Aufhebung des Bahnzwangs gefordert!
Wenn Ideologie die Wirtschaft ausbremst
Und wieder behindert der ideologiegetriebene österreichische Sonderweg vernünftiges Wirtschaften und österreichische Wertschöpfung. Mit dem seit Januar 2026 verschärft geltenden Bahnzwang für die Abfallwirtschaft erreicht Österreich keinerlei zusätzliche CO₂-Einsparung.
Im Gegenteil: Die Recycling-Industrie, die ein wesentlich höheres CO₂-Einsparungspotential als die Abfalltransportlogistik hat, wird behindert und ins Ausland verjagt. Zudem verursacht der Bahnzwang für Unternehmen erhebliche zusätzliche Kosten und bürokratischen Aufwand. Von Entbürokratisierung keine Rede!
Generell plädiert der SENAT DER WIRTSCHAFT für mehr marktwirtschaftliche Mechanismen, die auf Wettbewerb, Privateigentum, sozialem Ausgleich und ökologischer Verantwortung aufbauen, statt auf ideologiegetriebener planwirtschaftlicher Steuerung und moralisierender Wachstumsfeindlichkeit. Nationale unrealistische Klimaziele und „Green Deal“ haben die Wettbewerbsfähigkeit Europas dank Regulierungswut, Bürokratieexzesse und Kostenexplosion dezimiert. Unternehmen, die in Europa unter höchsten ökologischen und sozialen Standards produziert haben, ziehen weg oder werden von „schmutzigen“ Unternehmen aus Ländern, in denen diese Standards nicht gelten, verdrängt. Damit hat die europäische Klimapolitik dem Klima nachweislich nicht geholfen, der Klimadebatte geschadet. Die Proponenten der ideologiegetriebenen Klimapolitik wurden bei demokratischen Wahlen abgestraft.
Klimaschonendes Verhalten muss bei Unternehmen und Haushalten auf vernünftigen Entscheidungen basieren, nicht auf moralischen. Das einzige funktionierende marktwirtschaftliche Instrument für klimaschonendes Verhalten wäre ein globaler CO₂-Handel. Nur der ist wettbewerblich fair und hilft dem Weltklima wirklich.
Entscheidend ist, einzugestehen, dass der Bahnzwang nicht funktioniert, das Bahnzwang-Gesetz ein Fehler war und es nun revidiert gehört. Ideologie darf nicht über Praxis stehen. Wir brauchen Tempo, Dialog und echte Problemlösungskompetenz. Österreichs Unternehmen sind bereit, Verantwortung für Umwelt und Klima zu übernehmen. Aber sie brauchen Rahmenbedingungen, die machbar sind. Alles andere bremst sie aus. Gerade in der Entsorgungsbranche weiß man, wie wichtig klare Regeln für Umwelt und Wirtschaft sind. Aber Vorgaben müssen in der Realität funktionieren. Der verpflichtende Transport von Abfällen über die Bahn ist ein Beispiel dafür, wie scheinbar gut gemeinte Politik an der Praxis scheitert.

