2. MÄRZ 2018 | FRANCHISE-WEBINAR MIT MAG.A. W. MARTIUS

1. MÄRZ 2018 | SENAT BEIM “PEOPLE SKILLS DAY 2018” VON BEITRAINING

 

 

Am 1. März 2018 veranstaltete das SENATs-Mitgliedsunternehmen BEITRAINING Steiermark mit Geschäftsführer Senator Walter Baumgartner bereits zum siebenten Mal den People Skills Day – einen internationalen Aktionstag zur Steigerung der Sozialkompetenzen – in Graz. Zeitgleich fand dieser auch an verschiedenen Standorten in Deutschland, der Schweiz und Moskau statt. Für den SENAT nahm Vorstandsmitglied Gabriele Stowasser in Graz teil.

 

SENATs-Vorstandsmitglied Gabriele Stowasser und Organisator Senator Walter Baumgartner

 

Die Workshops richteten sich unter dem diesjährigen Motto „Führungskräfte im Wandel – Herausforderungen und Chancen der neuen Arbeitswelt“ an InhaberInnen und Führungskräfte von kleinen und mittleren Unternehmen. Mit über 50 UnternehmerInnen und Führungskräften aus klein- und mittelständischen Unternehmen war der People Skills Day in Graz ausgebucht. Im Mittelpunkt standen die Veränderungen in der Arbeitswelt sowie Wege und Maßnahmen, um unter den geänderten Rahmenbedingungen erfolgreich MitarbeiterInnen führen und motivieren zu können. Senator Walter Baumgartner, Geschäftsführer von BEITRAINING Steiermark, hielt dazu kurze Impulsworkshops. Das abschließende Get2gether mit steirischen Tapas wurde zum regen Austausch von Gedanken und Erfahrungen sowie zum Knüpfen neuer Kontakte genützt. „Wir blicken auf einen äußerst erfolgreichen People Skills Day 2018 zurück. Die Teilnehmer empfanden den Vormittag als sehr gewinnbringend und konnten viele Anregungen für ihren Arbeitsalltag mitnehmen. Wir freuen uns daher schon jetzt auf den nächsten People Skills Day im kommenden Jahr,“ so Walter Baumgartner.

 

>> ZUR FOTOGALERIE

 

27. FEBRUAR 2018 | JSDW: “HR NEU DENKEN” – WO SIND DIE SCHNITTSTELLEN ZWISCHEN HR & CSR?

 

Im Rahmen unseres Kamingesprächs haben wir die Schnittstelle zwischen den Bereichen “Human Resources” und “Corporate Social Responsibility” beleuchtet und gemeinsam über Synergien neue Möglichkeiten im Bereich der Personalentwicklung gesprochen.

Bernhard Hofer (Founder talentify GmbH) moderierte eine offene Fishbowl-Gesprächsrunde, in der wir ausgewählte Gesprächspartner dazu eingeladen haben, Einblick in Ihre Arbeit zu geben und im Austausch voneinander zu lernen.

Der sehr aktive Austausch hat wunderbare neue Synergien für die nächsten Schritte geweckt. Aus dem Gemeinschaftsprojekt “HR-Neu Denken”, entsteht ein “HumanValuesNetwork”. Mehr Informationen zum perfekten Partner in Sachen HR & CSR erfahren Sie bei der nächsten Runde von dieser Veranstaltungsreihe des Jungen Senats.

22. FEBRUAR 2018 | DR. BUSEK BEIM PRESSEGESPRÄCH ZUR MIETZINS-THEMATIK

 

 

Der Präsident des SENAT DER WIRTSCHAFT, Vizekanzler a.D. Dr. Erhard Busek, vertrat den SENAT bei einer Pressekonferenz des Vereins zur Revitalisierung und architektonischen Aufwertung der Wiener Gründerzeithäuser. Durch seine Funktion als langjähriger Vizebürgermeister Wiens konnte er zur Problematik fundiert Stellung nehmen.

 

Gemeinsam mit Kaspar Erath, dem Obmann des Vereins, und Wolfram Proksch, Partner der Kanzlei PFR Rechtsanwälte wurden die Besonderheiten des österreichischen Mietrechts und des Wiener Richtwerts dargestellt. Dadurch kommt es zu einer Diskriminierung tausender Hauseigentümer durch ein Bundesgesetz mit dramatischen Folgen für das Wiener Stadtbild. Durch die Schadenszufügung in Milliardenhöhe durch Mietregulierungen sind viele Häuser dem Verfall und dem schlussendlichen Abriss preisgegeben. Ein geplantes Unterstützungskomitee durch Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft wird im Rahmen einer Petition an den Wiener Landtag Vorschläge für eine sinnvolle Reform einbringen.

21. FEBRUAR 2018 | EXCELLENCE-ROADSHOW IN KOOPERATION MIT VBV UND QUALITY AUSTRIA

 
 
Am 21. Februar 2018 veranstaltete der SENAT DER WIRTSCHAFT in Zusammenarbeit mit den beiden Mitgliedsunternehmen VBV-Vorsorgekasse und Quality-Austria in den Räumlichkeiten der Hypo Vorarlberg eine Excellence-Roadshow unter dem Motto: “Ihre Region braucht exzellente Unternehmen!”
 
Der Gastgeber richtete die Begrüßungsworte an die über 20 anwesenden Unternehmens-RepräsentantInnen. Der Vorstand der Hypo Vorarlberg Bank AG, Dr. Wilfried Amann, hob dabei besonders hervor, dass Exzellenz in der Kundenbetreuung basierend auf Empathie und Kundennähe der wichtigste Grund ist, KundInnen trotz Internet-Konkurrenz zu binden. Um dies zu erreichen ist die Geschäftsführung gefordert, die MitarbeiterInnen zu motivieren und für den eigenen Qualitätsanspruch zu gewinnen. Er hob diesen Aspekt als das Erfolgsrezept der Hypo Vorarlberg in Zeiten hervor, in denen Banken im Würgegriff der Aufsicht und Regularien zu ersticken drohen.
 

Der Vorstandsvorsitzende des SENAT DER WIRTSCHAFT, Hans Harrer, bei seinem Intro der Excellence-Roadshow bei der Hypo Vorarlberg.


 
Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des SENAT DER WIRTSCHAFT, hielt ein aufrüttelndes Plädoyer für die Orientierung am Menschen, der die Grundlage aller unternehmerischen Exzellenz ist und daher besonders zählt. Dabei gilt der Grundsatz “Selbstbestimmt statt fremdbestimmt!”, wodurch die eigene Verantwortung für die Qualität eines Unternehmens übernommen werden kann. Dabei muss das Management eine motivierende Vorbild-Funktion wahrnehmen, da Angst nicht die Triebfeder für qualitatives Arbeiten sein kann. Diese Aufgabe können nur Kreativität, Gestaltungswille, Mut und Durchsetzungskraft übernehmen. Dabei gilt es mehr denn je, sich auch als Unternehmen nicht von Partikularinteressen und Regularien einschüchtern zu lassen. Wie der SENAT dies mit seinen Initiativen, wie z.B. der KLIMA-ALLIANZ, unterstützt, zeigte er als Best-practice-Beispiel.
„Warum es wertvoll ist, ein Exzellentes Unternehmen Österreichs zu sein“ war das Thema der Ausführungen des Teams der VBV–Vorsorgekasse, das in Vertretung von KR Heinz Behacker (Vorstand) nach Vorarlberg gekommen war, Mag. Peter Eitzenberger und Mag. Dietmar Sedelmaier. Das Unternehmer ist der Gewinner des Staatspreises für Unternehmensqualität 2017. Die zentrale Botschaft lautete:Alles beginnt mit dem Entscheid des Managements, diesen Weg zu beschreiten, gefolgt von Motivationsaufbau für eine schnelle Akzeptanz durch die MitarbeiterInnen, durch die eine eigene Dynamik entsteht. Dadurch ist der interne Aufwand letzten Endes geringer, als erwartet. Aus eigener Erfahrung bestätigte das Management-Team der VBV, dass jeder aus diesem Prozess viel gelernt hat und das dies zu effizienzsteigernden Umstellungen in den internen Prozessen geführt hat, inklusive der Optimierung bereits eingeleiteter Schritte. Diesen Weg sollten immer mehr Unternehmen beschreiten, denn es ist eine valide Möglichkeit, sich von Mitbewerbern abzuheben und motiviert zur stetigen Weiterentwicklung. Zu den Motivationsfaktoren zählt auch die große Anerkennung von außen. Die VBV ist der Gewinner des ersten SDG-Awards, der in dieser Form in Österreich einmalig ist und vom SENAT DER WIRTSCHAFT erstmals im Dezember 2017 vergeben wurde.
Wie der Status eines exzellenten Unternehmens mit einer entsprechend anerkannten Zertifizierung erreicht werden kann, zeigte Mag.(FH) Michaela Drascher, MA von Quality Austria, mit ihrem Statement zum Thema: „Wie auch Sie ein ‘Exzellentes Unternehmen’ Österreichs werden!“ Dabei hob sie hervor, dass derartige Unternehmen gefragte Arbeitgeber sind, begeisterte KundInnen haben, langfristige Umsatzzuwächse verzeichnen, äußerst effizient agieren und darüber hinaus die MitarbeiterInnen mit Freude, Begeisterung und Kompetenz ihre Arbeit erledigen. Diesen Weg zu beschreiten bietet sich daher für Unternehmen aller Branchen an.
Den Abschluss bildete eine umfassende Diskussion, bei der viele interessierte Fragen behandelt und tiefgreifende Erkenntnisse über die qualitative Prozesssteuerung in Unternehmen ausgetauscht wurden. Eine weitere Excellence-Roadshow findet am 6. März 2018 in Linz statt.
 

