AUSGEZEICHNETES KONZEPT VON SENATS-UNTERNEHMEN DER AUTOMAT

 

 

Ein interaktives und mit einem innovativen Getränkedispenser von DerAutomat gekoppeltes City-Light für Vöslauer gewinnt Bronze beim Media Award!

 

 

Die Mineralwassermarke Vöslauer, der Retail-Technologie-Innovator und SENATs-Partnerunternehmen DerAutomat sowie die Kreativagentur Demner, Merlicek & Bergmann reüssieren bei der renommierten Awardshow für kreative Media-Ideen.

 

Mit Bronze beim Media-Award, dem renommierten österreichischen Wettbewerb für kreative Media-Konzepte, wurde eine Kampagne rund um einen innovativen Getränkedispenser von DerAutomat aus-gezeichnet. Dank eines interaktiven City-Lights, eines Bewegungsmelders und einer Schnittstelle zum Getränkedispenser von DerAutomat konnten sich PassantInnen im Sommer 2017 mit gratis Mineralwasser von Vöslauer versorgen.

Die Durstigen mussten vor dem City-Light im violetten Vöslauer-Design nur ein paar Laufschritte vollführen und schon ratterte wenige Sekunden später eine eisgekühlte Flasche Vöslauer Sport in das Ausgabefach – und zwar gratis. Das Konzept dafür basiert auf einem Schulterschluss der Mineralwassermarke Vöslauer, der Kreativagentur Demner, Merlicek & Bergmann, des Retail-Technologie-Innovators DerAutomat, der Mediaagentur Media1, der Ambient-Media-Spezialagentur Ambient Art und des Out-of-Home-Werbeunternehmens und EPAMEDIA, ebenfalls ein SENATs-Partnerunternehmen.

 

 

Das von Roman Harrer und Petra Marada-Seletzky gegründete Unternehmen DerAutomat entwickelt und vermarktet Automatisationslösungen für die Warenausgabe im 24-Stunden-Betrieb. DerAutomat-Gründer Roman Harrer erklärt: „Das aktuelle Projekt für Vöslauer ist für uns ein gelungenes Beispiel dafür, wie man innovative Retail-Technologie mit cleveren Kommunikationskonzepten verbinden kann und nebenbei den Endkonsumenten die Zukunft des Handels vor Augen führt.“ Petra Marada-Seletzky, Co-Founder von DerAutomat ergänzt: „Der Anspruch von DerAutomat ist es, Lösungen für und Antworten auf einige der Megatrends im globalen Einzelhandel zu liefern. Endkonsumenten erwarten zunehmend eine Rund-um-die-Uhr-Bedarfsversorgung, die eine essentielle Ergänzung zu den örtlichen und zeitlichen Limitierungen des Einzelhandels, wie wir ihn heute kennen, darstellen.“

 

Der SENAT DER WIRTSCHAFT gratuliert herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung!

 

 

VBV-VORSORGEKASSE ALS INTERNATIONALER IMPULSGEBER

 

 

Great Place To Work Institute bringt Korean Teachers Credit Union zum Erfahrungsaustausch nach Wien

 

Auf dem Weg zur Great Place To Work Konferenz in Athen legte eine Delegation der Korean Teachers Credit Union einen Stopp in Wien ein. Ihr Ziel: Der nachhaltige Finanzdienstleister und SENATs-Mitgliedsunternehmen VBV-Vorsorgekasse.

 

Great Place To Work Institute bringt Korean Teachers Credit Union zum Erfahrungsaustausch nach Wien zur VBV – Vorsorgekasse.

 

Seit Jahren zählt die VBV-Vorsorgekasse zu den besten Arbeitgebern Österreichs und ist zudem Träger des Staatspreises für Unternehmensqualität. „Besonders der Umgang mit älteren Arbeitnehmern und der Auswahlprozess für neue Mitarbeitende interessierte die Korean Teachers Credit Union“, erzählt Senator Peter Eitzenberger, CSR-Beauftragter der VBV-Vorsorgekasse. Die Korean Teachers Credit Union ist eine von der Regierung geförderte Institution, die Finanzdienstleistungen wie langfristiges Sparen, Altersvorsorge und indexierte Sparleistungen, allgemeine und zinslose Kredite sowie Versicherungsprodukte anbietet.

