11. OKTOBER 2018 | MYCITY24.AT, PRESSETEXT.COM: ERÖFFNUNG DER ART SALZBURG CONTEMPORARY 2018

 

 

MYCITY24.at und PRESSETEXT.com berichten über die Eröffnung der ART SALZBURG CONTEMPORARY mit Grußworten von Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des SENATs.

 

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9. OKTOBER 2018 | MYCITY24.AT: SENAT DER WIRTSCHAFT AUF DER ART KUNSTMESSE IN SALZBURG

 

 

Das Portal MYCITY24.at berichtet über die ART SALZBURG CONTEMPORARY & ANTIQUES INTERNATIONAL 2018, ausgerichtet von SENATs-Partner ART Kunstmesse GmbH.

 

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27. September 2018 | Senat der Wirtschaft präsentiert die Finanz-Toolbox für den Mittelstand in Vorarlberg

Presseinformation
Mittelstands-Finanzierung neu gedacht
Lustenau: Österreichs Wirtschaft lebt vom Mittelstand, der nicht nur 64 Prozent der Umsätze erwirtschaftet, sondern dabei auch rd. 68 Prozent aller Arbeitsplätze sichert. Anerkennung für diese Leistungen erhält der österreichische Mittelstand allerdings nur vor Wahlen. Zur Absicherung des Mittelstandes gehört auch eine auf diese Zielgruppe ausgerichtete Finanzierungsmöglichkeit. Die immer restriktivere Kreditpolitik der Banken macht den mittelständischen Unternehmen jedoch schwer zu schaffen. Heute wird das Eigenkapital dem Fremdkapital gegenüber massiv benachteiligt und das Vertrauen allein zählt auch nicht mehr. Somit müssen neue Finanzierungslösungen gefunden werden. „Mit der vom Senat entwickelten Finanz-Toolbox gewähren wir Unternehmen die Möglichkeit, sich über vielfältige Finanzierungslösungen zu informieren und sich mit den dazu nötigen ExpertInnen zu vernetzen, um so eine optimale Lösung erarbeiten zu können“, erklärt Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz im Senat der Wirtschaft. (www.mittelstands-allianz.at)
Die Finanz-Toolbox
Im Rahmen einer Senats-Veranstaltung wurde nun die Toolbox in der BuLu – Buchdruckerei Lustenau vorgestellt. Über 30 Unternehmerinnen und Unternehmer ließen sich die Finanzierungsmöglichkeiten im Einzelnen erläutern, aber auch Best-Practice-Beispiele zeigen. Mag. Christine Schwarz-Fuchs, Inhaberin und Geschäftsführerin der Druckerei, begrüßte die Initiative des Senats und betonte wie wichtig es für den Mittelstand sei, solche Möglichkeiten zu erhalten, um auch neue Wege für Finanzierungen aufgezeigt zu bekommen. Denn wer im internationalen Wettbewerb bestehen und gleichzeitig für seine MitarbeiterInnen ein attraktiver Arbeitgeber sein will, darf es nicht scheuen, stets am neuesten Stand der Technik und des nachhaltigen Wirtschaftens zu sein. Dies zu finanzieren, bedarf aber innovativer Lösungsansätze. Diese sind einem Großteil der mittelständischen UnternehmerInnen derzeit noch nicht bekannt. Johannes Linhart zeigte die Intentionen und die Funktionsweise der Finanz-Toolbox des Senats auf. Im Anschluss daran erläuterten Experten die einzelnen Möglichkeiten. Dass die Liquiditätsbeschaffung über Factoring rasant an Bedeutung gewinnt, zeigte Christoph Seyfried von der Raiffeisen Factor Bank AG auf. Das Thema Risikokapital zur Stärkung des Eigenkapitals und des Wachstums wurde von Dr. Omer Rehman von Capvis Equity Partners AG anhand eines Best-Practice-Beispiels dargelegt. Frau Mag.a Karen Wendt, Gründerin und Inhaberin von Eccos Impact, wiederum behandelte das Thema der Innovationskraft der Blockchain. Die regionale Mittelstandssicherung thematisierte Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Inhaber der Rosinger Group, auf sehr anschauliche Weise, nicht nur durch seine Beratungserfahrung bis hin zum IPO, sondern auch durch die von ihm getätigten Unternehmenskäufe und Restrukturierungen. Wie sehr die Digitalisierung Finanzierungsangebote vergünstigt und zugänglich macht, wusste Max J. Heinzle, Gründer und CEO des FinTech-Start-Ups 21.finance Group, durch das Aufzeigen von Crowd Investing zu berichten. Schließlich zeigte Dipl. BW (FH) Rainer Terwart, Senior Berater und Partner bei Grahammer & Partner Unternehmensberatung GmbH, auf, wie man durch Financial Engineering zu einer optimalen Finanzierungsform für sein Unternehmen kommen kann.
Die Möglichkeit sich mit den Vortragenden noch im kleinen Kreis auszutauschen wurde eifrig genutzt. Im Anschluss daran lud die Buchdruckerei Lustenau zu einem lukullischen Abschluss.

