Schwerpunkt Wirtschaft | DER WERT DER BÜRGER/INNEN-BETEILIGUNG

Schwerpunkt WIRTSCHAFT

 

Der Wert der BürgerInnen-Beteiligung

 
Zum Glück gibt in unserem Land Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die offen sind für innovative Lösungen und sogar aktiv versuchen, diese zu finden und zu fördern. BürgerInnen-Beteiligung ist dabei eine gute Sache. Mit der Nutzung von digitalen Medien kostet sie wenig, ist sehr effektiv und hilft den Verantwortlichen, neue Ideen zu finden, diese zu evaluieren und ein breites Meinungsbild der BürgerInnen oder auch anderer Anspruchsgruppen einfließen zu lassen.
 

Warum passiert dann nur so wenig und das was passiert bleibt ohne Wirkung?

Beim Stichwort Wirkung ist es vor allem die Wirkungsmessung, die eine große Bedeutung hat. Diese Wirkungsmessung ist in Gemeinden schlichtweg schwierig. Die wenigsten Gemeinden betreuen ihre BürgerInnen aktiv. Generell wird versucht sich passiv im Hintergrund zu halten. Wie machen das Unternehmen? Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass es bedeutende Unterschiede zwischen Unternehmen und Gemeinden gibt, aber eben auch Parallelen. Wir vertreten die Meinung, dass Gemeinden ihre BürgerInnen als KundInnen sehen sollten. Daher ist ein aktives Customer Relationship Management von nöten.
BürgerInnen sollen die Möglichkeit haben, Feedback zu geben, eigene Ideen einbringen und die Entwicklung einer Gemeinde aktiv mitgestalten. Auch Unternehmen oder andere Segmente sind wichtige Anspruchsgruppen. Auch sie sind von Entscheidungen einer Gemeinde sehr stark abhängig und immer wieder davon betroffen.
 

Digitalisierung schafft Möglichkeiten für BürgerInnen-Beteiligung

Die Digitalisierung der Gemeinden ist eine große Chance für mehr BürgerInnen-Beteiligung. Ein Beispiel: Eine neue Software für Gemeinden (Vocita) ermöglicht es, verschiedene Zielgruppen zu segmentieren und zu befragen. Eine dieser Zielgruppen können die Unternehmen einer Gemeinde sein. Dadurch entsteht eine Möglichkeit, die Unternehmerinnen und Unternehmer in kurzen Umfragen zur Meinungsäußerung einzuladen und Fragen in weniger als 30 Sekunden zu beantworten. Dadurch verlieren die Unternehmen keine Zeit und können trotzdem viel beeinflussen. So können Gemeinden nicht nur die eigenen BürgerInnen als wertvolle Partner integrieren, sondern auch die Geschäftsführungen und EntscheiderInnen der heimischen Unternehmen. Kurze Analysen helfen den Gemeinden, zukünftige Projekte zu planen und mehr über die heimischen Unternehmen zu erfahren. Wie beurteilen die Unternehmen die Kommunikation mit der Gemeinde? Wie zufrieden sind sie mit den Entscheidungen und der Unterstützung? Nur zwei kurze Fragen, die einer Gemeinde bereits einen Gesamtüberblick verschaffen und die Unternehmen an eine neue Situation gewöhnen können. Einfache Zufriedenheitsfragen, in Kombination mit offenen Fragen, können zahlreiche Ideen generieren.
Davon profitieren auch die Unternehmen, indem sie mit ihren Ideen direkt auf Fragen der Gemeinde Antworten geben können – und oftmals sind es bereits Kleinigkeiten, die viel bewegen können. Die Digitalisierung der Regionen ist daher ein wichtiger Schritt, für ein Mehr an BürgerInnen-Nähe und demokratischer Mitbestimmung.
 