Neben der Arbeitgeberperspektive gaben VBV-Experten Einblicke in die strengen Nachhaltigkeitskriterien der VBV in Bezug auf Veranlagung des Vermögens und der eigenen Unternehmensführung. „Der internationale Austausch gerade bei Nachhaltigkeitsthemen ist unerlässlich, denn globale Herausforderungen lassen sich nur international lösen“, ergänzt Eitzenberger. „Es ist uns wichtig, unsere Expertise zu teilen und neuen Input von außen zu bekommen.“

Die führende Vorsorgekasse im Bereich Abfertigung NEU und Selbständigenvorsorge hat den Trend nachhaltiger Veranlagung von Anfang an geprägt und vorangetrieben wie kaum ein anderes Unternehmen in Österreich. Seit über 15 Jahren beweist die VBV damit ihr Bekenntnis zu nachhaltigem Nutzen für Kundschaft, Belegschaft und Umwelt: mehrfache Auszeichnung mit dem Nachhaltigkeitszertifikat „Gold-Standard“ durch die ÖGUT, Testsieg beim Vergleich aller Vorsorgekassen durch den Verein für Konsumenteninformation  (2017, 2016), der österreichische Klimaschutzpreis,  „Recognised for Excellence 5 Star – 2018“ durch Quality Austria sowie der SDG-Award  2017 des SENAT DER WIRTSCHAFT.

EXPORTPREIS 2018 IN BRONZE FÜR ALUMERO

 

 

Bronze in der Kategorie Handel bei der Exporters’ Nite 2018 für das SENATs-Unternehmen Alumero

Für besondere Erfolge auf internationalen Märkten erhielt die Salzburger Firma ALUMERO Systematic Solutions GmbH, mit Firmensitz in Seeham, den Export Preis 2018 in der Kategorie Handel. Verliehen wurde die Auszeichnung von Bundesministerin Frau Dr. Schramböck und WKÖ-Präsident Dr. Mahrer.

 

vrnl: Präsident Harald Mahrer, Manfred Rosenstatter, Richard Neuhofer, BM Margarete Schramböck, Bundesspartenobmann Karl Pisec

 

CEO Senator Manfred Rosenstatter freute sich über diese hohe Auszeichnung und bedankte sich bei seinen Mitarbeiterinnen für das überdurchschnittliche und außergewöhnliche Engagement. ALUMERO ist Spezialist für maßgeschneiderte Lösungen aus Aluminium. Dabei überzeugt das Unternehmen sowohl als Hersteller von hochwertigen Aluminium Strangpressprofilen und Aluminium Baugruppen mit mechanischer Weiterbearbeitung, wie auch als Systemanbieter in den Bereichen Solar und Photovoltaik, Möbel- und Küchenindustrie, Metall- und Fassadenbau, Lärmschutz, Zäune, Balkone, Wintergärten, Haustüren, LKW Ladeplattformen uvm. Dabei setzt das Unternehmen auf funktionelles Design und effektiven Maschineneinsatz.

 

Der SENAT DER WIRTSCHAFT gratuliert herzlich!

JUNGER SENAT: SOCIAL-START-UP-INITIATIVE "FOUND!" ZEICHNET MORE-THAN-ONE-PERSPECTIVE AUS!

 
 
Im Rahmen der Initiative found! arbeiteten sechs ausgewählte Social Start-ups in den letzten Monaten intensiv an ihren Businessplänen. Der besondere Fokus lag dabei auf der Schaffung von Perspektiven für Menschen mit Fluchthintergrund. Jetzt präsentieren Deloitte Österreich und Impact Hub Vienna die Siegerteams. Das Partnerunternehmen des JUNGEN SENAT DER WIRTSCHAFT “More Than One Perspective”  konnten die Jury mit ihren finalen Pitches überzeugen.

