Pressemitteilung: 17. März 2022 | Kramsach/Tirol: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Regionalität – Die Symbiose für zukünftige Erfolge!

Klima-Allianz: Energiegemeinschaften, wie geh´mas an?

Am Donnerstag den 14.10.2021 fand in den Räumlichkeiten von power solution in Wien Liesing eine Veranstaltung zum Thema Energiegemeinschaften statt. Organisiert wurde dies von ecoquadrat und dem Senat der Wirtschaft.

DI Helmut Sprongl , power solution | Stefan Humenberger MSc., Grätzl Energie | DI Alexander Rauscher, ecoquadrat | MMag. Barbara Pogacar, ÖGV | Dr. Roland Kuras, ecoquadrat | Dr. Johannes Linhart, Senat der Wirtschaft

Energie- und Mobilitätsgemeinschaften: Erfahrung aus der Praxis für die Praxis

Bis 2030 soll der Strom in Österreich – zumindest bilanziell – zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen, hat die Regierung als Ziel vorgegeben. Ist dieses Vorhaben in der Praxis überhaupt umsetzbar? Welchen Beitrag kann das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz leisten und wie können Energie- und Mobilitätsgemeinschaften dazu beitragen?

Deshalb hat die ecoquadrat GmbH die Veranstaltung „ Energiegemeinschaften – Wie gehmas an?“ organisiert, um aufzuzeigen wie Energie- und Mobilitätsgemeinschaften hier einen Beitrag leisten können.

Eröffnet wurde von Dr. Johannes Linhart vom Senat der Wirtschaft – Klima Allianz, welcher die Bereitschaft zur Zusammenarbeit betonte, um gestärkt den Weg zur nachhaltigen Zukunft gehen zu können.

Im Anschluss folgten verschiedene Fachvorträge der anwesenden Experten, sowie eine Vorstellung von ecoquadrat und der ersten lokalen, erneuerbaren Energie- und Mobilitätsgemeinschaft in Wien – der Grätzl Energie.

Rahmenbedingungen für Energiegemeinschaften

Dr. Roland Kuras erläuterte zuerst die grundlegenden Ziele und Rahmenbedingungen auf EU-Ebene, welche durch den Green Deal und dem Erneuerbaren Ausbau-Gesetz EAG festgelegt wurden, denn erst dadurch können Energiegemeinschaften auf gesetzlicher Grundlage in Österreich gegründet werden. Dabei konnte MMag. Barbara Pogacar vom ÖGV alle Fragen rund um die Vertragslage und Abwicklung einer Energiegemeinschaft beantworten und zählte zahlreiche Vorteile, wie dynamisches Wachstum, wenig bürokratischer Aufwand und kostengünstige Gründung, einer Genossenschaft auf.
DI Helmut Sprongl von der power solution demonstrierte im Anschluss nochmal auf wie groß die Ersparnisse durch Energiegemeinschaften für Privatverbraucher tatsächlich sein können und wie die Nähe zu einspeisenden Erzeugungsanlagen die Kosten verändert.

Die One-Stop-Shop Lösung ecoquadrat für Energie- und Mobilitätsgemeinschaften

Sind die Voraussetzung für Gründung einer Energie- und Mobilitätsgemeinschaftgemeinschaft geklärt, stellt sich nur noch die Frage, wie man den Weg von der Gründung bis zum Betrieb und Wartung meistert. DI Alexander Rauscher ist davon überzeugt, dass vor allem mit dem Plattformansatz und der interdisziplinären Kompetenzen von ecoquadrat bestehenden und allen neuen Energiege- und Mobilitätsgemeinschaften der Weg erleichtert wird. Damit unterstützt ecoquadrat insbesondere die Regionalisierung und fördert den ökonomischen und öko-sozialen Wandeln in Österreich.

>> Alle Präsentationen zum Download

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Sollten Sie Interesse an der Teilnahme bei der Grätzl Energie Gemeinschaft haben, senden Sie uns einfach eine Anfrage an hallo@graetzlenergie.wien, oder besuchen Sie die Website www.graetzlenergie.wien

Sie möchten selbst eine Energiegemeinschaft gründen und benötigen Unterstützung? Wir helfen gerne. Senden Sie uns Ihr Anliegen einfach an office@power-solution.eu

Austrian Health Forum: Innovation & E-Health

27. JULI 2020 | Wie InnovationsMacher aus der Krise Chancen machen!

Am Montag den 27. Juli lud der Senat der Wirtschaft Österreich im Zuge seiner Initiative „DieInnovationsMacher“ zum exklusiven Online Leaders-Talk mit dem Titel „Wie InnovationsMacher aus der Krise Chancen machen“. Der Erfahrungsaustausch der UnternehmerInnen, mit dem Fokus auf Lösungen und Chancen, stand dabei klar im Fokus.