Bei Beitrag von Breier Matthias, Bsc. | Geschäftsführer der Vocita LVC in Vaduz – matthias.breier@vocita.com in Zusammenarbeit mit Senator Stefan Fazekas | WarpInnovation

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Der Wert der BürgerInnen-Beteiligung

 

Zum Glück gibt in unserem Land Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die offen sind für innovative Lösungen und sogar aktiv versuchen, diese zu finden und zu fördern. BürgerInnen-Beteiligung ist dabei eine gute Sache. Mit der Nutzung von digitalen Medien kostet sie wenig, ist sehr effektiv und hilft den Verantwortlichen, neue Ideen zu finden, diese zu evaluieren und ein breites Meinungsbild der BürgerInnen oder auch anderer Anspruchsgruppen einfließen zu lassen.

 

Warum passiert dann nur so wenig und das was passiert bleibt ohne Wirkung?

Beim Stichwort Wirkung ist es vor allem die Wirkungsmessung, die eine große Bedeutung hat. Diese Wirkungsmessung ist in Gemeinden schlichtweg schwierig. Die wenigsten Gemeinden betreuen ihre BürgerInnen aktiv. Generell wird versucht sich passiv im Hintergrund zu halten. Wie machen das Unternehmen? Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass es bedeutende Unterschiede zwischen Unternehmen und Gemeinden gibt, aber eben auch Parallelen. Wir vertreten die Meinung, dass Gemeinden ihre BürgerInnen als KundInnen sehen sollten. Daher ist ein aktives Customer Relationship Management von nöten.

BürgerInnen sollen die Möglichkeit haben, Feedback zu geben, eigene Ideen einbringen und die Entwicklung einer Gemeinde aktiv mitgestalten. Auch Unternehmen oder andere Segmente sind wichtige Anspruchsgruppen. Auch sie sind von Entscheidungen einer Gemeinde sehr stark abhängig und immer wieder davon betroffen.

 

Digitalisierung schafft Möglichkeiten für BürgerInnen-Beteiligung

Die Digitalisierung der Gemeinden ist eine große Chance für mehr BürgerInnen-Beteiligung. Ein Beispiel: Eine neue Software für Gemeinden (Vocita) ermöglicht es, verschiedene Zielgruppen zu segmentieren und zu befragen. Eine dieser Zielgruppen können die Unternehmen einer Gemeinde sein. Dadurch entsteht eine Möglichkeit, die Unternehmerinnen und Unternehmer in kurzen Umfragen zur Meinungsäußerung einzuladen und Fragen in weniger als 30 Sekunden zu beantworten. Dadurch verlieren die Unternehmen keine Zeit und können trotzdem viel beeinflussen. So können Gemeinden nicht nur die eigenen BürgerInnen als wertvolle Partner integrieren, sondern auch die Geschäftsführungen und EntscheiderInnen der heimischen Unternehmen. Kurze Analysen helfen den Gemeinden, zukünftige Projekte zu planen und mehr über die heimischen Unternehmen zu erfahren. Wie beurteilen die Unternehmen die Kommunikation mit der Gemeinde? Wie zufrieden sind sie mit den Entscheidungen und der Unterstützung? Nur zwei kurze Fragen, die einer Gemeinde bereits einen Gesamtüberblick verschaffen und die Unternehmen an eine neue Situation gewöhnen können. Einfache Zufriedenheitsfragen, in Kombination mit offenen Fragen, können zahlreiche Ideen generieren.

Davon profitieren auch die Unternehmen, indem sie mit ihren Ideen direkt auf Fragen der Gemeinde Antworten geben können – und oftmals sind es bereits Kleinigkeiten, die viel bewegen können. Die Digitalisierung der Regionen ist daher ein wichtiger Schritt, für ein Mehr an BürgerInnen-Nähe und demokratischer Mitbestimmung.

