgespräche für die Zukunft des Standortes Kärnten hervor: „Die Millstätter Wirtschaftsgespräche sind ein starker intellektueller und wirtschaftlicher Impuls für die Region. Sie führen erfahrene internationale und nationale Entscheidungsträger in unser Land und liefern mit ihrem Stipendienprogramm und der neuen Talenteschmiede wichtige Impulse für den Leadership-Nachwuchs“, sagte Schuschnig.
 

Die siebten Millstätter Wirtschaftsgespräche finden am 20. und 21. April 2023 statt.

Rückfragehinweis:
GPKpublic GmbH
Tina Saxer
01-585 69 69 – 25
tina.saxer@gpk.at