>> ZU DEN DETAILS DER EXCELLENCE-ROADSHOW AM 6. MÄRZ 2018 IN LINZ

 

19. FEBRUAR 2018 | "VERÄNDERUNG" IM ZENTRUM DES NEUJAHRSEMPFANGS DES SENAT DER WIRTSCHAFT

 
“Ferenterunk, VERÄNDERUNG oder Veränderüngchen”. Das war das Motto des Neujahrsempfangs des SENAT DER WIRTSCHAFT am 19. Februar 2018, im neuen und futuristischen ÖAMTC-Hauptgebäude. An die 200 Gäste waren gekommen, um die Inputs eines hochkarätigen Podiums mitzuverfolgen und zu diskutieren, welche Veränderungen Wirtschaft und Gesellschaft jetzt brauchen. SENATs-Präsident Dr. Erhard Busek wies daher gleich am Beginn darauf hin, dass es höchst an der Zeit ist, sich endlich mit den Dingen zu befassen, um die es in Wahrheit geht und die die Zukunft bestimmen, statt in der Öffentlichkeit Diskussionen um Kleinigkeiten zu führen. In der Einleitung sprach Jochen Ressel, Geschäftsführer-Operations des SENAT, die Fragen an, die im Rahmen der Veranstaltung diskutiert werden: Wie radikal kann oder muss Veränderung sein, damit sie passiert? Wie stark darf sie sein, damit sie von allen mitgegangen werden kann und wie kann ein veränderungsförderndes Gesamtklima in Wirtschaft und Gesellschaft geschaffen werden?
 

SENATs-Präsident Dr. Erhard Busek eröffnet den Neujahrsempfang 2018.


 
Nachdem der bekannte Neurologe Univ.Prof. Dr. Wolfgang Lalouschek in einem beeindruckenden Kurzstatement verständlich machte, wie unser Gehirn auf Veränderung reagiert und warum Angst davor fast immer eine Begleiterscheinung der Veränderung ist, forderte Dr. Hannes Androsch als neu ernannter Ehrensenator des SENAT DER WIRTSCHAFT, das Auditorium auf anzuerkennen, dass zwar alle vorgeben, Veränderung zu wollen, aber die Handlungsnotwendigkeit meist bei den Anderen sehen. Das muss sich ändern. In seinen Unternehmen bewirkte er Veränderung durch die Bewusstmachung der Dynamik der Zeit. Mit Angst zu agieren – “Ihr müsst euch verändern, sonst wird es uns bald nicht mehr geben” – ist ganz bestimmt die falsche Strategie. Anhand des Bespiels seines Unternehmens AT&S (Weltmarktführer im Bereich der Leiterplattentechnologie) zeigte er, dass mitunter Entscheidungen für Veränderungen auch falsch sein können, wenn man auf die falsche Technologie oder die falschen Kunden setzt. Deswegen muss man trotzdem weiter am Ball bleiben, ohne einer Katastrophenstimmung Raum zu geben. Wie stark wir uns in nächster Zeit verändern müssen wird einem bewusst, wenn man von Indien und anderen asiatischen Regionen zurück nach Österreich kommt. Unumwunden sagte er: “Da bläst ein anderer Wind, auf den wir uns einstellen müssen.”
 

vlnr: NR-Abg. Dr. Niss, Mag. Breitenecker, T. Pollak, Dr. Androsch, Univ.-Prof. Dr. Lalouschek, R. Thonhauser


 
Thomas Polak, Chief Innovation Manager der UNIQA, ergänzte, dass vor allem Vorstände und Geschäftsführungen aufgerufen sind, der Innovation Platz einzuräumen. Bei der UNIQA führte das auch im Unternehmen zu Irritationen, zum Hinterfragen von bestehenden Strukturen und Gepflogenheiten und hatte daher nicht immer nur Freunde. Dadurch entsteht im Unternehmen jedoch eine zukunftsorientierte Diskussionskultur, durch die Altes aufbrechen und verändert werden kann. Mag. Markus Breitenecker, CEO von ProSieben/SAT1/Puls4-Österreich, ließ mit klaren Worten aufhorchen. Es gehe nicht an, einen kleinkarierten Minikrieg der Belanglosigkeiten in einem Land wie Österreich zu führen, wenn die Konkurrenz in Wahrheit nicht im eigenen Land sitzt, sondern wenn wir uns in einem Medienkrieg der US-Konzerne gegen Europa befinden, den wir wahrnehmen und erkennen müssen. Durch eine Vereinigung der Anstrengungen von staatlichen und privaten Medien muss eine breitere und wirtschaftlich fundierte Basis geschaffen werden, damit Medien ihre Verantwortung für die Veränderung einer Gesellschaft übernehmen können. Der Erfolg des Sendeformats “2 Minuten 2 Millionen” ist ein Beweis, dass die SeherInnenschaft Themen aufnimmt, die mit Zukunftsorientierung zu tun haben.
Mit Raphael Thonhauser als Mitglied des JUNGEN SENAT DER WIRTSCHAFT, wurde die Perspektivenerweiterung durch den Blick der Jugend auf Veränderung eingebracht. In seinem Statement wurde die Selbstverständlichkeit einer sich dramatisch und fortlaufend verändernden Welt für die Generation Y und den nachfolgendenen Generationen klar – Generationen, die laufend hart daran arbeitet, in der Veränderung zu bleiben und dadurch auch einer laufenden Kraftanstrengung ausgesetzt ist. Für diese Generationen geht es nicht darum, sich in die Veränderung zu begeben, sondern sie befindet sich laufend in diesem Prozess und muss damit klarkommen. Beispielhaft zeigte er auch semantische Veränderungen wie z.B. die Veränderung des Begriffs “UnternehmerIn” hin zum neu definierten Begriff “Entrepreneur”. Er forderte die Anwesenden auf, sich des Drucks der Veränderung bewusst zu sein, mit dem die Jugend laufend konfrontiert ist.
Abschließend referenzierte die Nationalratsabgeordnete Dr. Maria Theresia Niss, die im Rahmen der Regierungsverhandlungen den Bereich “Digitalisierung und Innovation” mitverhandelt hatte, aus Regierungssicht auf das bisher gesagte. Sie zeigte auf, wie sehr die jetzt im Amt befindliche Regierung mit sinnvollen Lösungen für Veränderung stehen will und hoch motiviert ist, diese in allen Bereichen umzusetzen. Sie verschwieg auch nicht, dass der Weg dabei erst entsteht und nicht von vornherein klar definiert werden kann. Jeder Input, der auch von Organisationen der Zivilgesellschaft, wie dem SENAT DER WIRTSCHAFT, eingebracht wird, ist dabei herzlich willkommen, denn die Aufgabenfelder und Herausforderungen sind komplex und vielfältig.
Neben den notwendigen Veränderungen im Bildungsbereich, in der Klimapolitik und der Medienpolitik wurden in der von SENATs-Geschäftsführer Jochen Ressel moderierten Diskussion auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt angesprochen. Univ.-Prof. Dr. Lalouschek schloss die Diskussion mit der Antwort auf die Frage, wie ein kreativitätsförderndes Klima für Veränderung geschaffen werden kann, mit der Aufforderung, sich selbst zu erkennen, sich auf die wahren Aufgaben zu konzentrieren und Ablenkungen zu vermeiden, um zielgerichtet und mit großer Achtsamkeit Prozesse zielgerichtet umsetzen zu können.
 

vlnr: SENATs-Vorstandsvorsitzender H. Harrer, Ehrensenator DI Rudi Roth, Finanzvorstand E. Ullmann, Ehrensenator Dr. Hannes Androsch, Dieter Härthe (Vorstandsvorsitzender SENATE OF ECONOMY International)


 
Im Zuge des Neujahrsempfangs wurden Dr. Hannes Androsch sowie DI Rudi Roth als Ehrensenatoren im SENAT DER WIRTSCHAFT geehrt sowie über 40 neue SenatorInnen mit ihrer Ernennungsurkunde willkommen geheißen. Der Vorstandsvorsitzende des SENAT, Hans Harrer, dankte allen Podiumsgästen und BesucherInnen für die wertvollen Inputs, die uns alle antreiben, für die Veränderung einzutreten, die Zukunft aktiv mitzugestalten und dabei nicht die Risiken, sondern die Chancen zu sehen.
 