 

Bei Beitrag von Breier Matthias, Bsc. | Geschäftsführer der Vocita LVC in Vaduz – matthias.breier@vocita.com in Zusammenarbeit mit Senator Stefan Fazekas | WarpInnovation

POLITISCHE ARBEIT DES SENAT

 

 

 

Der SENAT DER WIRTSCHAFT ist mit einer Vielzahl von Gesprächen mit politischen EntscheidungsträgerInnen aktiv. SENATs-Präsident Dr. Erhard Busek, Vorstandsvorsitzender Hans Harrer und Vorstandsmitglied Gabriele Stowasser sowie die beiden SENATs-Geschäftsführer Dr. Johannes Linhart und Jochen Ressel führten verschiedenste Gespräche und Interviews, einerseits zur Vermittlung inhaltlicher Vorschläge, damit diese in die Regierungsarbeit einfließen können, und anderseits zur Veröffentlichung im SENATE-Wirtschaftsmagazin.

Mit folgenden EntscheidungsträgerInnen wurden in den letzten Monaten Gespräche geführt:

 

  • Bundesministerin Dr.in Karin Kneissl |Bundesministerium für Äußeres, Integration und Europa
  • Bundesministerin Elisabeth Köstinger | Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
  • Staatssekretärin Mag.a Karoline Edtstadler | Bundesministerium für Inneres
  • Landeshauptfrau Mag.a Johanna Mikl-Leitner | Niederösterreichische Landesregierung
  • Gemeinderats-Abg. Mag.a Beate Meinl-Reisinger, M.E.S. | Stadt Wien
  • EU-Komm. Dr. Johannes Hahn | Europäische Kommission
  • Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka | Parlament
  • Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann | Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft
  • Bundesminister Mag. Gernot Blümel | Bundeskanzleramt
  • Generalsekr. DI Josef Plank | Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
  • Abteilungs-Verantwortliche für Bienen-Thematik | Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
  • Nationalrats-Abg. Mag. Dr. Matthias Strolz | Parlament
  • Bürgermeister Dr. Michael Ludwig | Stadt Wien,
  • Landesrat Mag. Hans Peter Doskozil | Burgenländische Landesregierung

 

Die Gesprächsergebnisse fließen in die SENATs-Arbeit ein und es erfolgt ein laufender Informationsfluss vom SENAT mit inhaltlichen Vorschlägen in die jeweiligen Gremien.

 

 

DSGVO-STICHTAG 25. MAI 2018: GIBT ES EIN LEBEN DANACH?

 

 
Die beruhigende Antwort: JA! Nach einer zweijährigen Übergangsfrist – ein Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht- müssen wir UnternehmerInnen personenbezogene Daten pfleglich behandeln. Die einen sind erleichtert, weil sie ihre Hausaufgaben gemacht haben, die anderen sind beunruhigt, was passiert, wenn sie erwischt werden und allen gemeinsam ist eine gewisse Verunsicherung, gibt es doch weder Judikatur, Durchführungsverordnungen, noch klare Rechtsmeinungen der Datenschutzbehörde DSB.
Entschärft wurde das alles durch die Novelle des DSG 2018, welche milde postuliert, dass die DSB erst ermahnen, dann strafen möge. Also, wo stehen wir? Endlich haben wir Ruhe in unserer E-Mail-Inbox, von der Flut von Mails, in denen wir angefleht wurden, unser Einverständnis zu geben, weiterhin Informationen zu erhalten, die uns gesünder, glücklicher und reicher machen werden. Wir widerstanden tapfer der Reaktion, mit zynischem Grinsen auf den Nein-Knopf zu drücken, denn auch unsere Aussendungen brauchen geneigte EinwilligerInnen.
Eine gewisse Herausforderung war es, zu analysieren, wo überall, aufgrund welcher Rechtsgrundlage personenbezogene Daten erhoben werden und wie man diese verwendet darf. Und ja, wir alle haben tausende Einwilligungserklärungen verschickt, mit hell blinkenden Opt-in Buttons. Ärgerlich waren nur die Rücklaufquoten, welche auch ein Streiflicht auf die Datenqualität werfen.
 