 

vlnr: Haia Haddad (MTOP), Amela Poglitsch (Deloitte), Klara Fasching (Deloitte), Lisa-Maria Sommer (MTOP), David Günther (Deloitte), Julian Richter (MTOP), Nina Poxleitner (MTOP), Lisa Wewerka (MTOP), Milica Sundic (Deloitte) – Fotocredit: Cochic Photography


 
Mit found! 2018 fördert Deloitte Österreich gemeinsam mit dem Impact Hub Vienna zum zweiten Mal Social Start-ups bei ihrer Entwicklung. Ziel ist dabei die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie ein erleichterter Zugang zum Arbeitsmarkt für geflüchtete Menschen.
Im Jänner 2018 wurden aus zahlreichen Bewerbungen sechs Finalisten ausgewählt. Die Teams konnten ihre Geschäftsideen anschließend in einer sechsmonatigen Inkubationsphase mit Unterstützung der Experten von Deloitte und Impact Hub ausarbeiten. In finalen Pitches präsentierten die Start-ups nun ihre Fortschritte vor einer Expertenjury. Neben dem Business- und Finanzplan wurden auch die Umsetzbarkeit der Ideen sowie die Zukunftspläne der Unternehmer bei der Beurteilung berücksichtigt.
„Die positive Resonanz zu found! bestätigt es: In Österreich gibt es viele engagierte Jungunternehmer voller Tatendrang. Die Gewinner-Start-ups können sehr stolz auf sich sein. Ihre Businesspläne sind nicht nur unternehmerisch gut durchdacht, sondern bringen auch sozialen Mehrwert“, gratuliert Bernhard Gröhs, CEO von Deloitte Österreich.
Auf Platz 2 hat es More Than One Perspective geschafft. „Die Sieger-Start-ups haben sich gut entwickelt und werden einen wichtigen Beitrag zur Integration von geflüchteten Menschen leisten. Ihre individuellen Ansätze zeigen, wie unterschiedlich Social Entrepreneurship angegangen werden kann“, so Christine Jama, Programm-Managerin beim Impact Hub Vienna.

More Than One Perspective aus Wien bereiten gut ausgebildete Geflüchtete mit Workshops sowie Training, Coaching und Mentoring auf den österreichischen Arbeitsmarkt vor und vermitteln sie an Unternehmen. In Zukunft wird ein zusätzlicher Fokus auf Blended Learning gelegt. Dabei geht es um die Kombination von Online Learning und klassischen Workshops. „Mit unserem neuen integrativen Lernprogramm wollen wir noch mehr Talente mit Fluchthintergrund erreichen und fit für die Arbeitswelt machen“, betont Lisa-Maria Sommer von More Than One Perspective. „Das Preisgeld und die Beratungsstunden von found! sind dafür eine wichtige Unterstützung.“
Der JUNGE SENAT DER WIRTSCHAFT gratuliert herzlich!

SENATORIN WALBURGA FRÖHLICH INTERNATIONAL AUSGEZEICHNET

 

 

Senatorin Walburga Fröhlich, Gründerin und CEO des Sozialunternehmens atempo, ist Preisträgerin des „EU Prize for Women Innovators“. Sie stand als einzige Österreicherin im Finale und errang den dritten Platz.

Obwohl viele Frauen in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Business arbeiten, gibt es noch immer zu wenige, die eigene, kreative Geschäftsideen entwickeln und diese zur Marktreife bringen – so die Europäische Kommission. Deswegen wurde der “EU Prize for Women Innovators” ausgeschrieben. Denn: die Europäische Union fördert die Gleichstellung der Frauen und möchte die Vertreterinnen des vermeintlich schwachen Geschlechts ins Scheinwerferlicht rücken, die sich insbesondere durch Innovationskraft und Unternehmergeist auszeichnen: „Frauen sind ein Motor für Wettbewerbsfähigkeit Europas. Nur mit ihnen wird es gelingen, die sozialen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern“, so die Organisatoren des Innovationswettbewerbs.