Bei bester Stimmung ließen die Gäste des SENATs den Nachmittag gemeinsam mit einer Vielzahl von Senatorinnen und Senatoren ausklingen.
 
 
 

12. FEBRUAR 2018 | JSDW-LOUNGE: BLOCKCHAINS ANWENDUNGSBEREICH

 
In der ersten Ausgabe im November 2017 habe wir Blockchains kennengelernt. Die logische Folgefrage war – Wo sind die Anwendungsbereiche einer Blockchain. Wir entschieden uns Senator Mag. Paul Pöltner,  CONDA Crowdinvesting Österreich, einzuladen, um mehr über deren neuen Crowdtoken zu erfahren.
Blockchains sind, im wahrsten Sinne des Wortes, verkettete Blöcke von Daten. Dabei ist es ganz gleich ob die Daten aus z.B. Word-Dokumenten, oder Transaktionen bestehen. Die einzelnen Glieder der Kette – die Blöcke also – sind über Prüfsummen (sogenannte Hash) miteinander auf nachvollziehbare und unveränderliche Weise verbunden. Das macht diese Blockchains quasi fälschungssicher. Sobald man versucht die Daten in einem älteren Block zu ändern, passen die Prüfsummen nicht mehr zusammen und die Manipulation der Daten fliegt auf, ohne die Blockchain an sich zu gefährden.

2013 startete die Crowdinvesting-Plattform CONDA in Österreich. Seitdem wurden 94 Projekte erfolgreich über die Plattform finanziert – mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 21,12 Mio. EUR. Vier Jahre nach der Gründung setzt CONDA nun auf die Blockchain und bringt Anfang 2018 die eigene Kryptowährung, den CRWD Token, auf den Markt.

Blockchain für Dezentralisierung und volle Transparenz
Der alternative Finanzierungsmarkt – etwa Crowdinvesting – boomt zusehends und bringt immer neue, nicht-standardisierte Plattformen für ICOs und Crowdfinancing hervor. Diese sind nicht nur zentral organisiert, sondern auch dementsprechend unsicher. Im Gegensatz dazu will CONDA mit dem ICO die notwendige Dezentralisierung und volle Transparenz schaffen. „Die Einführung der Blockchain-Infrastruktur ist der logische nächste Schritt, um Crowdfinancing auf den nächsten Level zu heben.
CRWD Token als Herzstück der Blockchain-basierten Plattform
Das neue Blockchain-unterstützte CONDA Ecosystem basiert auf dem CRWD Token, so wie auch sämtliche Transaktionen auf der dezentralisierten Plattform. „CRWD Token Besitzer profitieren von den positiven Aspekten der Blockchain: Transparenz, Sicherheit und Dezentralisierung.“, so Pöltner.

Investoren profitieren von steigender Nachfrage und Treueprogramm
Da alle CONDA Blockchain-Lösungen den CRWD Token benötigen, steigt die Anzahl der Plattformen und Unternehmen, welche diese Lösungen in Anspruch nehmen. Die Transaktionen nehmen zu und bei jeder Transaktion wir ein Prozentsatz in CRWD Tokens ausbezahlt, z.B. 0,5% der Investitionssumme. Die Nachfrage nach Tokens und damit ihr Wert steigt stetig an. Die CRWD Token Besitzer können ihre Tokens auf den Exchanges mit Gewinn gegen Euro traden.
Erfahren Sie unter: https://ico.conda.online/ mehr über den CrowdToken.

Wir danken unseren Impulsgebern herzlich, dass sie ihr Wissen zur Verfügung gestellt haben und allen Besuchern, dass wir gemeinsam einen so gelungenen Abend gestalten konnten. Es war ein würdiger Jahresauftakt für die Lounge des JUNGEN SENATs und wir freuen uns euch nächstes Mal wieder zu spannenden Themen und bereichernden Gesprächen begrüßen zu dürfen.

7. FEBRUAR 2018 | MITTELSTANDS-ALLIANZ-BREAKFAST IN GRAZ

 

 

Der 7. Februar hatte es in sich. Am frühen Morgen bestimmte das Schneechaos des Jahres ganz Graz und die Steiermark. Trotzdem fanden sich 10 TeilnehmerInnen beim Business-Frühstück der MITTELSTANDS-ALLIANZ im “Lorenz” bei atempo ein. Da sich die TeilnehmerInnen teilweise eine Stunde verspäteten,wurde der geplante Vortrag verschoben, was der Sache keinen Abbruch tat. Es entfachte sich ein interessanter Erfahrungsaustausch im kleineren Kreise.

Der Gastgeber Senator Mag. Klaus Candussi, Inhaber und GF von atempo, einem Social Franchising Unternehmen aus Graz, berichtete von den Möglichkeiten – auch und gerade auf Privatinitiative hin – im sozialen Bereich ökonomisch erfolgreich tätig zu werden. atempo nutzt die Chancen, um aus den Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen wieder Einfachheit zu lernen und ökonomisch verwertbare Konzepte für die Wirtschaft und den öffentlichen Bereich zu entwickeln. So wurde z.B. aus der Notwendigkeit der Kreation von „einfachen Formulierungen“ für Arbeits-Unterweisungen eine eigene Methode entwickelt, um Texte einfach und verständlich zu gestalten. Diese Methode wird nun schon bei der Formulierung von Verordnungen und Gesetzen, sowie der Verfassung von Betriebsanleitungen zu Anwendung gebracht und firmiert unter der Marke “capito”.

Weiters stellten die anwesenden Gäste ihre Unternehmen kurz vor. Darunter waren vom Fotograf über Filmemacher bis zum Hausbesorgungsunternehmen eine Menge Repräsentanten des klassischen österreichischen Mittelstands, die sich untern anderem auch für eine Tätigkeit als Botschafter der MITTELSTANDS-ALLIANZ interessierten.

 

TIPP: Nächstes Business-Breakfast der MITTELSTANDS-ALLIANZ in Graz: Mittwoch, 7. März 2018 – 08:00 Uhr beim Unternehmen AXFLOW in Premstätten

 

 

31. JÄNNER 2018 | GESUNDHEITS-BUSINESS BREAKFAST: HEART2BUSINESS

 

Den Herzschlag des Unternehmens stärken!

 

Am 31. Jänner 2018 fand die erste Veranstaltung zum Gesundheitsbereichs des SENAT DER WIRTSCHAFT im neuen Jahr in Zusammenarbeit mit Senatorin Mag. Andrea Ristl statt. Bei dem von über 70 EntscheiderInnen besuchten Business-Breakfast wurde eine Lösung für Betriebliche Gesunheitsvorsorge vorgestellt, die auch in die SENATs-Gesundheits-Toolbox aufgenommen wurde: Heart2business.

 

 

In den Begrüßungsworten hob Jochen Ressel, Geschäftsführer – Operations des SENAT, hervor, dass es zwar eine Menge von Instrumenten am Markt gibt, dass UnternehmerInnen jedoch Schwierigkeiten haben zu entscheiden, welche davon wirklich positive Effekte bewirken. Bei den meisten angebotenen Lösungen benötigt man fundiertes medizinisches Wissen, um dies einschätzen zu können. Daher hat der SENAT mit seiner Gesundheits-Toolbox eine Sammlung von erwiesenermaßen wirkungsvollen Instrumenten zusammengestellt. Ein Konsortium aus FachexpertInnen aus unterschiedlichen medizinischen Bereichen hat verschiedene Tools auf deren Wirkungsrelevanz evaluiert und die besten davon in die Toolbox aufgenommen. Der SENAT wird die einzelnen Tools daher laufend vorstellen – bei Veranstaltungen, aber auch im Wirtschaftsmagazin SENATE bzw. im elektronisch erscheinenden SENATs-Journal.