v.l.n.r.: Dr. Johannes Linhart, Mag. Christine Schwarz-Fuchs, Dipl.-Ing. Gregor Rosinger

Copyright: Senat der Wirtschaft
Rückfragehinweis:

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
  • Special Public Affairs GmbH
  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
  • Email: keglevich@spa.co.at

 

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5. OKTOBER 2018 | WIRTSCHAFTSZEIT: SENAT DER WIRTSCHAFT PRÄSENTIERT FINANZIERUNGS-TOOLBOX FÜR DEN MITTELSTAND IN VORARLBERG

 
 
Die Vorarlberger WIRTSCHAFTSZEIT mit einem Bericht über die Präsentation der Finanz-Toolbox des SENAT DER WIRTSCHAFT in der Buchdruckerei Lustenau (BuLu).
 

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29. SEPTEMBER 2018 | COOKING: ESSEN ALS KULTURGUT

 
 
Das Kochmagazin COOKING mit einem Bericht über Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des SENAT DER WIRTSCHAFT, zu Gast bei Sternekoch Alfons Schuhbeck.
 

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24. SEPTEMBER 2018 | OE24.AT: HANS HARRER KOCHT MIT ALFONS SCHUHBECK

 
 
Das Portal OE24.AT berichtet über Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des SENAT DER WIRTSCHAFT, als Gast bei Sternekoch Alfons Schuhbeck.
 

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21. SEPTEMBER 2018 | LEADERSNET.AT: SOCIAL ENTREPRENEURSHIP FORUM SEF18

 
 
Das Portal LEADERNET.AT mit einer Ankündigung zum SEF18 des SENAT DER WIRTSCHAFT.
 

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21. SEPTEMBER 2018 | ÖSTERREICHISCHE BAUERNZEITUNG: SDG-AWARD EINREICHUNG NOCH BIS 12. OKTOBER

 
 
Die ÖSTERREICHISCHE BAUERNZEITUNG NÖ/WIEN berichtet über die Ausschreibung des SDG-Awards des SENAT DER WIRTSCHAFT.
 

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25. September 2018 | Klare Rahmenbedingungen für Social Entrepreneurship

 
 
Presseinformation
Senat der Wirtschaft: Social Entrepreneurship braucht endlich klare Rahmenbedingungen

  • S-GmbH gefordert
  • Social Entrepreneurship Fonds aufgelegt
  • SENA-Social Entrepreneurship Interessensvertretung gegründet

Wien: „Wenn die Zivilgesellschaft immer mehr soziale Aufgaben übernimmt und damit wertvolle Arbeit für die Gesellschaft leistet, die der Staat nicht mehr erbringen kann, bedarf es auch Rahmenbedingungen, die dieser Unternehmensform gerecht werden“, deponiert Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, der sich dem Social Entrepreneurship angenommen hat. In Österreich wird derzeit weder bei der Interessensvertretung (Wirtschaftskammer) noch auf rechtlicher Ebene zwischen dem Unternehmertum, das ausschließlich auf Gewinn ausgerichtet ist und Sozialen Unternehmen unterschieden. Deshalb werden fast alle sozialen Projekte als Vereine geführt. Werden Förderungen dafür vergeben, dann werden diese zu 100 Prozent wieder entzogen, sobald nur 1 Euro Gewinn entsteht. „Das ist absurd“, so Harrer, „denn es wäre wesentlich besser, die Förderung stufenweise abzubauen, so das Überleben des Unternehmens zu gewährleisten und damit mittelfristig ein sich selbst tragendes Unternehmen entwickeln zu lassen. Damit würden Budgetmittel eingespart, wertvolle Arbeitsplätze erhalten und sogar Steuern bezahlt werden“. Das Problem dabei: Es müssten mehrere Ministerien – Wirtschaft, Finanzen, Soziales – zusammenspielen und das war bis dato schlichtweg unmöglich. Man hofft nun, dass sich auch die Regierung mit diesem Thema ernsthaft auseinandersetzt.
S-GmbH gefordert, SENA-Interessensvertretung gegründet
Gefordert wird zudem eine eigene Rechtsform: eine S-GmbH, die den sozialen Impact des Geschäftsmodells klar definieren muss und darüber auch stets eine aktuelle Dokumentation vorzuweisen hat. S-GmbH deshalb, weil sie vertrauens-würdiger als ein Verein ist, die Leistungen der sozialen Arbeit besser gewürdigt werden können und es sonst keine praktikable Lösung für Gemeinnützigkeit gibt. Darüber hinaus unterstützt der Senat die Gründung des SENA – Social Entrepreneurship Network Austria – von talentify-Gründer Bernhard Hofer und Walburga Fröhlich, MA, um auch eine aktive Interessensvertretung für Soziales Unternehmertum zu etablieren.
Social Entrepreneurship Fonds vorgestellt
Beim soeben im Wiener Dominikanerkloster veranstalteten Social Entrepreneurship Forum, dem fünften dieser Art, wurden diese aktuellen Themen präsentiert. Darüber hinaus wurde der Social Entrepreneurship Fonds von fair-finance durch Mag. Markus Zeilinger, Vorstandsvorsitzender und Gründer der fair-finance Vorsorgekasse, vorgesellt, der sich auf die Finanzierung nachhaltig ausgerichteter Unternehmen spezialisiert. Der Fonds soll mit einem Initialbetrag von 5 Mio. Euro dotiert werden, mit einer Zielrendite von 5 Prozent und steht für weitere Investoren offen. Durch ein Social Investment, das für die Gesellschaft etwas Gutes tut, generieren Investoren eine interessante Rendite. Dass darüber hinaus durch die Steigerung des Social Impacts auch das Staatsbudget direkt und indirekt entlastet wird, ist ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt. Nachhaltige Fonds gibt es zwar mehrere, aber bis dato noch keinen, der sich ausschließlich auf Social Entrepreneurs bezieht.
In einzelnen Präsentationen wurden Soziale Unternehmen als Best-Practice Beispiele vorgestellt, Franchisemöglichkeiten diskutiert und rechtliche Aspekte besprochen. Die rund 100 interessierten TeilnehmerInnen diskutierten noch eifrig und informierten sich, wie man auch mit nachhaltig ausgerichteten Unternehmen erfolgreich sein und so Menschen aus ihrer sozialen Abhängigkeit herausführen kann.
 

v.l.n.r.: Jochen Ressel (GF Operations Senat), Gabriele Stowasser (Vorstand im Senat), Mag. Bernhard Hofer (Gründer SENA), Walburga Fröhlich, MA (Gründerin SENA), Rechtsanwalt Martin Niklas (Assoziierter Experte des Deutschen Franchiseverbandes), Mag.a Waltraud Martius (GF SYNCON International Franchise Consultants e.V.)