Mit Walburga Fröhlich und atempo wurde nun erstmals eine Unternehmerin aus dem sozialen Bereich ausgezeichnet.

 

Senatorin Walburga Fröhlich von atempo (mi.) mit Carlos Moedas, EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation (re.)

 

Gemeinsam mit Klaus Candussi gründete Walburga Fröhlich 2001 das Sozialunternehmen atempo. Leitidee und Kerngeschäft ist die Gleichstellung von Menschen. Dafür entwickelt und vertreibt atempo Produkte und Dienstleistungen, die das Leben für Menschen mit und ohne Behinderung leichter machen. Unter der Marke capito – barrierefreie Information – bietet atempo Übersetzungen von schwierigen Texten in eine einfache Sprache an. Über die capito App sind diese leicht verständlichen Informationen auch am Smartphone erhältlich. nueva – nutzerorientierte Evaluation – beschäftigt sich mit Überprüfung von Qualitätsstandards in Wohnhäusern und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Die konsequente Digitalisierung dieser Angebote wurde nun von der Kommission als besondere, soziale Innovation gewürdigt.

 

Als Social Entrepreneuse baute Walburga Fröhlich für capito und nueva ein Social Franchise Netzwerk auf, zu dem mittlerweile rund 80 Partnerinnen und Partner im deutschsprachigen Raum gehören.

„Die Gewinnerinnen sind wirklich inspirierende Frauen, die Ideen entwickelt haben, die auf dem Markt erfolgreich waren und gleichzeitig das Leben der Menschen verbessern. Ich bin froh, dass unser Preis ihre herausragenden Leistungen anerkannt hat“, so Carlos Moedas, EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation bei der Preisverleihung am 21. Juni in Brüssel.Die Preisträgerinnen – Platz 1 ging an Gabrielle Colucci (Italien), den zweiten Platz belegte Alicia Asin Perez aus Spanien- wurden nach einer offenen Ausschreibung im Herbst 2017 von einer unabhängigen Expertenjury ausgewählt. Die Jury bestand aus unabhängigen Experten aus Wirtschaft, Venture Capital, Entrepreneurship und Wissenschaft. 122 Einreichungen wurden aus der gesamten EU und den mit Horizont 2020, dem EU-Finanzierungsprogramm für Forschung und Innovation, assoziierten Ländern eingereicht, die das Preisgeld für die Auszeichnungen vergeben. Der SENAT DER WIRTSCHAFT gratuliert Walburga Fröhlich sehr herzlich!

10. JULI 2018 | OÖ NACHRICHTEN, MEIN BEZIRK: WEITBLICK-CHAMPION AWARD FÜR HTL BRAUNAU

OÖ NACHRICHTEN: DER SOUND, DER MILBEN MÜRBE MACHTMEIN BEZIRK: WEITBLICK-CHAMPION AWARD FÜR HTL BRAUNAU

29. Juni 2018 | Weitblick-Champions-Award verliehen

Presseinformation

Senat der Wirtschaft: Weitblick-Champions-Award verliehen

Linz: Erstmals wurde in Österreich der Weitblick-Champions-Award an ober-österreichische HTLs und deren AbsolventInnen durch den Senat der Wirtschaft in der Linzer Tabakfabrik verliehen. Ziel war es, junge Menschen dafür zu sensibilisieren, dass ihre zukünftigen Tätigkeiten nicht immer nur die technisch-ökonomische Sicht, sondern auch ökologische und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigen sollten. „Damit“, so Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, „sollen HTL-Absolventen perfekt auf die Berufswelt vorbereitet werden, wo in Zukunft nicht nur die technische Kompetenz zählen wird. Dieses Bewusstsein wollen wir mit dem Weitblick-Campions-Award fördern.“
Eingereicht wurden 55 Diplomarbeiten von oberösterreichischen HTLs, daraus wurden 24 Projekte nominiert, aus denen eine hochkarätige Jury schließlich die drei Award-Gewinnerteams kürte. Zuerst wurden die schulischen Kriterien und dann die Weitblick-Champions-Kriterien herangezogen, die die Arbeiten hinsichtlich gesellschaftlicher, ökologischer, ethischer, kultureller und ökonomischer Aspekte bewerteten. Weiterlesen