Ressel zeigte auch die politische Dimension des Themas auf. Es muss gelingen, dass Unternehmen, die aktiv vorangehen und wirkungsvolle Betriebliche Vorsorge-Konzepte etablieren, dafür auch “belohnt” werden und weniger Belastungen zu tragen haben als Unternehmen, die das nicht tun. Genauso müssen ArbeitnehmerInnen, die diese Angebote nutzen und so präventiv mithelfen, Behandlungskosten zu vermeiden, entlastet werden. Das geht einher mit der Entwicklung neuer Berufsbilder, die geschaffen werden müssen, um das aktuelle “Krankheits-System” in ein Gesundheits-System umzuwandeln, das diesen Namen auch verdient. Er führte beispielhaft die Etabierung einer betriebsärztlichen Struktur für Klein- und Mittelbetriebe sowie das Berufsbild des “Betrieblichen Gesundheitscoaches” an.

Anschießend zeigte Elfriede Kraft, Leiterin Administration & Human Resources von 6B47, am Beispiel des eigenen Unternehmens, welche Herausforderungen große Wachstumsraten an die Menschen in einem Unternehmen stellen und wie man damit umgehen kann. Der Arbeitsraum ist zu einem großen Teil des Tages auch Lebensraum und muss als solcher auch verstanden werden, was auf die Gestaltung große Auswirkungen hat. Sie hob die Bedeutung der Führungsarbeit mit Führungskräften hervor, denn sie sind es, die werteorientiertes Management im Unternehmen multiplizieren.

 

Senatorin Mag. Andrea Ristl, Geschäftsführerin von Heart2business, stellte daraufhin die Lösung vor, die auf der Basis von mehr als 10 Jahren wissenschaftlich orientierter Entwicklungsarbeit entstanden ist. Die Methode der Herzratenvariabilitätsmessung (HRV) wird dabei genutzt, um die Gesundheitsentwicklung zu evaluieren und konkrete, auf die Person abgestimmte  Handlungsempfehlungen für präventive Maßnahmen zu empfehlen. Dabei werden vier Ziele verfolgt: 1. Die Ressourcen zu nutzen, 2. Das Potenzial entwickeln, 3. Die Fähigkeiten einsetzen und 4. Die Gesundheit fördern. Die 12-Monats-Begleitung umfasst ein Sucess-Portal inkl. Online-Coaches mit konkretem Feedback unter Einbindung von Audio und Video sowie die Integration verschiedenster Geräte, die einen Beitrag zur Datenerhebung leisten können, wie z.B. Schrittzähler, Pulsuhr etc.

Senator Mag. Markus Zemanek, MBA MAS, Partner bei Heart2business, machte abschließend die Handlungsnotwendigkeit deutlich. Dauerte früher ein Prozess zur Auftragsgenerierung ca. 3 Wochen, reduzierte sich das durch die Erfindung des Fax auf 3 Tage. Mittlerweile sind es nur mehr wenige Stunden. Diese Zeit mit hoher Dynamik bringt für viele Menschen aber große Herausforderungen mit sich. Der Gallup Engagement Index untersuchte 1.430 Personen im Hinblick auf ihre Leistungsbereitschaft in Unternehmen. Nur 16 % identifizieren sich mit ihrem Unternehmen und zeigen optimale Leistungsbereitschaft. Der Rest, 84 % (!!!) aller MitarbeiterInnen sind wenig bis gar nicht motiviert. Hier gilt es die Gründe dafür herauszufinden und Maßnahmen zu ergreifen, die die Attraktivität als arbeitgebendes Unternehmen steigern. Dabei spielt die Qualität der Führung eine besondere Rolle. Nur 20 % der Zeit werden von Führungskräften für wirkliche Führungsarbeit aufgewendet. Das Ergebnis: unklare Anweisungen und geringe Produktivität, woraus sich mangelndes Engagement der MitarbeiterInnen ergibt. Das sind einige der Ursachen für die dramatische Zahl an Burnout-Erkrankungen. In Europa verursacht dieses Krankheitsbild Kosten von Euro 117 Mrd. pro Jahr, in Österreich von Euro 3,3 Mrd. Heruntergebrochen auf eine einzelne Burnout-Erkrankung bedeutet das einen Schaden bei Früherkennung von Euro 2.300,- pro Person, bei beginnender Erkrankung von Euro 12.500,- (ca. 15 Tage Krankenstand), und bereits Euro 100.000,- pro Person bei voller Burnout-Erkrankung, mit 1 bis 2 Jahre Totalausfall, inkl. Kosten für Ersatzkräfte usw. (Quelle: WIFO-Studie). Aktuell sind in Österreich lt. der Allianz-Studie 2017 in Summe 220.000 Menschen (ArbeitnehmerInnen und UnternehmerInnen) psychisch erkrankt. Daher bieten Lösungen wie Heart2business einen ganz konkreten Mehrwert, der sich sogar in Zahlen und Fakten darstellen lässt.

Im Anschluss an die Auführungen genossen die Gäste ein schmackhaftes Bio-Frühstück und tauschten sich untereinander aus. Jochen Ressel abschließend: “Unsere Senatorin Mag. Ristl hat das Zitat von Peter Drucker gebracht: Im Zentrum der kommenden Zeit stehen für die Erreichung der besten Ergebnisse der Mensch selbst und sein Verhalten. Das gilt in Zeiten der Digitalisierung verstärkt, da wir alle gefordert sind, uns in einer immer dynamischeren Welt zu orientieren. Daher freut sich der SENAT über die Bewusstmachung dieser Themen in Kombination mit konkreten Lösungsvorschlägen, wie dies heute mit Heart2business gelungen ist.”

 

 

 

 

29. JÄNNER 2018 | REGIERUNGSPROGRAMM-ANALYSE "WIRTSCHAFTSPOLITIK"

 
 
Am 29. Jänner 2018 analysierte der SENAT DER WIRTSCHAFT in Zusammenarbeit mit der Plattform DIE WEISE WIRTSCHAFT rund um Peter Brandner das vorliegende Regierungsprogramm im Hinblick auf die wirtschaftspolitisch erkennbaren Inhalte. In der Begrüßung hob der Geschäftsführer der MITTELSTANDS-ALLIANZ des SENAT DER WIRTSCHAFT, Dr. Johannes Linhart hervor, dass der SENAT DER WIRTSCHAFT als parteiunabhängiger und auch keiner Interessensvertretung verpflichteter Think- und Do-Tank, sowie als Lobbyorganisation für Unternehmer und den Mittelstand, gerade in den letzten 12 Jahren des absoluten Reformstaus, den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rückschritt in Österreich mit großer Sorge beobachtet hat. Der SENAT hat den politischen EntscheiderInnen in diesem Land unablässig konkrete Maßnahmen vorgelegt, um das Wirtschaften nach den Grundsätzen der Ökosozialen Marktwirtschaft zu ermöglichen. Auch wenn man mit den ideologischen Wurzeln einzelner Proponenten nicht einverstanden ist, ist nun eine Regierung mit dem Versprechen angetreten, Österreich im Sinne der Ökosozialen Marktwirtschaft zu erneuern und all die überfälligen Reformen anzugehen. Einige Themen wurden bereits in den ersten 42 Tagen dieser Regierung aufgegriffen. Dazu gehören die Flexibilisierung der Arbeitszeit, die Entrümpelung der Gesetze, die Digitalisierung der Behördengänge, die Stärkung des Mittelstands durch den Familienbonus und einige Maßnahmen in der Bildung. Andererseits fehlen im Regierungsprogramm sehr wesentliche Reformpunkte, oder werden nur ganz oberflächlich angesprochen. Das betrifft beispielsweise die Pensionsreform, eine Staats- & Föderalismusreform, die ihrem Namen gerecht wird, eine Reform des Finanzplatzes, wo Eigenkapital gegenüber Fremdkapital nicht mehr diskriminiert wird, ein ökologischer Steuerumbau mit einer CO2-Abgabe u.v.m. Daher wird man die Regierung an ihren konkreten Vorschlägen und Taten messen müssen.
Die Moderatorin Astrid Petermann (ORF Radio) begrüßte am Podium Helmut Hofer, Arbeitsmarktexperte des Instituts für Höhere Studien IHS, Georg Kofler, Professor für Finanz- und Steuerrecht an der Johannes Kepler Universität Linz sowie Markus Marterbauer, Abteilungsleiter Wirtschaftswissenschaft und Statistik der AK Wien und Peter Brandner, Die Weise Wirtschaft.
 

Dr. Johannes Linhart (SENAT), Georg Kofler (Joh. Kepler-Uni, Linz), Moderatorin Astrid Petermann (ORF-Radio), Helmut Hofer (IHS), Markus Marterbauer (AK Wien), Peter Brandner (Weise Wirtschaft)

 
Die Analyse wurde in drei große Bereiche gegliedert: Steuern, Wirtschaftsstandort & Entbürokratisierung sowie Arbeit. In der Diskussion zeigte sich eine Divergenz zwischen Faktenlage und ideologischer Einschätzung.
 