Die Diskussionsteilnehmer kamen aus dem Bereich Tourismus- & Hotellerie. Neben Beat Blaser, Managing Partner & Co-Founder der Falkensteiner Ventures AG, waren dies Petra Nocker-Schwarzenbacher, Eigentümerin und Geschäftsführerin des Hotel Brückenwirt, Marius Donhauser, Inhaber und Geschäftsführer der hotelkit GmbH und der General Manager des Grand Hotel Wien, Horst Mayer. Zudem war es Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, der die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem gesamten Senats-Netzwerk einbrachte. Geleitet wurde die illustre Runde vom Leiter des Innovations-Macher-Programms Mag. Gerald Krug-Strasshofer.

Bei den zwei durchgeführten Umfragen während des Meetings sahen 60 Prozent der Teilnehmer die Corona Pandemie als Chance. Augenscheinlich ist, dass (ausgenommen Falkensteiner Ventures) alle Unternehmen noch in Kurzarbeit sind, mit dem Ziel keine Mitarbeiter zu kündigen. Einstimmigkeit herrschte beim Thema Innovation. Die Diskussionsteilnehmer sind der Meinung, dass jetzt der beste Zeitpunkt ist in innovative Lösungen zu investieren.

Beat Blaser sieht die Corona Pandemie von tiefstem Herzen als Chance, wobei die Krise de facto nicht weggeredet werden kann. „Was die Falkensteiner Hotels und Appartements betrifft war es natürlich eine riesige Herausforderung 35 Hotels innerhalb von 24 Stunden zu schließen“, so Blaser. Die Falkensteiner Ventures AG unterstützt ausgewählte Gründer in Hotellerie & Parahotellerie, Travel & Freizeitindustrie und Altenpflege und agiert völlig eigenständig.  Viele Hotels haben gemerkt, dass es jetzt einer Veränderung bedarf, resümiert Blaser. Falkensteiner Ventures hat die Chance genützt und konnte während der letzten sechs Monate zwei Jungunternehmen die in die Krise geschlittert waren mit einem Investment neue Perspektiven geben.

Für Petra Nocker-Schwarzenbacher, die mit 28 Jahren das Familienhotel übernommen und es zu einem 4-Sterne Hotel ausgebaut hat, ist es im Moment ein „Fahren im Nebel auf Sicht“. Derzeit ist zwar die Buchungslage nicht rosig, die Notwendigkeit besteht jetzt darin sich seiner Stärken noch bewusster zu werden und diese zu stärken. Die Gäste buchen Hotels in Österreich, weil wir die Gastfreundschaft und Professionalität leben, um den Gäste einen unbeschwerten Urlaub zu ermöglichen.

„Einige von uns sind Grenzgänger, was Investitionen betrifft – Rückzahlungen stehen an, diese sind nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben“ so Nocker-Schwarzenbacher

Das Gute sei der Zusammenhalt in der Familie und die enge Bindung zu den Mitarbeitern. „Wir investieren insbesondere jetzt in die Ausbildung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter.“

Daneben gewinnen die UN-Nachhaltigkeitsziele (17 SDGs) für Nocker-Schwarzenbacher immer mehr an Wert. Mit Nachhaltigkeit gewinnen wir zukünftig eine Gästeschicht, die davor nicht erreichbar war.

Auch für Marius Donhauser der seit knapp 8 Jahren die Nachfolge seiner Eltern im 4-Sterne Stadthotel „Der Salzburger Hof“ angetreten hat waren es extrem harte Wochen. „Im Hotel sind wir draufgekommen, dass wir gar keinen Briefkasten haben“, so Donhauser.  Das Salzburger Stadthotel ist im Moment nur zu 25% ausgelastet, da die Gäste zu „Normalzeiten“ überwiegend aus den USA und Großbritannien kommen.