26. Juni 2018 | Wo bleibt die Vernunft? Gastkommentar von Hans Harrer

Gastkommentar: Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des SENAT DER WIRTSCHAFT

Wo bleibt die Vernunft?

Die neue Regierung, und so darf man sie immer noch nennen, da sie erst einige Monate im Amt ist, hat ambitioniert einige Reformen auf den Weg gebracht. Reformen, über die Jahre, wenn nicht Jahrzehnte lang diskutiert wurde, aber stets unvollendet geblieben sind, wurden angepackt und umgesetzt. Dass man vom politischen Gegner dafür nicht gelobt wird, ist verständlich, zumal dieser über Jahrzehnte den Bundeskanzler und den Sozialminister gestellt hat und stets an der Umsetzung gescheitert ist. Das, was sich aber derzeit in der Frage eines möglichen zeitweisen 12-Stunden-Arbeitstages abspielt, hat nichts mehr mit Oppositions- oder mit Arbeitnehmerpolitik zu tun, das ist nur mehr Klassenkampfrhetorik des vorigen Jahrhunderts. Dass die Sozialpartner noch von der letzten Regierung aufgefordert wurden, eine Einigung über eine flexiblere Arbeitszeit zu erzielen, wird vergessen, denn man will gar nicht erinnert werden, dass man nach sechs Monaten Verhandlungszeit kläglich gescheitert ist.  Aber und das sei hier festgehalten, nicht weil man sich nicht hätte einigen können, denn dies war angeblich auf Präsidenten-ebene erfolgt, sondern, weil zu guter Letzt die Gewerkschaft mit so überhöhten Forderungen gekommen ist, sodass die Wirtschaftskammer die Reißleine ziehen musste, um die Unternehmen nicht zu gefährden. Wann soll sich Österreich denn zukunftsfähig aufstellen, wenn nicht jetzt, wo wir doch nachweislich wegen mangelnder Arbeitszeitflexibilisierung einen Standortnachteil hinnehmen müssen?
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5. JULI 2018 | LINZ: SOMMER-TALK MIT KORNSPITZ-EIGENTÜMER P. AUGENDOPLER

 

 

Senator Mag. Markus Raml lud gemeinsam mit dem SENAT DER WIRTSCHAFT zum Sommer-Talk am 5. Juli 2018 in die Räumlichkeiten von Raml & Partner in Linz ein. Über 60 Gäste nutzten das sommerlich heiße Get-together zur Vernetzung untereinander und zum Wissenszugewinn durch die launig und interessant vorgetragenen Inputs von Senator Peter Augendopler, der als Erfinder des Kornspitz und Eigentümer des SENATs-Mitgliedsunternehmens Backaldrin weltweit tätig ist.

Nach den Eröffnungsworten des SENATs-Vorstandsvorsitzenden Hans Harrer, in denen er die Bedeutung des Ökosozialen Unternehmertums für Wirtschaft und Gesellschaft hervorhob, erzählte Peter Augendopler aus seinem unternehmerischen Leben und kam dabei u.a. auf die Komplexität der Lebensmittelindustrie zu sprechen, die jedes Jahr mit unterschiedlichen Rohstoffen und Erntequalitäten immer die gleich hohe Produktqualität gewährleisten muss. Weitere Themen waren die Lehrlings-Situation und wie man im Unternehmen mit der Ausbildungsqualität umgeht, die Frage der Regionalität von Lebensmitteln und die Situation der mittelständischen Produzenten in der Zusammenarbeit mit internationalen Lebensmittel-Einzelhandels-Konzernen.