So zeigte sich Markus Marterbauer überzeugt, dass es im Steuerbereich keine strukturellen Probleme gibt. Das Budget sei saniert, durch die Konjunkturentwicklung schmelze das Defizit dahin wie “Eis in der Sonne” – alles sei eigentlich wunderbar. Für ihn stelle sich lediglich die Frage, ob man einen starken Sozialstaat mit entsprechend notwendigen höheren Abgaben, oder einen schwachen Sozialstaat mit niedriger Abgabenquote haben will. Dass diese Simplifizierung komplexer Zusammenhänge schlichtweg nicht korrekt ist, zeigte Georg Kofler auf. In der Schweiz muss sich jeder selbst versichern, was daher nicht in die Abgabenquote fällt und diese daher entsprechend niedriger ist, aber deswegen trotzdem keine Sozialabbau stattfindet. Außerdem zeigt die Faktenlage, dass durch internationale und nationale Stabilitätspakte und Konvergenzkriterien sehr wohl akuter Handlungsbedarf gegeben ist. Peter Brandner summierte, dass ein strukturelles Budgetdefizit innerhalb dieser Kriterien extrem schwer erfüllbar sein wird, denn aus dem Regierungsprogramm ist eindeutig erkennbar, dass die Entlastung im Vordergrund steht. Wörtlich heißt es darin aber auch, dass keine Maßnahmen ohne Gegenfinanzierung durchgeführt werden – was in sich einen Widerspruch darstellt. Ob Steuermechanismen besser wirken, wenn Geld- oder Sozialleistungen geboten werden, wurde genauso diskutiert, wie die Frage der Vermögens- und Grundsteuern. Markus Marterbauer hob hervor, dass es jetzt an der Zeit ist, in Zeiten des Konjunkturaufschwungs dort zu investieren, wo es Zukunftsrelevanz erzeugt, wie z.B. in Ökologie, Energieinfrastruktur, in sozialen Wohnbau und in die Bildungsinfrastruktur.
 
Zum Bereich Wirtschaftsstandort & Entbürokratisierung zeigte sich Markus Materbauer überzeugt, dass Österreich nicht “überverwaltet” ist und dass Wettbewerbsvorteile an den von ihm zuvor genannten Aspekten viel eher festgemacht werden können, als an Maßnahmen, die zwar geschrieben, aber nicht umsetzbar sind. Dem hielt Helmut Hofer entgegen, dass die Sozialpartner stärker in die Pflicht genommen werden müssen, um endlich konkrete Ergebnisse zu liefern, denn die Arbeitsrealität weicht von den Regularien stark ab, was er am Beispiel der Arbeitszeiten beispielhaft darstellte, wo die ArbeitnehmerInnen mit dem Unternehmen schon lang andere Regelungen treffen, damit alle zufrieden sind, als dies durch die Regularien überhaupt möglich wäre. Georg Kofler brachte in die Diskussion den Aspekt der “Digitalen Betriebsstätte” ein, die auch international ein großes Thema ist, um die Frage zu klären, wo der “Wirtschaftsstandort” in einer digitalisierten Welt überhaupt ist.
 
Große ideologische Hürden und Auffassungsunterschiede zeigten sich beim letzten Teilbereich Arbeit. Erwartungsgemäß zeigte sich Markus Marterbauer entsetzt über das Fehlen einer nachvollziehbaren Arbeitspolitik. Die angeblich in die Wege geleitete Verarmung der Ärmsten sei durch die bereits in die Wege geleiteten Schritte (Stichwort Aktion 20.000) evident. Helmut Hofer hielt dem entgegen, dass es nicht um kurzfristige Maßnahmen gehen kann, sondern arbeitsmarktpolitisch genau betrachtet werden muss, in welcher Personengruppe die größten Probleme entstehen und wie man diese präventiv angehen kann. Weiters führte er deutlich ins Treffen, dass es schlichtweg noch nicht klar ist, welche Maßnahmen statt dessen oder in ihrer Gesamtheit umgesetzt werden. Es besteht die Gefahr, dass die Regelungen über das Zusammenspiel von Arbeitslosenversicherung und Mindestsicherung sehr kompliziert ausfallen werden. Er führte auch an, dass sich im Regierungsprogramm keine Hinweise auf eine arbeitsmarktpolitische Integrationsthematik zu finden, genausowenig wie das Frauenthema im Hinblick auf Arbeit eine Rolle spielt. Nach Einschätzung von Marterbauer kommen Frauen im Regierungsprogramm nur in ihrer Funktion als Mütter vor. Er postulierte jedoch im Hinblick auf arbeitsmarktpolitische Regularien, dass der Markt gerade im Bereich der qualifizierten Fachkräfte eine Öffnung braucht, um die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs zu gewährleisten. Gesondert kam der Bereich Pensionsreform zur Sprache. Peter Brandner stellte dar, dass die Pensionsreform der Regierung Schüssel noch bis 2040/2050 wirkt und daher – trotz längerer Lebenserwartung – keine negativen Indikationen auf das Pensionssystem gegeben seien. Daher muss man jetzt in Ruhe und mit Bedacht überlegen, welche weiteren Schritte folgen, da sonst mit dem Auslaufen der aktuellen Regelungen eine gefährliche Situation entstehen könnte. Er forderte – wie auch vom SENAT im entsprechenden Plädoyer dargestellt – den langfristigen Umbau von einem leistungs- zu einem beitragsorientierten Pensionssystem.
 
Die zweistündige Diskussion, die von den über 100 anwesenden Gästen im Presseclub Concordia aufmerksam verfolgt wurde, zeigte die Komplexität jedes einzelnen Themas. Es wurde auch klar, dass der ideologisch-polemische Zugang allein nicht ausreicht, mit dem man – je nach Blickwinkel – alles verteufeln oder gutheißen kann, sondern dass die Regierung jetzt, bei der Ausarbeitung konkreter Maßnahmen, gute, umfassende und verantwortungsvolle Know-how-GeberInnen benötigt. Dr. Linhart fasst das Ergebnis der Diskussion wie folgt zusammen: “Wenn wenig konkret am Tisch liegt, ist es schwierig, eine Faktendiskussion zu führen. Es wurde heute klar, dass ein Regierungsprogramm noch keine Regierungsarbeit ist. Offensichtlich war es den VerhandlerInnen wichtig, schnell zu einer Regierung zu kommen und dann die Konkretisierungen vorzunehmen. Ob der Weg den Deutschland mit ewig langen Verhandlungen ohne beschlussfähige Regierung geht, der besser ist, kann auch angezweifelt werden. Politik ist die Kunst des Machbaren. Das, was als Regierungsprogramm am Tisch liegt, war das zu dieser Zeit machbare. Jetzt sind auch wir als SENAT weiter gefordert, bei den Themen im Hinblick auf eine Ökosoziale Marktwirtschaft dranzubleiben und den Input zu geben, den politische EntscheiderInnen jetzt brauchen.”
 

>> ZUR VIDEO-DOKUMENTATION DER VERANSTALTUNG

 
 

26. JÄNNER 2018 | ART INNSBRUCK: KULTUR & WIRTSCHAFT IM DIALOG

 
 