Ebenso vor 8 Jahren gründete Donhauser „hotelkit“ – eine digitale Lösung für Hotels, die der Vereinfachung und Optimierung von Arbeitsabläufen sowie einer optimierten Kommunikation dient. Die Möglichkeit der Kommunikation via hotelkit hat sich auch während COVID als positives Merkmal herauskristallisiert, um während des Lock-Downs in direktem Austausch mit den KollegInnen zu stehen. Hotelkit zählt mehr als 1.200 Kunden in über 40 Ländern

Da die Prozesse bei Krankenhäusern, Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen jenen der Hotels sehr ähnlich wurde zudem medikit, die digitale Plattform für medizinische Organisationen gergründet. Das Salzburger LKH arbeitet mit medikit. Die digitale Plattform wird auch genutzt um zu sehen wie die der Status der aktuellen Belegung der COVID-Betten in den mehr als 10 Krankenhäusern ist.

Als Chance sieht auch Horst Mayer, General Manager des Grand Hotel Wien die COVID-Pandemie. „Wir feiern heuer unser 150-Jahres-Jubliäum. Wir müssen daher nach vorne schauen“. Auch im Grand Hotel Wien sind alle Mitarbeiter in Kurzarbeit. „Das oberste Ziel ist es die Mitarbeiter zu halten, da sie das größte Gut für uns sind“, so Mayer. Langfristig gesehen sind insbesondere gut ausgebildete Lehrlinge für unser Haus und unsere gesamte Branche extrem entscheidend.  Bei einer Einstellung von Lehrlingen ist es im Moment aber nicht möglich, den Ausbildungsauftrag wie gewohnt zu erfüllen. Hier gilt es eine neue Lösung zu finden, um den Lehrlingen auch unter diesen Umständen die beste Ausbildung zu ermöglichen.

Was das Thema der Innovation angeht, gilt es jetzt Prozesse zu überprüfen um gestärkt aus der Krise hervorzukommen. Das Ziel dabei muss sein, dadurch so viel Zeit wie möglich dem Gast zu widmen.

Laut Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, braucht es jetzt UnternehmerInnen die anpacken. „Es ist wie immer der Mittelstand – das Rückgrat unserer Wirtschaft, welche getrieben von deren Eigenverantwortung, der sozialen Verantwortung zu Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten sind. Zudem fordert Harrer, dass die Eigenkapitalbildung in den Unternehmen gefördert werden muss. Eine Steuerreform ist hier mehr als notwendig. Zudem ist es die Umwegrentabilität bei Investitionen von Hotelbetrieben nicht zu vernachlässigen. „Da geht es um ganze Regionen und deren Unternehmen die an einer Investition eines Hotels dranhängen“, so Harrer.

Die Experten fassen 2023 ins Auge, dann soll wieder ein ähnliches Buchungsniveau wie 2019 vorherrschen, was jedoch von Faktoren wie dem uneingeschränkten Flugverkehr einer Medikation und einem eventuell sich verändernden Reiseverhalten der Gesellschaft abhängig ist.

22. JUNI | ONLINE LEADERS TALK

Stark in stürmischen Zeiten – Jetzt die besten Chancen nutzen!

Am Montag den 22. Juni 2020 lud der Senat der Wirtschaft zum exklusiven Online Leaders-Talk „Stark in stürmischen Zeiten – Jetzt die besten Chancen nutzen“. Der Austausch, in kleiner Runde, zu den bisherigen Covid-Erfahrungen inkl. Good- und Bad-Practice der UnternehmerInnen stand dabei klar im Fokus.

Die Diskussionsteilnehmer kamen dabei aus unterschiedlichen Branchen. Neben Ing. Benjamin Fellinger, CEO & Managing Partner von Nexus Elastomer Systems waren dies Brigitte Ecker, Geschäftsführerin von Epamedia, Markus Kreisel, Inhaber und Geschäftsführer von KREISEL Electric und die Geschäftsführerin und Inhaberin von Hänsel & Gretel Christine Rührlinger. Darüber hinaus berichtete Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, über die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Senats-Netzwerks berichtete. Geleitet wurde der Leaders-Talk vom Leiter des InnovationsMacher-Programms – einer Initiative des Senat der Wirtschaft – Mag. Gerald Krug-Strasshofer.

Die unterschiedlichen Blickwinkel der jeweils erlebten Situation und die Erfahrungen und Learnings der letzten Wochen haben diesen Online-Leaders Talk besonders gemacht. Bei den zwei durchgeführten Umfragen während des Meetings sahen 60 Prozent der Teilnehmer die Corona Pandemie als Chance. Einstimmigkeit herrschte beim Thema Innovation. Die Diskussionsteilnehmer sind der Meinung, dass Innovation jetzt und in Zukunft eine wichtige Rolle für den unternehmerischen Erfolg spielen wird. Insbesondere Innovationen für KMUs die von außerhalb kommen – durch Kooperationen mit Jungunternehmen – werden als essentieller Bestandteil gesehen. Dies bestätigt auch Markus Kreisel, Kreisel Electric, der sagt, dass ohne Kooperationen und Ressourcen von außen, er nicht sagen könnte: „Wir haben die beste Batterietechnologie der Welt“.

Die Herausforderungen der letzten Wochen bestanden vor allem in der Kommunikation mit der Hausbank, dem Umgang mit Umsatzeinbrüchen bzw. zurückgestellten Aufträgen und dem daraus folgenden Problem der Liquidität. Dem zum Trotz berichtet Brigitte Ecker, Epamedia davon, dass trotz des drastischen Umsatzeinbruchs investiert wurde. „Wir haben 10.000 Plakate in Österreich mit den Corona-Maßnahmen geklebt und mit dieser Informationskampagne öffentliches Bewusstsein geschaffen“, so Ecker. Auch trotz des Lock-Downs und dem daraus resultierenden Umsatzeinbruch sieht Christine Rührlinger, Hänsel & Gretel die kommenden Monate positiv. „Wir haben volle Auftragsbücher. Unsere Herausforderung ist es jetzt gemeinsam anzupacken um unsere Kunden glücklich zu machen. Wichtig für uns ist jetzt noch, dass die für Herbst geplanten Veranstaltungen stattfinden können“, so Rührlinger.

Chancen bestehen insbesondere am Arbeitsmarkt. Hochqualifizierte Mitarbeiter stehen zur Verfügung, wo der Großteil der Teilnehmer jetzt für die Zukunft investieren möchte. Benjamin Fellinger, Nexus sagt, „In den letzten 6 Wochen haben wir 11 neue Mitarbeiter aufgenommen. Diese Chance musst du nutzen“. Zudem ist es insbesondere jetzt wichtig ein Augenmerk auf den Vertrieb und die Kundenbindung zu legen. Die menschliche Komponente und der persönliche Austausch mit Mitarbeitern und Kunden spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Für Hans Harrer, Senat der Wirtschaft spiegelt das Bild der Diskussionsteilnehmer jenes des Senats-Netzwerks ab. „Wichtig ist es das wir in Chancen denken. Denn was wir heute mehr denn je benötigen ist eine Zukunftsperspektive, wo sowohl Mutmacher als auch Innovationsmacher gefragt sind, um im WIR den Karren aus dem Sumpf zu ziehen.“

23. JUNI 2020 | LIQUIDITÄT ABSEITS VON FÖRDERUNGEN

 

 

 

 

 

 

Am 23. Juni lud der SENAT DER WIRTSCHAFT zum Finanz-Webinar zum Thema “Liquidität abseits von Förderungen”:

“Österreichs Mittelstand braucht für den Neustart nach Corona, für den Wiederaufbau der Wirtschaft und vor allem für den benötigten (Klima-) Innovationsschub, neben den mehr oder weniger erreichbaren staatlichen Hilfsmaßnahmen, innovative Finanzierungslösungen und vor allem privates Eigenkapital“, sagte Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des SENAT DER WIRTSCHAFT in seinen Begrüßungsworten. Er betonte, dass der derzeitige Weg über (gefördertes) Fremdkapital aus den COVID-Hilfspaketen wirke dagegen wie eine immer schwerere Bleikugel wirke und mahnte, dass die Rückzahllast der Coronakredite werde auf Jahre hinaus jegliche Dynamik hemmen werde. Der Neubeginn nach der Coronakrise biete die einmalige Gelegenheit aus einem Land von Sparbuchbesitzern ein Land von Shareholdern zu machen.

Dass es sehr unkomplizierte Möglichkeiten zur Liquiditätsbeschaffung und vor allem zur Stärkung des Eigenkapitals gibt wurde dann von den drei Referenten kurz und prägnant dargelegt:

– Mag. Günther Lindenlaub, Gründer der Finnest Gmbh und COO der Invesdor Group stellte eine  innovative auf Gutscheinen basierende Crowd-Funding-Lösungen für die Hotellerie vor Darüber hinaus bietet sein innovatives FinTech die schnellste und unkomplizierteste Art auch für kleine KMUs und Familienbetriebe über Aktien an Eigenkapital zu kommen.

– Welch unkomplizierte und rasche Möglichkeiten an Liquidität zu kommen das Factoring bietet präsentierte Mag. Andreas Draxler, Vorstand A.B.S. Factoring AG.

Equity 2.0 – Eigenkapitalstärkung und Wachstumsfinanzierung ohne Abgabe von Gesellschaftsanteilen war schließlich das Thema von Mag. Werner Edlinger, Geschäftsführer von TAUROS Capital Management GmbH.

Zum Abschluss appellierten alle Teilnehmer an die KMUs, sich für Eigenkapitalbeteiligungen zu öffnen, um stärker und resilienter zu werden, und an die Politik, endlich die Diskriminierung von Eigenkapital gegenüber Fremdkapital zu beenden. Die dafür notwendigen Gesetzesänderungen hat der SENAT DER WIRTSCHAFT schon mehrfach definiert.

Die Präsentationen zum DOWNLOAD:

>> TAUROS Capital Management GmbH (Senator Mag. Werner Edlinger)

>> Invesdor Group (Senator Mag. Günther Lindenlaub)

>> Finnest/Hotel Crowd-Funding(Senator Mag. Günther Lindenlaub)

>> A.B.S Factoring AG (Senator Mag. Andreas Draxler)

600 TeilnehmerInnen am Coporate Day 2020

Der Corporate Day 2020 ist am 12.05. erstmalig digital umgesetzt worden. Mehr als 600 Teilnehmer aus 32 Ländern haben an über 700 direkten Meetings auf der Plattform sowie mit vielen weiteren auf alternativen Kanälen wie Skype und Zoom partizipiert.

Knapp 40.000 Aufrufe im Marketplace, in dem sich Unternehmen und Organisationen präsentieren konnten, stehen für rund 50 Aufrufe/Messestandbesuche je ausgestelltem Produkt bzw. Service.

Die  Zusammenarbeit aller beteiligten Netzwerk-Partner hat gezeigt, dass ein sehr guten Nährboden für Innovation und Startup-Corporate-Kooperation am Wirtschaftsstandort Österreich vorhanden ist, so Dusan Todorovic, Projektleiter des Corporate Days.

Falls Sie die Stage Show oder Teile davon verpasst haben, der Video-Stream steht ab sofort auf www.corporateday.at zur Verfügung.

Sind Sie an ein Kooperationen mit Startups interessiert?
Dann schaue Sie auf www.d-im.io vorbei und haben Sie Mut zur Innovation.

9. MÄRZ 2020 | SENATs-AUFTAKTVERANSTALTUNG

Chance Österreich als Brückenbauer für CEE und SEE

Am vergangenen Montag, den 9. März, durften wir noch vor Beginn der alljährlichen SENATs-Auftaktveranstaltung unsere neuen Senatorinnen und Senatoren im Looshaus und im Beisein unserer Vizepräsidentin Benita Ferrero-Waldner feierlich in unseren Kreis aufnehmen.

Die anschließende Veranstaltung „Österreich als Brückenbauer für CEE und SEE“ mit Schwerpunkt auf Innovation und Technologie im Zeichen der Nachhaltigkeit wurde in den Räumlichkeiten der OSZE der Wiener Hofburg abgehalten und erfolgte auf Einladung von SECI (Southeast European Cooperative Initiative). An die 130 Senatorinnen und Senatoren folgten mit großem Interesse den Ausführungen und den Diskussionen eines hochkarätigen Podiums, das aus Vertretern von Wirtschaft, Politik  und Medien ideal besetzt war.: Dr. Erhard Busek, Dr. Paul Rübig, Staatssekretär Dr. Magnus Brunner, Ing. Karl-Heinz Strauss (PORR), Dr. Michael Fazekas (SECI), Senator RA MMag. Dr. Kazim Yilmaz, Mag. Daniel Cronin (Austrian StartUps), Dr. Franz Schellhorn und Senator Alexander Hotowy (accilium GmbH). Die Wirtschaftskammer Serbiens war vertreten durch den Verantwortlichen für Kreislaufwirtschaft, Ökologie und Innovation, Siniša Mitrović.