Was es jetzt zu tun gilt
Nun gilt es, die Brücke zu spannen, zwischen den Rechten der Betroffenen an ihren Daten und der betrieblichen Notwendigkeit diese zu verwenden. Auch müssen wir die soeben definierten Prozesse in der Organisation verankern und auch nachhaltig leben! Noch nicht alles erledigt? Es ist spät, aber nicht zu spät und jetzt sollte man es schon angehen und auch vielleicht ein Audit machen, ob alles richtig läuft. Die DSB wird zwar bei leichten Verstößen gegen ihre heiligen Bestimmungen milde sein, sicher aber nicht bei TotalverweigererInnen, welche das Gesetz einfach ignorieren.
Den Unternehmen, die es noch vor sich haben, zum Trost: Wir haben eine Reihe von Vereinen, KMUs und Industriebetrieben bei der Umsetzung der DSGVO begleitet und allen Projekten war eines gemeinsam: Das Wissen, was zu tun ist und ein klarer Projektplan geben Sicherheit und die Abarbeitung erfolgte in allen Fällen professionell und problemlos, wenn auch mit außertourlichen Anstrengungen der Organisation. Es ist nicht so schlimm wie vielfach befürchtet wurde und eine aufgefrischte Datenbasis bringt neue Marketingpotentiale.
 
 
Ein Beitrag von Mag. Wolfgang Helpa |  Senator im SENAT DER WIRTSCHAFT, zertifizierter Datenschutzbeauftragter –  unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung der DSGVO. wolfgang@helpapartners.com

SENATOR KARL KAIBLINGER ZUM PRÄSIDENTEN DES VMMT GEWÄHLT

 

 

Der international vielfach ausgezeichnete Bildungs- und Trainingsexperte Senator Karl Kaiblinger wurde am 6. Juni 2018 zum Präsidenten des Österreichischen Verbands der Management- und MarketingtrainerInnen (VMMT) gewählt.

 

 

Senator Karl Kaiblinger entwickelte mit der Unterstützung des SENATs die Demokratiebildungs-Initiative “ZAG – ZUKUNFT AKTIV GESTALTEN”. Das Projekt gewann den Europäischen Trainingspreis 2016/2017 in Silber, der jährlich bei der größten internationalen Bildungsmesse in Köln vergeben wird.

Senator Karl Kaiblinger über seine neue Aufgabe als Präsident des VMMT: “Ich übernehme eine verantwortungsvolle und wichtige Aufgabe für unsere KollegInnen und wie ich empfinde, für unser Land. Berufliche Weiterbildung und laufende unternehmerische Entwicklung ist ein zentraler Schlüsselfaktor für Firmen in Österreich sowie unserem Europa, um im globalen Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Menschen in unserem Land. Besonders jetzt.”

Der SENAT DER WIRTSCHAFT gratuliert herzlich und ist davon überzeugt, dass Senator Karl Kaiblinger mit seiner Expertise und seinem zielorientierten Mindset wesentliche Impulse einbringen wird! Viel Erfolg und herzliche Gratulation!

 

SENATOR KR WAKOUNIG ALS PRÄSIDENT DES SGZ BESTÄTIGT

 

 

Am Dienstag, dem 15. Mai 2018 fand in den Räumlichkeiten der Posojilnica Bank eGen die ordentliche Generalversammlung des Slowenischen Wirtschaftsverbandes statt, bei der Senator KR Benjamin Wakounig als Präsident bestätigt wurde. Der SENAT DER WIRTSCHAFT gratuliert herzlich!

 

 

 

Der Slowenische Wirtschaftsverband hat viele Türen geöffnet – grenzübergreifend, interdisziplinär, intergenerativ und interkulturell. Horizonte erweitern, Mobilität und Kooperation fördern und verknüpfen. Dies sind die Grundlagen für die eigene Zukunft und die Vision der gesamten Region.

Der SGZ ist sich der Bedeutung der Integration junger Menschen in wirtschaftliche Prozesse sehr bewusst und möchte mit der Jugendabteilung von SGZmladina neue, potentielle MitarbeiterInnen kennenlernen, leiten und integrieren, die für die nachhaltige Entwicklung der Organisation und der slowenischen Volksgruppe von entscheidender Bedeutung sind. SGZmladina hat viel Lob für die bisherige Arbeit und dieses Engagement erhalten.

Die Bemühungen der SGZ basieren auch auf einer guten Zusammenarbeit mit anderen Wirtschaftsorganisationen, nicht nur in Slowenien, sondern im gesamten Alpen-Adria-Raum. Die SGZ-Mitglieder haben diesen Kurs mit ihren Stimmen bestätigt, mit dem Ziel einer noch engere Zusammenarbeit mit der Slowenischen Regionalen Wirtschaftsvereinigung – SDGZ – in Triest, Görz und Cividale.

Die Generalversammlung wurde durch Aleš Cantarutti, Staatssekretär am Ministerium der Republik Slowenien für wirtschaftliche Entwicklung und Technologie, mit einem Vortrag über die wirtschaftliche Situation in unserem gemeinsamen Wirtschaftsraum mitgestaltet.

 

DELTA GRUPPE: CCC-AWARD FÜR PARTNERSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT

 

 

Verleihung des CCC-Awards für partnerschaftliche Zusammenarbeit in der Baubranche

 

Im Mai feierte der VZI sein 30-jähriges Bestehen und verlieh im Zuge dessen erstmals den CCC- Award (Construction, Consulting, Culture) für partnerschaftliche Zusammenarbeit in der Baubranche. Die Qualität der Zusammenarbeit ist ausschlaggebend für ein erfolgreiches Projekt und wird mit dem Award für österreichische Immobilien- und Infrastrukturprojekte auf besondere Weise geehrt.

 

vlnr: Wolfgang Kradischnig, DELTA; Renate Schraml, Elisabethinen; Markus Hiden, DELTA

 

In der Kategorie Bauherren wurde der Preis an Frau Mag. Renate Schraml von den Elisabethinen verliehen, mit der das SENATs-Mitgliedsunternehmen DELTA intensiv zusammenarbeitet. Frau Schraml leitet den Bereich Betriebsorganisation und Baumanagement und zeichnet sich seit 22 Jahren durch eine partnerschaftliche und wertschätzende Zusammenarbeit aus. Trotz schwierigster technischer und organisatorischer Aufgabenstellungen (Umbauvorhaben im Krankenhausbereich bei laufendem Betrieb) mit hohem Termindruck und engen budgetären Projektvorgaben setzte Frau Schraml stets auf ein qualitätsvolles Miteinander. Der Erfolg gibt ihr Recht: Wertschätzung, respektvoller Umgang miteinander und regelmäßige Teambuilding- Veranstaltungen und die Reflexion der daraus entstandenen Lernpunkte waren wesentlicher Faktor für den Projekterfolg.

Auch beim aktuellen Projekt Elisabethinen, Akutgeriatrie Franziskus Spital Wien-Landstraße, ist Frau Schraml ihrem Motto im zwischenmenschlichen Umgang treu: „Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger!“ DELTA gratuliert und freut sich gemeinsam mit Renate Schraml über den wohlverdienten Award und auf weitere gemeinsame Projekte.

 

TRAUER UM SENATORIN KR ANGELIKA KRESCH

 

 
Senatorin Kommerzialrätin Angelika Kresch, Geschäftsführerin der REMUS-SEBRING Holding AG, Spartenobfrau der WK Steiermark, Bundesvorstandsmitglied der IV und ewige Kämpferin, ist nach langer schwerer Krankheit verstorben. Im Februar 2015 wurde Angelika Kresch mit der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs mit einer von den Ärzten prognostizierten Lebenserwartung von 3-6 Monaten konfrontiert und sie nahm sie an und kämpfte dagegen an. Mit der Energie, mit der sie einen heutigen Weltmarktführer aufbaute und jahrzehntelang auf der Zielgeraden der internationalen Wirtschaft dahinraste. Das innovative Herz der REMUS-SEBRING Holding AG ist am 18. Mai 2018 ihrer schweren Krankheit erlegen.
 
Energie und Durchhaltevermögen
Ob als Co-Pilotin beim Rallyefahren, wo sie an der Seite von Kris Rosenberger den Staatsmeistertitel holte, im Eiskanal oder beim Fallschirmspringen: Power und Durchhaltevermögen hat man Angelika Kresch angesehen. „There ain’t a woman that comes close to you: Keine andere Frau kann dir das Wasser reichen“, singt Mick Jagger im weltberühmten Hit der Rolling Stones. Das Wasser konnte in der heimischen Wirtschaft Angelika Kresch wohl kaum jemand reichen…
1959 in der Weststeiermark geboren, nimmt sie nach der Matura den Job als kaufmännische Angestellte bei der Firma SEBRING in Köflach an und wird zwei Jahre später Büroleiterin. Nach ihrer Babypause im Jahre 1983 übernimmt sie wiederrum zwei Jahre danach zusätzlich die Marketing und Vertriebsleitung. Was folgt, ist die internationale Expansion der Firma Sebring binnen kürzester Zeit. Mit ihrem Ehemann Otto Kresch bildete sie privat und beruflich ein Dreamteam: 1990 erfolgte gemeinsam mit Otto Kresch der Schritt in die Selbstständigkeit durch die Gründung der Firma REMUS Innovation. Die folgenden Jahre waren gekennzeichnet durch Expansion bei REMUS. Innerhalb von vier Jahren nach Gründung eroberte der REMUS-Wolf durch den beharrlichen und innovativen Dauereinsatz seiner Gründer Otto und Angelika Kresch den Weltmarkt für Sportauspuffanlagen. 1997 gipfelte der Höhenflug in dem Kauf des ehemaligen Dienstgebers SEBRING.
Zu diesem Zeitpunkt war REMUS bereits in über 60 Ländern weltweit vertreten. Mit SEBRING gelang die Erschließung eines neuen Geschäftsfeldes: der Premium Erstausstattung mit Kunden wie Porsche, Ducati, MacLaren oder Mercedes AMG. Die Energie von Angelika Kresch pulsierte immerfort. Die großartige Tänzerin verdrehte sich nicht in Einlagen, sondern raste im Maserati weiter. Weitere Expansionsschritte der beiden Unternehmen bestimmten auch das kommende Jahrzehnt. In 2011 wurde der Carbonspezialist XeNTiS übernommen, ein Jahr später folgte die Gründung der Produktionsstätte in Bosnien und 2013 wurde die REMUS Vertriebsgesellschaft in den USA gegründet. Die heutige REMUS-SEBRING Gruppe hat an drei Produktionsstandorten über 700 Mitarbeiter.
 
Leidenschaft Geschwindigkeit
Privat liebte Angelika Kresch schnelle Autos, beruflich wurde sie zu einem maßgeblichen Motor der steirischen Wirtschaftsszene. Ihr Fokus lag dabei immer auf der Bedeutung der Industrie als Wirtschaftszweig und darauf, Frauen für technische Berufe zu begeistern. Daraus resultierten zahlreiche Initiativen auf regionaler und nationaler Ebene. Dass ihr Schaffen unzählige Auszeichnungen mit sich brachte, darf als logische Konsequenz ihres Tuns interpretiert werden: 2001 wurde Angelika Kresch zur „Business Woman of the Year“ gewählt und erhielt neben anderen Auszeichnungen 2004 den „Großen Josef-Krainer-Preis“ des Landes Steiermark. Im Jänner 2018 wurde dem Bundesvorstandsmitglied der IV Österreichs und Obfrau der Sparte Industrie der WK Steiermark gemeinsam mit Ehemann Otto Kresch von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer das große goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark für ihr Lebenswerk überreicht.
 