Inspirierender ART Talk mit überaus prominent besetztem Podium

Am Freitag Nachmittag, dem 26. Jänner 2o18, diskutierten SENAT DER WIRTSCHAFT-Präsident und Vizekanzler a. D. Dr. Erhard Busek und ART-Direktorin Senatorin Johanna Penz gemeinsam mit Innsbrucks neuem Bischof Hermann Glettler, Museumsdirektor Wolfgang Meighörner, Architekt und Künstler Michael Prachensky sowie Sonderschaukuratorin und Galeristin Birgit Fraisl über die Rolle und Bedeutung von Kunst und Kultur für einen Wertewandel in unserer Gesellschaft.
Es war eine Premiere der besonderen Art, die auch entsprechend viele interessierte Zuhörer anlockte. Erstmals in der Geschichte der ART INNSBRUCK beehrte ein amtierender Bischof die Innsbrucker Kunstmesse und trat zudem beim traditionellen ART Talk, der dieses Mal erneut gemeinsam vom SENAT DER WIRTSCHAFT und der ART INNSBRUCK ausgerichtet wurde, in Dialog mit einem überaus schillernd besetzten Podium.
Denn neben SENATs-Präsident Vizekanzler a. D. Dr. Erhard Busek, der auch die Keynote hielt, und Neo-Bischof Hermann Glettler diskutierten auch noch der Direktor der Tiroler Landesmuseen Dr. Wolfgang Meighörner, der technologieaffine Architekt und Künstler Michael Prachensky, Sonderschaukuratorin und Galeristin Birgit Fraisl gemeinsam mit ART-Direktorin Senatorin Johanna Penz über Kunst und Kultur als notwendiges Korrektiv für unsere Gesellschaft wie für unser Wirtschaftssystem. Umrahmt wurde die Podiumsdiskussion von einleitenden Worten sowie einem Schluss-Statement von SENATs-Geschäftsführer Jochen Ressel.
Der als Künstlerpriester bekannt gewordene steirische Theologe und Kunsthistoriker und nunmehrige neue Bischof der Diözese Innsbruck Glettler sieht eine der zentralen Aufgaben der zeitgenössischen Kunst darin, zu stören und zur Reflexion zu provozieren. Durch die Irritation entsteht ein Innehalten, dass in unserer Welt für die Wahrnehmungsfähigkeit mehr denn je nötig ist. Für Museumsdirektor Meighörner bieten Museen, wie auch die Auseinandersetzung mit Kunst, die einmalige Chance, aus der durchgetakteten Zeit auszubrechen und so wieder Herrinnen und Herren unserer eigenen Zeit zu werden. Der für seine kühnen Ideen bekannte Architekt und Künstler Michael Prachensky plädierte indes für mehr Experimentierfreude und Offenheit in der Kunst wie in unserer Gesellschaft. Galeristin Birgit Fraisl wünschte sich generell, dass die Menschen in der Kunst wieder mehr hinschauen und ihrem eigenen Gespür vertrauen lernen sollten.
ART-Gründerin und Direktorin Johanna Penz hob hervor, dass Kunst nicht nur einen geistigen, sondern auch einen gewichtigen materiellen Wert habe. “Der Mythos vom armen verkannten Künstler sei längst überholt, Kunst darf und muss etwas kosten.” Für Keynote-Sprecher Dr. Busek sind Kunst und Kultur schlichtweg Ausdruck des Lebendigen so wie dies auch die Wirtschaft sein sollte, indem sie eben nicht künstliche Bedürfnisse schaffen, sondern nach Lösungen für konkrete Probleme suchen sollte. Was Kunst, Kultur und Wirtschaft noch einige, sei die Fähigkeit, Menschen auf vielschichtige Weise miteinander zu verbinden. Im Hinblick auf oft nicht gewährte Förderungen der öffentlichen Hand für Künstler und Unternehmen im Kunst-Umfeld, hob SENAT DER WIRTSCHAFT-Geschäftsführer Jochen Ressel in seinen Schlussworten noch eine weitere wichtige Gemeinsamkeit hervor: Das Streben nach Unabhängigkeit. Er ermunterte Kunstschaffende wie Unternehmen dazu, sich diese Unabhängigkeit unbedingt zu bewahren. Förderungen werden zu oft als machtpolitisches Instrument missbraucht und raubt unternehmerische Freiheit, die jedoch ein unschätzbarer Wert ist! Es nicht umsonst, dass die MITTELSTANDS-ALLIANZ des SENAT DER WIRTSCHAFT unter dem Motto steht “Selbstbestimmt statt fremdbestimmt!”.
Jochen Ressel abschließend zu diesem ART-Talk: “Einmals mehr hat dieser Dialog gezeigt, welch wesentliche Rolle Kunst und Kultur im gesellschaftlichen Dialog spielen kann und muss. Unternehmen wie auch RepräsentantInnen aus Kunst und Kultur sind aufgerufen, relevante Foren für diesen Dialog zu schaffen, wie es Senatorin Johanna Penz im Rahmen dieser Messe beispielgebend vorlebt. Für diesen Dialograum dankt ihr der SENAT DER WIRTSCHAFT herzlich!”
 
 

18. JÄNNER 2018 | KLIMA-ALLIANZ-WORKSHOP: E-MOBILITY MIT POWERSOLUTION

 
 
E-Mobilität ist nicht nur eine der vielversprechendsten Ansätze um den CO2 Fußabdruck des Straßenverkehrs, der ja ein wesentlicher Verursacher von Treibhausgasen ist, in den Griff zu bekommen und so die individuellen, nationalen und internationalen Klimaziele zu erreichen, sie ist auch ein wichtiger Teil der mobilen Zukunft. Mit dieser Meinung sind wir im SENAT DER WIRTSCHAFT Österreich offensichtlich nicht alleine, geht man nach der Teilnehmerzahl bei der ausgebuchten KLIMA-ALLIANZ-Kooperationsveranstaltung am 18. Jänner 2018 beim SENATS-Mitgliedsunternehmen power solution GmbH aus.
 

KLIMA-ALLIANZ-Umsetzungpartner Senator DI Roland Kuras (re) bot beim E-Mobility-Workshop hochklassige Informationen


 
Den ganzen Nachmittag gab es spannende Inputs rund um das Thema E-Mobilität. Die Vortragenden brachten dabei Sichtweisen von der Infrastruktur über die Automobilbranche bis hin zum einzelnen Betrieb ein. So gab es, neben der Vorstellung der Aktivitäten und Ziele der vom SENAT DER WIRTSCHAFT Österreich ins Leben gerufenen Initiative KLIMA-ALLIANZ durch Geschäftsführer Dr. Johannes Linhart, Impulsreferate von Peter Allan der Firma accilium GmbH, die sich mit den Herausforderungen der Mobilität der Zukunft auseinandersetzt und unternehmensprezifische Lösungen in der E-Mobilität erarbeitet, sowie von Ing. Robert Steinböck der Firma Allmobil GmbH, die Privathaushalten und Unternehmen ganzheitliche Energiemanagementlösungen bis hin zur Energiespeicherung und E-Mobilität anbieten.
Außerdem wurde von Senator GF DI Dr. Roland Kuras “EMIL” präsentiert – der E-Mobilitäts-Check von power solution. Dieser erleichtert Unternehmen den sorgenfreien Umstieg auf E-Mobilität, wie dies im folgenden Film anhand des SENATS-Mitgliedsunternehmens  Bösmüller Print Management gezeigt wird.
Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der KLIMA-ALLIANZ des SENAT DER WIRTSCHAFT, zum Workshop: “Wir sind unserem Umsetzungspartner im Rahmen der KLIMA-ALLIANZ, Dr. Kuras, für seinen Einsatz sehr dankbar. Diese Veranstaltung zeigt einmal mehr, wieviel Ressonanz neue Technologien beim Publikum finden. Allen ist klar: Eine dramatische Veränderung in Richtung der Ökologisierung unserer Gesamtgesellschaft passiert JETZT. Daher bieten wir im gesamten Jahr 2018 eine Vielzahl von Aktivitäten, um Unternehmen bei diesem Wandel zu begleiten und zu unterstützen.”
 
 
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden


 
 
 

17. JÄNNER 2018 | MITTELSTANDS-ALLIANZ-BREAKFAST – GRAZ

 
 
Am 17. Jänner 2018 fand zum bereits sechsten Mal ein Business-Breakfast der MITTELSTANDS-ALLIANZ des SENAT DER WIRTSCHAFT Österreich in Graz statt. Diesmal lud Senator Mag. Martin Hotter an seinem Bürostandort zum Frühstück und über 20 BesucherInnen aus dem Kreis der Senatoren und Botschafter der MITTELSTANDS-ALLIANZ sowie zahlreiche weitere Gäste folgten dieser Einladung.
Dr. Johannes Linhart stellte als Geschäftsführer der MITTELSTANDS-ALLIANZ die Ziele dieser wertvollen Initiative des SENAT DER WIRTSCHAFT am Beispiel zahlreicher Interventionen bei Entscheidungsträgern zum Wohle des Mittelstands dar. Senator Mag. Martin Hotter präsentierte in einem Kurzvortrag steuerliche und andere gesetzliche Neuerungen für Unternehmer im Jahr 2018. Abschließend konnte Senator Ing. Norbert Ulbing als Regionalbeauftragter Stmk/Süd-Burgenland des SENAT DER WIRTSCHAFT Herrn Armin Siari als neuen Botschafter der MITTELSTANDS-ALLIANZ begrüßen.
 

15. JÄNNER 2018 | DIE 7 TODSÜNDEN IM INTERNATIONALEN VERTRAGSRECHT

 
 
Am 15. Jänner 2018 öffneten Rechtanwältin Senatorin Dr. Alix Frank-Thomasser und Rechtsanwalt Senator MMag. Franz J. Heidinger die Schatztruhe ihrer über 30-jährigen Erfahrung im internationalen Vertragsrecht und gaben einer interessierten Runde von SENATs-Mitgliedern einen Einblick, worauf es im Besonderen ankommt. Der Roundtable übertraf alle Erwartungen: Ganz konkret, anhand praktischer Beispiele, leicht verständlich und im offenen Dialog wurde umfassende hochqualitative Information geboten, bei der MMag. Franz J. Heidingers langjährige universitäre Unterrichtstätigkeit am Juridicum voll zum tragen kam.
 