Tenor der Auftaktveranstaltung war der Aufruf zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Sinne der Nachhaltigkeit.

? Werner Streitfelder

27. FEBRUAR 2020 | Mit Innovationen die Zukunft meistern

Ein Zukunftsdialog des Senats der Wirtschaft gemeinsam mit dem Wirtschaftsbund in der Wirtschaftskammer/Bezirksstelle Pinzgau

Allerorts wird von Disruption gesprochen, aber es fällt oftmals schwer, jene Innovationen, die in Zukunft Bestand haben werden, aus den Unternehmen selbst zu generieren. Die Frage, ob man nun sein gesamtes Geschäftsmodell überdenken oder gar total verändern muss, sollte dringend gestellt werden. Nur wer gibt darauf die richtigen Antworten? Um dies zu diskutieren und gleichzeitig den Zugang zu innovativen Start-Ups zu erleichtern, hat der Senat der Wirtschaft das Projekt „Innovationsmacher“ ins Leben gerufen.

Diese Initiative soll Unternehmen mit Start-Ups in Kontakt bringen, um gemeinsam an innovativen Lösungen für die Zukunft zu arbeiten. „Der Schritt mit jungen Kreativen zusammenzuarbeiten ist nicht immer so einfach, da wird es noch die ein oder andere Barriere zu überwinden geben, aber wir sehen immer wieder, dass dort, wo Kooperationen starten, viel Interessantes für beide Seiten herauskommt“, zeigt sich Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft, überzeugt von der Innovationsmacher Idee. Diese unterstützt auch Carmen Boschele vom Wirtschaftsbund, die die Gäste in der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Pinzgau zum Zukunftsdialog der Initiative in Zell am See begrüßte. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten sich Unternehmerinnen und Unternehmer dem Thema ausgiebig widmen.

KR Mag. Nick W. Kraguljac, Geschäftsführer von Zell-Metall, sieht die Start-Up Szene positiv, denn diese sei durch und durch ideengetrieben. Gemeinsam mit einem etablierten Unternehmen, das auch die nötige Finanzkraft mitbringt, lassen sich diese Ideen leichter verwirklichen. „Allerdings“, so Kraguljac weiter, „muss auch der Mut zur Veränderung gegeben sein.“ Darüber hinaus betont er, dass Innovation vor allem durch Wissen und daher durch Bildung entstehe. Hier müsse Österreich noch in den MINT-Fächern aufholen, damit man den Anschluss nicht verpasse.

Dem schließen sich auch Dipl. Arch. Birgit Maier von Holzbau Maier, und Chris Perkles von Erdbär the #worldchanger, an und betonen, dass es gerade die Schnelligkeit und Risikofreude in Start-Up Unternehmen seien, die Innovationen zulassen, da sie an keine Tradition oder schon vorhandene Unternehmenskultur gebunden seien. Das Zulassen von Fehlern und dadurch die Möglichkeit schnell zu lernen, ist für Perkles, der mit KMUs zusammenarbeitet, ein weiter wichtiger Vorteil.

Dass dabei auch die Politik eine nicht unwesentliche Rolle spielt, zeigt Landtagsabgeordneter Mag. Hans Scharfetter auf. Hier sei die Bundespolitik ebenso betroffen, wie die Landespolitik. Dass im Regierungsprogramm u.a. ein erleichterter Zugang zu Risikokapital vorgesehen ist, sei erfreulich. Scharfetter zeigt dazu auch die, vom Land Salzburg maßgeschneiderten, Fördermaßnahmen für KMUs auf, wie z.B.

„Digital. Salzburg“. Im Rahmen dieser Digitalisierungsoffensive stellt das Land rd. 2,4 Mio. Euro zur Verfügung und will damit Investitionen von rd. 12 Mio. Euro ermöglichen.

Im Rahmen des Projekts „Innovationsmacher“, kooperiert der Senat der Wirtschaft mit der Neuroperformance Group. „Unser Unternehmenszweck ist es, Start-Ups und Unternehmen zusammenzuführen, die sich optimal ergänzen. Dafür müssen auch die Werte beider Unternehmen zusammenpassen“, ist Mag. Gerald Krug-Strasshofer von der Neuroperfomance Group überzeugt.