„They can’t say we never tried: Angie, Angie, keiner kann sagen, wir hätten es nicht versucht“, lässt Mick Jagger den Song enden. Als Gattin, Mutter und Großmutter, als herausragende Unternehmerin und Visionärin hat Angelika Kresch nicht nur alles versucht. Sie hat auch alles gegeben. Der SENAT DER WIRTSCHAFT wird sie als außergewöhnliche UnternehmerIn nie vergessen! Requiescat in pacem!

13. JUNI 2018 | GESPRÄCH MIT DEM REGIERUNGSCHEF UND FINANZMINISTER LIECHTENSTEINS

 

 

Am 13. Juni 2018 lud I.D. Maria-Pia Kothbauer Prinzessin von und zu Liechtenstein a.o. u. bev. Botschafterin des Fürstentums Liechtenstein in Österreich zu eine Mittagessen in die Liechtensteinischen Botschaft, an dem Dr. Johannes Linhart als Repräsentant des SENAT DER WIRTSCHAFT teilnahm.

 

Der Anlass für die Einladung war die Verleihung des Großkreuzes des Fürstlich Liechtensteinischen Verdienstordens durch den Regierungschef und Finanzminister Adrian Hasler, im Namen des Erbprinzen Alois von Liechtenstein, an den scheidenden Generalsekretär im BMEIA, Botschafter Dr. Michael Linhart.

Allgemein wurden die guten Beziehungen zwischen den beiden Ländern und die gemeinsamen Anliegen insbesondere in Europafragen besprochen. Dr. Johannes Linhart konnte im Namen des SENAT DER WIRTSCHAFT folgende Gesprächsthemen hervorheben:

  • Die Stärkung der Regionen, auch  im Raum Rheintal/Bodensee, getrieben durch einen starken Mittelstand und unterstützt durch unternehmerfreundliche Regionalpolitik als Beispiel für Regionale Initiativen im Donauraum.
  • Liechtensteins Fortschritte auf dem Weg einer der führenden FinTech & Blockchain Standorte Europas zu werden. Es wurde eine stärkere Verbindung mit dem Verband Fintech Austria in die Wege geleitet.

Unten den Gästen befanden sich u.a. Dr. Elisabeth Bertagnoli, stv. Kabinettsleiterin im BMEIA, designierte österreichische Botschafterin im Fürstentum Liechtenstein, a.o.Prof. Dr. Eckart Ratz als Präsident des OGH, Dr. Karl Stoss (Präsident des ÖOC) und Rechtsanwalt Senator MMag. Dr. Kâzim Yilmaz.

 

vlnr: Dr. Johannes Linhart (SENAT), I.D. Maria-Pia Kothbauer Prinzessin von und zu Liechtenstein, Botschafter Dr. Michael Linhart (BMEIA), Regierungschef und Finanzminister Adrian Hasler

7. JUNI 2018 | FORUM MITTELSTAND GRENZENLOS MIT ZWEILÄNDERPREIS

 

 

Am 7. Juni 2018 fand in Bayerbach (Niederbayern) das 14. FMG – FORUM MITTELSTAND GRENZENLOS statt, das vom SENAT DER WIRTSCHAFT unterstützt wird. Im Rahmen des Forums wurde bereits zum 10. Mal der Zweiländerpreis vergeben.

Am Podium begrüßten die VeranstalterIn Senatorin Silvia Musial und Senator Dipl. Betriebswirt Thomas Ecker u.a. Dr. Jürgen Weber, den Bereichsleiter für Wirtschaft der Regierung Niederbayern. Die Profilerin Suzanne Grieger-Langer hielt eine Keynote zum Thema “007 statt 08/15”. Die Verleihung des Zweiländerpreises erfolgte durch Raimund Kneidlinger (Stv. Landesrat des Landkreises Passau), Martin Frank (stv. Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern) und durch Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des SENAT DER WIRTSCHAFT.

Als „Best oft the Best in disruptiven Zeiten“ beschrieb Martin Frank, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern, das Szenario auf der Bühne in Huckenham. Frank prangerte an, dass im Hashtag-Alltag niemanden mehr das Kleingedruckte interessiere und stattdessen politisch verkürzte Botschaften in die Welt hinaus verteilt würden. Hans Harrer prägte den Begriff „Enkeltauglichkeit“ für unternehmerisches Handeln. Umso energischer wetterte er gegen das Aufreißen sozialer Gräben durch ewig Gestrige und kritisierte es aufs schärfste, „billiges politisches Kleingeld zu machen in Farbenlehren, die uns nichts bringen.“ Aufhorchen ließ er mit weiteren Thesen, darunter die Feststellung: „Kein Risk- Manager auf der Welt hat ein Unternehmen erfolgreich geführt.“

Durch Marco Altinger, dem Präsidenten des Bundesverbandes “Werteorientierter Mittelstand Deutschland e.V.”, wurde zusätzlich der Wertepreis vergeben. Beim abendlichen Get-together wurde der Idee der VeranstalterIn, ein Forum für länderübergreifenden Wirtschaftsdialog zu ermöglichen, Rechnung getragen und zahlreiche bilaterale Gespräche geführt.

 

>> ZUM TV-BEITRAG ÜBER DAS FORUM MITTELSTAND GRENZENLOS 2018

 

 

24. Mai 2018 | Karl-Heinz Strauss zum Senator ernannt

Presseinformation
Karl-Heinz Strauss zum Senator ernannt
Wien: Im Rahmen einer Veranstaltung des Senats der Wirtschaft wurde KR Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, CEO und Vorstandsvorsitzender der Porr AG, zum Senator ernannt. In seiner Laudatio hob Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senats, dessen ökosozial unternehmerisches Wirken besonders hervor: „Nachhaltigkeit ist für Porr ein wichtiges Thema und man versucht bereits in der Planung und in der Bauausführung soweit wie möglich mit recycelbarem Material zu arbeiten“. Der Materialkreislauf wird in Zukunft noch viel stärker und nachhaltiger werden, ist Strauss überzeugt. Aber auch abseits des für Porr normalen Arbeitsablaufs sorgt man sich im Unternehmen für die Umwelt. So wurden am Dach des Porr-Gebäudes Bienenstöcke aufgestellt und mit dem daraus gewonnen Honig Mitarbeiter und Kunden versorgt. „Es ist wichtig Menschen im Senat zu haben, die als Vorbild dienen können“, ergänzt Hans Harrer.
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DER SENAT BIETET MEHREREN BIENENVÖLKERN EIN NEUES ZUHAUSE

 

 

Gemeinsam mit Beefuture unterstützt der SENAT DER WIRTSCHAFT die wichtigsten Nutztiere der Landwirtschaft – die numerisch durch die Varroa-Milbe bereits stark reduzierten Bienenvölker. Da die landwirtschaftliche Produktion von der Bestäubungsleistung der Bienen abhängig ist – und daran hängt die gesamte Ernährung der Menschheit – setzt sich der SENAT so vehement für die Implementierung umfassender Schutzmaßnahmen ein.

Unter anderem wurde am Beginn des Jahres ein PLÄDOYER veröffentlicht, in dem wirkungsvolle Maßnahmen gegen den Befall durch die Varroa-Milbe als Lösungsvorschlag an die Politik herangetragen wurde. Es folgten Gespräche mit den verantwortlichen Stellen im Bundesministerium für Tourismus und Nachhaltigkeit, in deren Zuständigkeit dieses Thema fällt.

 

>> ZUM PLÄDOYER: MASSNAHMEN ZUR VARROA MILBEN-BEKÄMPFUNG

 

Als kleinen Beitrag zur Neuansiedelung von Bienenvölkern, wurden nun vom SENAT einige  Bienenstöcke aufgestellt, die vom SENATs-Mitgliedsunternehmen Beefuture betreut werden.