Senatorin Dr. Alix Frank-Thomasser und Senator MMag. Franz J. Heidinger


 
Unter folgenden Headlines wurden die häufigsten Problematiken bei der Durchführung internationaler Geschäfte thematisiert:

  1. Keine Rechtswahl: Es wird oftmals nicht definiert, welche Rechtsgrundlage zur Anwendung kommt. Verständlicherweise kann es äußerst kompliziert werden, wenn im Streitfall der Richter entscheidet, es kommt das Recht der Vereinigten Arabischen Emirate zum Tragen, was neben der Rechtsunsicherheit auch hohe Übersetzungskosten bedingt. Eng damit verbunden ist die Festlegung der zur Anwendung gelangenden Sprache.
  2. Wenn es Probleme gibt, werden wir uns schon irgendwie zusammenraufen: Das ist in der Praxis reine Illusion. Daher braucht es im Vorfeld eine klare Gerichtsstandsvereinbarung. Gegebenenfalls (z.B. wenn unsicher ist, wie handlungsfähig die Justiz in einem Land überhaupt ist), mag die Schiedsgerichtsbarkeit mehr Sicherheit bieten. Die Festlegung des verhandelbaren Rechts, des Gerichtsstands und der Sprache sind drei Aspekte, die immer zusammenhängend bedacht werden müssen.
  3. Keine Klarheit über die Vertragsgrundlagen: Oft “passieren” Exportgeschäfte, der Geschäftsumfang wird größer und größer, aber es gab nie ein von beiden Seiten unterzeichnetes Papier, das regelt, wie man eigentlich miteinander Geschäfte machen will. Dadurch entstehen große Unsicherheiten, die Fall von Problemen existenzgefährdend werden können, wenn die Rechtsgrundlage unklar ist. Ist überhaupt ein Vertrag geschlossen worden? Welche AGBs gelten? Oder werden die eigenen AGBs im Ausland evtl. gar nicht als rechtsverbindlich anerkannt und sind damit auch nicht durchsetzbar? Es macht Sinn, diese Aspekte am Beginn einer internationalen Geschäftsbeziehung zu definieren.
  4. Keine Risikoabsicherung: Die Ware wird in die USA geliefert, die Rechnung wird aber nicht bezahlt. Das US-Recht kennt allerdings keinen Eigentumsvorbehalt. Ohne dieses Risiko abgesichert zu haben, entsteht nachhaltiger Schaden für den Lieferanten. Im Zuge der Risikoabsicherung müssen länderspezifische Risiken erkannt werden, damit man überlegen kann, ob und wie man sie absichert.
  5.  Keine Haftungsbeschränkung: Ein kleines Ventil mit geringem Wert wird geliefert – aber es ist fehlerhaft und ein gesamtes Gebäude wird durch die Fehlfunktion beschädigt. Diese praxisnahe Beispiel zeigt, dass ohne Risikoabsicherung der Hersteller des Ventils mit Haftungsforderungen in astronomischen Höhen konfrontiert sein könnte. Nicht selten übersteigen die Haftungen das Geschäftsvolumen um ein Vielfaches. Das gilt es zu erkennen und zu vermeiden.
  6. Den Vertragspartner nicht kennen: Ohne unzureichende rechtliche und wirtschaftliche Information über den Geschäftspartner werden internationale Geschäfte riskant. Das gilt auch für “Stellen Sie die Rechnung doch auf diese GmbH aus”. Ohne fixes Prozedere, wie man mit solchen Anfragen umgeht,  bevor man es “einfach tut” begibt sich ein Unternehmen auf dünnes Eis.
  7. Wir kennen unser Geschäft und brauchen niemanden, der uns sagt, was wir tun sollen! Aussagen wie diese lassen erkennen, dass die Komplexität internationaler Geschäftsbeziehungen auch in großen und namhaften Unternehmen schlichtweg unterschätzt wird, bis es zum Problem kommt, das mitunter existenzbedrohend sein kann. Die Herausforderungen in internationalen Märkten professionell abklären zu lassen macht daher – unabhängig von Geschäftsvolumen und Unternehmensgröße Sinn.

 
Zusätzliche Information zum Thema steht in dem elektronisch bereits erschienenen Artikel von Dr. Alix Frank-Thomasser und MMag. Franz J. Heidinger zur Verfügung, der hier zum Download bereitsteht und in der nächsten Ausgabe des SENATE-Wirtschaftsmagazins auch in gedruckter Form erscheinen wird.
 

>> FACHARTIKEL ZUM THEMA

 
Der SENAT DER WIRTSCHAFT war durch Geschäftsführer-Operation Jochen Ressel vertreten. Er fasst den Roundtable wie folgt zusammen: “Wir bedanken uns herzlich für diesen hochkarätigen Talk, der von allen Anwesenden äußerst positiv aufgenommen wurde. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Mittelstands-Unternehmen auf den Weg in internationale Märkte mit dem auszustatten, was sie brauchen um erfolgreich zu sein. Das großartige Know-how so vieler Unternehmen hat große Chancen auf internationaler Ebene. Daher schätzen wir es, wenn SENATs-Mitglieder wie die Rechtanwaltskanzlei Alix Frank, einen aktiven Anteil dabei haben und sich in die SENATs-Arbeit einbringen.”
 
 
 

11. DEZ. 2017 | “FEST DER SINNE” IM LOOSHAUS WIEN

 

 

Als Ausdruck der Verbundenheit für das Zusammenwirken von Mitgliedern, Sponsoren und Partnern sagte BOARD SEARCH “DANKE” und lud – in Kooperation mit dem SENAT DER WIRTSCHAFT – rund 100 Gäste zur exklusiven Veranstaltung ins Looshaus im Herzen Wiens.

Bei diesem Fest der Sinne wurde 3 fach gedankt:

Das Streichquartett „Atmos“ begleitet das Forum Aufsichtsrat von der ersten Veranstaltung an. Das Quartett formiert sich aus vier erfahrenen Kammermusikern, die bereits mit verschiedenen anderen Ensembles international erfolgreich waren. Die Musiker vermögen den musikalischen Bogen von der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik zu spannen. Die 4 Spitzenmusiker haben kürzlich ihr Können im Wiener Konzerthaus auf ihrer ersten CD aufgenommen und präsentierten diese exklusiv.

 

Streichquartett ATMOS mit Senator Josef FRITZ (BOARD SEARCH). Fotocredit: alex.felten@leadersnet.at; office@foto-agent.at Alexander Felten

Die CD enthält auch die Version von Stevie Wonder`s SIR DUKE, das für Stammgäste des Forum Aufsichtsrat auch synonym für das Forum verwendet wird “ich gehe heute Abend zum Sir Duke!”.

Mastermind und Musical Director Martin Reining unterbrach seine laufende Europa Tournee und flog aus Köln an, um mit seinen Quartettpartnern Peter Baumgartner, Daniel Moser und Thomas Wiesflecker ein Live Konzert zu spielen.

VICEM Mediasolutions aus Salzburg und sein Circle mobilemotions ® “economic affairs” sind BOARD SEARCH seit 2016 freundschaftlich verbunden. VICEM ist ein maßgeblicher Kooperationspartner und begleitet die Foren Aufsichtsrat filmisch. VICEM war auch bei den ATMOS Aufnahmen im Konzerthaus dabei und zeigte das „Making Of“ der Streichquartett ATMOS CD im Wiener Konzerthaus.

Der cineastische Streifzug enthielt auch Filmsequenzen der Foren Aufsichtsrat 2017 sowie aktuelle Aufnahmen von der AREX GALA 2017 vor 3 Wochen im Grand Hotel Wien. Mit dem AREX wird weltweit einzigartig Exzellenz in Gremien ausgezeichnet. Dem Ehepaar Franz und Petra Königer wurde mit einem speziellen Award gedankt.

 

VICEM Petra Königer mit ihrem speziellen Award. Fotocredit: alex.felten@leadersnet.at; office@foto-agent.at Alexander Felten

 

Das Dritte DANKESCHÖN wurde „Velvet Pulse“ zuteil. „Velvet Pulse“ ist musikalischer Partner der Aufsichtsrats-Gala von Beginn an. Das Live-Konzert der vielseitigen Band, die sich seit 2009 den ewigen Melodien aus Jazz und gehobener Pop-Musik verschrieben hat, in der Zusammensetzung Norbertopronto (Musical Mastermind), Barbara Rektenwald, Johannes Widi, Tom Reimer und Hannes Holecek, fand neue musikalische Fans.