Die intensive Diskussion im Anschluss zeigte auf, wie wichtige solche Veranstaltungen sind, um Vorurteile abzubauen, neue Ideen zu generieren und Mut zur Umsetzung zu erwecken.

 

Der SENAT DER WIRTSCHAFT zum aktuellen Regierungsprogramm

Eine Koalition der politischen Mitte – Die Erwartungen sind hoch!

Vertrauen neu zu erringen, scheint die Kernbotschaft der neuen österreichischen Bundesregierung zu sein. Mit dem weiblichsten und jüngsten Team seit jeher geht Bundeskanzler Sebastian Kurz in seine nächste Amtsperiode und lässt hoffen, nachdem viele am Zustandekommen dieses Türkis-Grünen-Experiments gezweifelt haben. Mit gutem Willen, Gesprächen auf Augenhöhe und Kompromissbereitschaft dort, wo es dem Anderen ein Anliegen ist, ist ein durchaus attraktives Regierungsprogramm geschaffen worden, auch wenn teils noch zu vage formuliert wurde. Dass sogar die Sozialpartner und die Industriellenvereinigung lobende Worte gefunden haben, ist erfreulich und lässt auch hier hoffen, dass der ewige Widerstand endlich einmal hintansteht, auch wenn sich die ein oder andere Oppositionspartei – unter dem Motto: wer nicht regiert, muss gegen die Regierenden sein – dem nicht anschließen will. Aber das haben die WählerInnen nun wohl richtig satt. Mit dieser Bundesregierung wird es möglich sein, Österreich in vielen Lebensbereichen zu erneuern, modern aufzustellen und die politische Kultur positiv zu beeinflussen.

Senat der Wirtschaft als Ideengeber

Ökosoziale Steuerreform & Kapitalmarktbelebung

Es ist zu begrüßen, dass sich eine Vielzahl der Forderungen des SENAT DER WIRTSCHAFT im Regierungsprogramm wiederfinden. Dass nun endlich eine ökosoziale Steuerreform angestrebt wird, ist sehr lobenswert, nur fehlen noch die Details, um sie kommentieren zu können. Vom SENAT DER WIRTSCHAFT wie auch von anderen Think-Tanks gibt es hierzu bereits gute Vorschläge, die sich die Regierung zu eigen machen könnte, um rasch einen konkreten Plan auszuarbeiten, dazu muss man die Welt nicht neu erfinden. Allerdings darf es auch keine überbordenden Maßnahmen geben, die die Wirtschaft, gerade in der sich nun abschwächenden Konjunktur, zu sehr belasten würden. Dass man dafür auch an eine Belebung des in Österreich bislang dahintümpelnden Kapitalmarktes gedacht hat und Aktien nicht länger grundlegend verteufeln möchte, sondern eine KEST-Befreiung, nach einer Behaltefrist sowie die Prüfung einer steuerliche Anschub- und Wachstumsfinanzierung für Start-ups und KMUs angedacht hat sowie es Pensionskassen und Versicherungen doch zu ermöglichen, in VC oder PE investieren zu können, zeugt von erfreulichem Finanzwissen. Selbst Social Entrepreneure wurden in den Fokus genommen und erhielten eine eigene Erwähnung.

Pensionen, Bildung, Unternehmen & Integration

Vermisst wird im aktuellen Regierungsprogramm allerdings – wieder einmal – eine Pensionsreform. Dass die Transferleistungen zwischen Jung und Alt nicht mehr im nötigen Gleichgewicht stehen und dass die Kluft noch größer zu werden droht, ist evident und muss daher noch dringend in die Agenda.

Hervorzuheben ist dafür das Konzept einer Bildungs- anstelle einer reinen Schulpflicht, damit in Zukunft keiner bildungsmäßig zurückgelassen wird. Auch die Aufwertung der Rot-Weiß-Rot Card sollte den Unternehmen wieder mehr Möglichkeiten geben, MitarbeiterInnen zu finden, wozu natürlich auch der generelle Bürokratieabbau zählen muss, um KMUs endlich zu entlasten. Und dass das Thema Integration nun in einem eigenen Ministerium behandelt wird, macht Sinn und sollte die Thematik entemotionalisieren.

Aufruf zu mehr Mut: globalen & nationalen Herausforderungen stellen

Neben all diesen Maßnahmen wird es aber gerade mit Hinblick auf die Klimathematik nun notwendig, die Weltuntergangsstimmung und den weitverbreiteten Pessimismus abzuschütteln. Denn es ist bereits vieles in Österreich und Europa generell geschehen, worauf sich für die Zukunft positiv gestimmt aufbauen ließe. Die negative Grundhaltung ist nämlich Gift für jede Entwicklung: Wer Zukunftsangst hat, kann nicht kreativ sein. Etwas wirklich zu bewirken, im Rahmen des nun einmal weltweiten und nicht nur regional begrenzt notwendigen Schutz des Klimas, wird nur gelingen, wenn wir Innovationen fördern und so für alle eine bessere Zukunft ermöglichen können. Dass daneben jeder Einzelne und jedes Unternehmen auch einen Beitrag leisten sollte, ist unbestritten, wozu der SENAT, insbesondere mit seiner bereits vor 9 Jahren ins Leben gerufenen Klima-Allianz, beiträgt. Wer da noch nicht mitmacht, ist aufgefordert, dies doch bitte zu tun.

Was diese neue Bundesregierung also braucht, ist Mut! Mut, um all das auch durchzuziehen, Gegenwind standzuhalten und Österreich so eine moderne Zukunft zu ermöglichen, immer unter dem Leitgedanken, dass eine gewisse europäische Harmonisierung unumgänglich und Österreich keine Insel der Seeligen ist!

Leuchtturmprojekt: Austrian SDG-Award

Der SENAT DER WIRTSCHAFT hat 2019 bereits zum dritten Mal den Austrian SDG-Award, für Ideenreichtum, Mut und Stärke bei der Umsetzung und Implementierung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs), verliehen. Hunderte von Einreichungen beweisen das große Interesse und vor allem das Verständnis, dass wir ALLE – Unternehmen, Gesellschaft und Politik – dazu aufgerufen sind, die 17 Sustainable Development Goals der UNO, die 2015 faktisch von allen Staaten der Welt unterzeichnet wurden, als Basis all unseres Handelns einzusetzen und so einer nachhaltigen Zukunft zu dienen.

Auch in 2020 wird das SENATs-Leuchtturmprojekt Austrian SDG-Award wieder ausgeschrieben und die Auszeichnungen in der Wiener Hofburg verliehen werden, wofür schon jetzt die Zusagen von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und dem Umweltministerium vorliegen, für diese wichtige Auszeichnung den Ehrenschutz zu übernehmen. Die Ausschreibung hierzu erfolgt im Frühjahr 2020.

23. JÄNNER 2020 | SMART BUSINESS CENTER BEI DER SFG IN GRAZ

Senator Norbert Paul Ulbing als Sprecher von Styria Strat und Dr. Johannes Linhart als Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz begrüßten rund 30 begeisterte UnternehmerInnen. Dr. Linhart betonte, dass der SENAT sich nicht nur um die an diesem Abend im Mittelpunkt stehenden Themen, sondern mit der Finanz-Toolbox auch zu finanziellen Fragen Antworten hat.

Mag. Claudia Reiter von Freund & Reiter moderierte und begleitete die Teilnehmer durch den Abend.

Die Senatoren Walter Baumgartner, Norbert Paul Ulbing, Mag. Gerhard Zirsch und Ing. Wilfried Reiter von der Mittelstands-Allianz führten die angehenden Smart Entrepreneure durch die zentralen Themen „Führungsarbeit“ – „Strategie-Entwicklung“ – „Klima – Ökologie” und „Unternehmer – Persönlichkeit“.

In der Folge erarbeiteten die TeilnehmerInnen vier wesentliche Fragen für sich und tauschten sich anschließend in Zweier- und Vierer-Gruppen aus.

Nach einer Stärkung ging es weiter mit den vier Themen des Smart Entrepreneurs, die TeilnehmerInnen hatten die Gelegenheit, hierzu ihre Meinungen und Fragen mit den Vortragenden zu teilen und auf Plakaten niederzuschreiben.

Nach einer Feedback-Runde wurde der erfolgreiche Impulsworkshop auf den Start der ersten zwei Impulstage im Mai 2020 zu Zertifizierung zum „Smart Entrepreneur“ hingewiesen.