Für den SENAT überreichten Hans Harrer und KLIMA-ALLIANZ-Geschäftsführer Dr. Johannes Linhart die Klimaneutralitäts-Urkunde an Mag. Markus Raml, die bestätigt, dass auch dieses Event durch den SENAT mit Rücksichtnahme auf die Ressourcen unseres Globus durchgeführt wurde.

Nach dem offiziellen Programm nutzten die anwesenden Senatorinnen und Senatoren sowie die Gäste von Raml & Partner die Sonnenterrasse für angeregte Gespräche und zum Informationsaustausch.

 

28. JUNI 2018 | WEITBLICK-CHAMPIONS AWARD-VERLEIHUNG

 

 

HTL-AbsolventInnen erstmals als Weitblick-Champions ausgezeichnet!

Am 28. Juni 2018 wurde in der Tabakfabrik Linz erstmals der Weitblick-Champions-Award durch den SENAT DER WIRTSCHAFT verliehen. Prämiert wurden HTL-AbsolventInnen, die neben der technischen Lösung auch die ökologischen, gesellschaftlichen, sozialen und ökonomischen Wirkungen in ihren Abschlussarbeiten darstellten. Eine hochkarätige Jury wählte aus den 55 Einreichungen 24 Nominierungen aus und kürte daraus die drei Preisträger-Teams.

Gemeinsam mit über 100 Gästen aus dem Bildungsbereich und der Wirtschaft Oberösterreichs konnten sich folgende Teams mit ihren großartigen Projekten über den Award freuen:

  • Über den 3. Platz: Die HTL Leonding mit dem Projekt “BudgetGuardian” von Cristian Ciora und Mario Weigl, betreut von Prof. MMag. Dr. Mario Schnalzenberger. Die App, die jungen Menschen eine sinnvolle und leicht handhabbare Ausgabenkontrolle ermöglicht, leistet einen wertvollen Beitrag zu einem finanziell stabilen Start ins Leben. Die Award-Prämierung wurde von Mag. Eveline Pupeter (CEO & Eigentümerin, emporia Telecom GmbH & Co. KG) und Dipl.-Ing. Gerald Schatz (CEO, Linz Center of Mechatronics GmbH) überreicht, die auch die Laudatio für die Preisträger hielten.

 

v.l.n.r.: Sylvia Foissy (Projektleitung), Jochen Ressel (GF, SENAT), Mag. Eveline Pupeter (CEO, emporia), Gabriele Stowasser (Vorstand, SENAT), DI Gerald Schatz (CEO, LCM), Gewinner-Team der HTL Leonding

 

  • Über den 2. Platz: Die HTL1 Bau und Design Linz mit dem Projekt “Urbane Mikrowohnungen” von Maximilian Ehrenreich und Martin Oberndorfer, betreut von Prof. DI Thomas Müssauer. Für eine tatsächlich existierende 2,35 Meter breite Baulücke in Vöcklabruck wurde ein realisierbares Mini-Appartement geplant, das aufgrund raffinierter Einrichtung nicht eng wirkt und für jeden erschwinglich ist. Die Award-Prämierung wurde durch den stellvertretenden Direktor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, Mag. Christian Hable, MBA, mit seiner Laudatio an die Preisträger überreicht.