 

Mit dabei / Auszug aus der Gästeliste: 

  • Gabriele Stowasser/Senat der Wirtschaft
  • Johannes Linhart/Senat der Wirtschaft
  • Harald Sommerer/Topmanager mit Vorstandserfahrung aus AT&S, Zumtobel
  • Günter Thumser/langjähriger Topmanager Henkel
  • Viliam Zathurecky/Wirtschaftsprofessor – Maseryk Universität Brünn
  • Michael Mergenbaum/kam extra aus der Schweiz angereist – Partner Seestatt Consulting
  • Bernhard Kratschmer/Vortragender bei einem Forum Aufsichtsrat/Rechnungshof
  • Christian Medved/Rewe-Konzern – Geschäftsführer San Luca
  • Doris Nöhrer/Geschäftsführung Panthera, mit Axel Maack aus Hamburg
  • Ferdinand Piatti/BDO-Partner
  • Alfredo Scarlata/General Manager Penthose Sports
  • Andreas Zima/Geschäftsführer Porsche Rennweg
  • Josef Kastenhofer/Gesellschafter JK Corporate Finance
  • Gerrit Venter/Topmanager Handel
  • Phillip Weck/Filmproduzent
  • Karl Piswanger/Geschäftsführer und Gründer Pendl & Piswanger
  • Franz Trinkl/Universitätslektor
  • Astrid Valek/ÖBV Leiterin Marketing und Unternehmenskommunikation
  • Gerhard Zeilinger/Motel One – Regional Manager Austria & CEE
  • Georg Schoder/Aufsichtsrat und zuvor CFO New Frontier Group
  • Ursula und Arthur Allerstorfer/Businessmanager und Inhaber einer Steuerberatungskanzlei in OÖ
  • Reinhard Backhausen/Topmanager Textile Consulting
  • Thomas Baumgartner/Inhaber und Gründer Benedicon
  • Aleida Bos/Geschäftsführerin BOS Controlling
  • Anna Schmedemann/Binder Grösswang
  • Stefan Duschek/Immobilientreuhänder, ger. Beeideter Sachverständiger, Senator
  • Stefan Fazekas/ Senat der Wirtschaft Österreich; D´Àrány Holding
  • Helga Hartl/Finance Manager Atlas Copco GmbH
  • Mike Höll/Motorsport Experte und Weltklasse Ralley Beifahrer von Rauno Aaltonen
  • Cornelia Hulla/HR Director Mondi-Gruppe
  • Andrea Hollander/Interne Revision – Österr. Siedlungswerk
  • Markus Kainz/Geschäftsführer primeCrowd GmbH
  • Brigitta John/Regionaldirektorin Österreich, Risk Management Association e.V.
  • August Kotzmaier/Geschäftsführer Headtalents
  • Leopold Miedl/aufsichtsratserfahrener Betriebsratsobmann, Ex-RHI-AG
  • Helmut Mock/Topmanager, zuvor Böhler Uddeholm Vorstand
  • Ingrid Papst-Schmelz/ Eigentümerin IPS
  • Peter Payer/Rechtsanwalt

 

1. DEZ. 2017 | SCHLOSS MONDSEE: JAHRESAUSKLANGS-VERANSTALTUNG

 

“MUT ZUR REFLEXION UND ZUR GESTALTUNG DER ZUKUNFT”

Jahresausklangs-Veranstaltung des SENAT DER WIRTSCHAFT

 

Die Highlights:

  • 56 neue SenatorInnen geehrt
  • Verleihung der SDS-Awards
  • Keynotes von Wirtschaftsethiker Ulf Posé und Präs. Dr. Erhard Busek
  • Jahresrück & -ausblick

 

Am 1. Dezember 2017 fand die Jahresausklangs-Veranstaltung des SENAT DER WIRTSCHAFT im Schloss Mondsee statt. Über 220 Gäste waren zusammengekommen, um ein spannendes Programm zu erleben, das ausreichend Zeit für Gespräche und gegenseitige Vernetzung bot.

Gleich zu Beginn wurden 56 neue SenatorInnen geehrt, indem ihnen die Ernennungsurkunden von SENATs-Präsident Dr. Erhard Busek und Dieter Härthe, Vorstandsvorsitzender des SENATE OF ECONOMY International, übergeben wurden.

 

Der Vorstandsvorsitzende des SENATE OF ECNOMY International, Dieter Härthe, begrüßte 56 neue SenatorInnen.

 

Beim anschließenden Festakt in der Basilika verortete Ulf Posé, Präsident des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft e.V. und Lehrbeauftragter für Wirtschaftsethik des MCI, den Begriff der Ethik und zeigte die Abgrenzung zur “Moral”. Die Stringenz des Handelns hob er dabei ganz besonders hervor. “Die meisten Unternehmen haben Ethik-Richtinien, die in Wahrheit lediglich “Moral-Richtlinien” sind, und sie halten sich weder an das eine noch an das andere.” Vertrauen als Basis jeglichen zwischenmenschlichen und wirtschaftlichen Interagierens kann jedoch so nicht aufgebaut werden. “Wir brauchen daher eine neue Qualität des Handelns, nicht von Führungskräften, denn davon haben wir genügend, aber es fehlt an Führungspersönlichkeiten!”

 

 

Dazu passend führte Dr. Ursula Vavrik, Mitglied des Ethik-Beirats des SENAT DER WIRTSCHAFT aus, welche Rolle beim konkreten Handeln die UN-Nachhaltigkeitsziele, die sogenannten SDGs (Sustainable Development Goals), spielen. Erstmals hat sich die gesamte Weltgemeinschaft auf 17 Ziele geeinigt, die unabhängig von Ethik- und Moraldefinitionen, als konkrete Handlungsrichtschnur für Personen und Unternehmen Gültigkeit haben, mit dem Ziel, unseren Globus zu retten, indem wir den Resourcenverbrauch einschränken und nachhaltig ausrichten. Gleich im Anschluss daran überreichte der Ethik-Beirat, repräsentiert durch Dr. Vavrik und den Wirtschaftsdirektor des Stiftes Göttweig, Mag. Gerhard Grabner, erstmals die SDG-Awards an Unternehmen, die die UN-Nachhaltigkeitsziele zu einem integrierten Bestandteil ihres Wirtschaftens gemacht haben. Hali Büromöbel, die Buchdruckerei Lustenau und die Brauerei Hirt sind die ersten Träger dieser besonderen Auszeichnung.  Für ihre Pionierarbeit, eine Neuorientierung der gesamten Finanzwirtschaft an den Nachhaltigkeitszielen zu bewirken, überreichte Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des SENATs, gemeinsam mit dem Ethik-Beirat, der VBV Vorsorgekasse den Special-SDG-Award. Das Unternehmen setzte sich schon lange vor der „Nachhaltigkeitswelle“ mit diesem Thema auseinander und richtete die Unternehmensaktivitäten danach aus.

 

Die PreisträgerInnen des SDG-Awards inkl. der RepräsentantInnen der nominierten Unternehmen.

 

Beim abschließenden Programmteil im Festsaal des Schlosses Mondsee hielt Dr. Erhard Busek eine vielbeachtete Keynote zum Thema des Tages. Dabei zeigte er vor allem auf, dass die „Umweltverschmutzung der Worte“ ein heute allgegenwärtiges Problem ist. Er appellierte, auf die Zukunft zuzugehen: „Wir müssen das Beste aus unserer Zukunft machen und nicht ständig jammern, dass die Vergangenheit besser war.“ Er forderte auch ein, dass das Leben und Arbeiten nicht durch immer mehr RiskmanagerInnen bestimmt werden solle, die im Vorfeld schon wissen, warum etwas nicht geht, sondern von ChangemanagerInnen, die die Zukunftschancen positiv bewerten.

 

Anschließend fassten Hans Harrer und SENATs-Geschäftsführer-Operations, Jochen Ressel, die Aktivitäten des SENAT im vergangenen Jahr in einer eindrucksvollen Kurzpräsentation zusammen. Dabei wurden die Bereiche JUNGER SENAT, KLIMA-ALLIANZ, MITTELSTANDS-ALLIANZ, Außenwirtschaft, Bildung und Kommunikation besonders beleuchtet.

 

Der Abend klang mit einem gemeinsamen Gala-Dinner aus, bei dem Dipl.-Ing. Frank Weiß, Geschäftsführer von Beefuture, in seiner Dinner-Speech auf die Bedeutung der Bienen für unsere Ernährung hinwies und eine von ihm ins Leben gerufene Initiative vorstellte, die zum Ziel hat, den Bestand an Bienenvölker – und damit die Sicherheit der Nahrungsmittelproduktion durch landwirtschaftliche Produkte – in den nächsten Jahren dramatisch zu erhöhen.

Die Gäste zeigten sich von der Qualität der Organisation, der Brillianz der inhaltlichen Informationen und der positiven Stimmung beeindruckt und genossen den Nachmittag und Abend!

 
 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden