Kapitalmarkt statt Kredit: Senat, Rosinger und NEWS starten Mittelstands-Offensive

Im Vienna Marriott Hotel am Wiener Parkring luden der SENAT DER WIRTSCHAFT, die Rosinger Group und NEWS einen ausgewählten Kreis hochrangiger Teilnehmer zur Diskussion über neue Finanzierungswege und Möglichkeiten der Betriebsübergabe für den Mittelstand. Der SENAT DER WIRTSCHAFT, die Rosinger Group und NEWS bündeln ihre Kräfte, um eigentümergeführte Unternehmen verstärkt an den Kapitalmarkt heranzuführen. Hintergrund sind die restriktiveren Kreditvergaben sowie die zentrale Frage wie sich der österreichische Mittelstand künftig unabhängiger finanzieren kann und sich Betriebsübergaben unkomplizierter und effizienter gestalten lassen.

Börsengang auch für Mittelständler attraktiv

Die Initiative positioniert den Börsengang nicht mehr ausschließlich als Instrument großer Konzerne, sondern als Möglichkeit für mittelständische Betriebe, ihre Eigenkapitalbasis zu stärken, nachhaltiges Wachstum abzusichern und Betriebsübergaben durch klare Aktienstrukturen zu erleichtern. Der SENAT DER WIRTSCHAFT versteht sich dabei als „Allianz der Macher“ und will die Gestaltungsmacht bei den Unternehmern halten.

„Als parteipolitisch unabhängige Allianz der Macher aus Industrie, Mittelstand, eigentümer- und familiengeführten Unternehmen sorgen wir dafür, dass die Gestaltungsmacht dort bleibt, wo sie hingehört: in den Händen der Unternehmer. Ein Börsengang ist dabei ein Akt der unternehmerischen Selbstbestimmung“, sagt Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des SENAT DER WIRTSCHAFT.

Position der Stärke

Die operative Kapitalmarktkompetenz bringt die Rosinger Group ein. Generaldirektor Gregor Rosinger sieht in einer stärkeren Eigenkapitalbasis eine Voraussetzung für unternehmerische Freiheit und strategische Unabhängigkeit.
„Unternehmerische Freiheit braucht eine starke Eigenkapitalbasis. Wer die Vorteile des Kapitalmarkts nutzt, gewinnt die strategische Lufthoheit zurück. Unser gemeinsames Ziel mit dem SENAT DER WIRTSCHAFT ist es, den Mittelstand so aufzustellen, dass er aus einer Position der Stärke agiert“, erklärt Rosinger.

Neben Finanzierung und Wachstum gehe es auch um Nachfolgefragen und darum, Unternehmen langfristig eigenständig zu halten. Transparenz sei dabei ein zentraler Faktor.

Mehr als gute Zahlen

NEWS übernimmt innerhalb der Kooperation die kommunikative Rolle. Herausgeber Helmut Schoba verweist auf die Bedeutung von Vertrauen und Sichtbarkeit bei Kapitalmarktprojekten. „Ein Börsengang ist nicht nur ein Finanzierungsinstrument, sondern immer auch ein Vertrauensprojekt. Wer Investoren, Partner und Öffentlichkeit überzeugen will, braucht mehr als gute Zahlen – er braucht eine starke Geschichte, klare Haltung und glaubwürdige Sichtbarkeit.“

Hochkarätige Gäste

Die Initiative will wirtschaftspolitische Vernetzung, Kapitalmarktexpertise und mediale Reichweite zusammenführen und damit neue Finanzierungswege für den österreichischen Mittelstand schaffen.

Unter den Gästen waren unter anderem der Südtiroler Unternehmer Ewald Stolzlechner (CEO & Founder von Esto Südtirol), Anwalt Johannes Senoner Pircher, die Ortner-Reinraumtechnik-Chefs Stefanie Rud und Josef Ortner, Securikett-CEO Werner Horn, Vega-International-CEO Wolfgang Werner, Pluxee-CEO Andreas Sticha, Tischlerei-Scheschy-Gründer Gerhard Scheschy, Strobl-Bau-Personalchef Andreas Strobl sowie Rosinger-Group-Vice President Alexandra Rosinger.

Danke an Helmut Schoba für die gelungene Moderation sowie die mediale Unterstützung und Strahlkraft. Besonderer Dank gilt auch Gregor Rosinger für die Initiative zu dieser Veranstaltung. Seine Familie ist bereits seit 1530 im Finanzsektor tätig und beweist eindrucksvoll, wie generationsübergreifendes Denken, unternehmerische Kontinuität und langfristige Expertise über Jahrhunderte hinweg erfolgreich gelebt werden können.

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Fotocredit: © Eszter Barabas