 

v.l.n.r.: Jochen Ressel (GF, SENAT), Mag. Christian Hable, MBA (stv. Dir. Raiffeisenlandesbank OÖ), Gabriele Stowasser (Vorstand, SENAT), Gewinner-Team der HTL1 Bau und Design Linz

 

  • Über den 1. Platz: Die HTL Braunau mit dem Projekt “Varroa-Bekämpfung” von Andreas Bachinger und Marcel Grömer, betreut von Prof. Paul Dirnberger, der bei der Award-Verleihung durch Dir. Mag. Hans Blocher vertreten wurde. Das Team entwickelte ein markttaugliches System, mit dem ImkerInnen den Varroa-Milben-Befall der Bienenstöcke durch Hochfrequenztöne wirkungsvoll bekämpfen können, ohne chemische Hilfsmittel zu verwenden. Die Laudatio und die anschließende Übergabe der Award-Prämierung erfolgte durch Mag. Florian Saiko (CFO, Hali GmbH) und den Weitblick-Champions-Mitinitiator Johannes Gschwandtner (CEO, technosert electronic GmbH).

 

v.l.n.r.: Andreas Gschwandtner (technosert), Sylvia Foissy (Projektleiterin), Jochen Ressel (GF, SENAT), Johannes Gschwandtner (CEO, technosert), Mag. Florian Saiko (CFO, Hali GmbH), Gabriele Stowasser (Vorstand, SENAT), Gewinner-Team der HTL Braunau

 

Motivierende Inputs über die Notwendigkeit, in der Welt von heute “WeitblickerInnen” zu werden, gaben aus Sicht der Bildungsinstitutionen der für die HTLs in Oberösterreich verantwortliche Landesschulrat, HR Mag. Wilfried Nagl und Mag. Chris Müller, der die Tabakfabrik Linz als Innovations-Hub höchst erfolgreich entwickelt. Der Geschäftsführer-Operations des SENAT DER WIRTSCHAFT, Jochen Ressel, der gemeinsam mit Projektleiterin Sylvia Foissy durch den Abend führte, hob in seiner Kurz-Keynote hervor, dass die meisten Probleme, die der Mensch in den letzten 150 Jahren verursacht hat, ihren Ursprung in der Technik haben. Sie können daher auch durch Technik gelöst werden, wenn diese verantwortungsvoll und mit Weitblick eingesetzt wird, was einen Paradigmenwechsel in der technischen Konzeption erfordert. Mehr denn je ist ein holistischer Lösungsansatz gefragt, der durch diese Initiative des SENAT DER WIRTSCHAFT in den Vordergrund gerückt wird.

Gabriele Stowasser, die als Vorstandsmitglied des SENAT DER WIRTSCHAFT die Award-Trophäen überreichte, zeigte sich überwältigt von der Qualität der Projekte und dem Spirit der jungen Menschen: “Es ist einfach unglaublich, welch großes Potenzial zur Problemlösung in den AbsolventInnen steckt. Es war für die Jury eine gewaltige Aufgabe, aus den 55 Einreichungen, die von nahezu allen HTLs Oberösterreichs eingegangen sind, die Nominierungen zu wählen, denn alle Projekte sind von extrem hoher Qualität und in der Praxis umsetzbar. Im Namen des SENATs gratuliere ich allen Preisträger-Teams und auch ihren Ausbildungsstätten. Der partnerschaftliche Geist von AbsolventInnen und ProfessorInnen ist deutlich spürbar und zeigt, dass Erfolg nur gemeinsam möglich ist. Abschließend möchte ich auch den unterstützenden Unternehmen danken, die es ermöglicht haben, dass sowohl die Teams wie auch die Preisträger-HTLs mit dem finanziell dotierten Award ausgezeichnet werden konnten. Unser Ziel, die mittelständische Wirtschaft mit hochqualifizierten AbsolventInnen als künftige MitarbeiterInnen und den HTLs zu vernetzen, ist auf diese Weise großartig gelungen!”

 

Die prämierten Weitblick-Champions mit den RepräsentantInnen der Partnerunternehmen, des Landesschulrats OÖ und des SENAT DER WIRTSCHAFT.

 

Der SENAT DER WIRTSCHAFT plant, den Weitblick-Champions-Award – nach der erfolgreichen Premiere in Oberösterreich – 2019 auf weitere Bundesländer auszudehnen und wird auch in Oberösterreich im nächsten Jahr ganz bestimmt verliehen werden!