 

v.l.n.r.: Jochen Ressel (GF Operations Senat), Mag.a Karen Wendt (Vorstand Scaling4Good Association), Gabriela Sonnleitner (GF Magdas Hotel Wien), Gabriele Stowasser (Vorstand im Senat), Hannah Lux (Gründerin Vollpension Generationencafé GmbH), Ing. Kurt Essler (GF AfB mildtätige GmbH)


 

v.l.n.r.: Jakob Detering (Dir. Social Impact Award International), Rechtsanwalt Dr. Keyvan Rastegar, LL.M (Gründer RPCK Rastegar Panchal), Mag.a Waltraud Martius (GF SYNCON International Franchise Consultants e.V.), Günter Bergauer, MBA (Dir. Bankhaus Schelhammer & Schatter AG), Mag.a Karen Wendt (Vorstand Scaling4Good Association), Günter Benischek (Lt. Social Banking Erste Bank), Lena Gansterer (Co-Founder Investment Ready Program & Partnerships Dir. Impact Hub Vienna)


 
Dabei vertreten waren:

  • Gabriela Sonnleitner, GF Magdas Hotel Wien
  • Ing. Kurt Essler, GF AfB mildtätige GmbH
  • Hannah Lux, Gründerin Vollpension Generationencafé GmbH
  • Mag.a Karen Wendt, Vorstand Scaling4Good Association
  • Rechtsanwalt Dr. Keyvan Rastegar, LL.M., Gründer RPCK Rastegar Panchal
  • Mag.a Waltraud Martius, Gründerin SYNCON International Franchise Consultants
  • Günter Bergauer, MBA, Direktor Bankhaus Schelhammer & Schatter AG
  • Günter Benischek, Leiter Social Banking Erste Bank
  • Lena Gansterer, Co-Founder Investment Ready Program & Partnerships Director, Impact Hub Vienna
  • Jakob Detering, Direktor Social Impact Award International

 
Fotograf: Claudio Farkasch
Rückfragehinweis:

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
  • Special Public Affairs e.U.
  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
  • Email: keglevich@spa.co.at

 

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27. September 2018 | Klare Rahmenbedingungen für Social Entrepreneurship

Presseinformation
Senat der Wirtschaft: Social Entrepreneurship braucht endlich klare Rahmenbedingungen

  • S-GmbH gefordert
  • Social Entrepreneurship Fonds aufgelegt
  • SENA-Social Entrepreneurship Interessensvertretung gegründet

Wien: „Wenn die Zivilgesellschaft immer mehr soziale Aufgaben übernimmt und damit wertvolle Arbeit für die Gesellschaft leistet, die der Staat nicht mehr erbringen kann, bedarf es auch Rahmenbedingungen, die dieser Unternehmensform gerecht werden“, deponiert Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, der sich dem Social Entrepreneurship angenommen hat. In Österreich wird derzeit weder bei der Interessensvertretung (Wirtschaftskammer) noch auf rechtlicher Ebene zwischen dem Unternehmertum, das ausschließlich auf Gewinn ausgerichtet ist und Sozialen Unternehmen unterschieden. Deshalb werden fast alle sozialen Projekte als Vereine geführt. Werden Förderungen dafür vergeben, dann werden diese zu 100 Prozent wieder entzogen, sobald nur 1 Euro Gewinn entsteht. „Das ist absurd“, so Harrer, „denn es wäre wesentlich besser, die Förderung stufenweise abzubauen, so das Überleben des Unternehmens zu gewährleisten und damit mittelfristig ein sich selbst tragendes Unternehmen entwickeln zu lassen. Damit würden Budgetmittel eingespart, wertvolle Arbeitsplätze erhalten und sogar Steuern bezahlt werden“. Das Problem dabei: Es müssten mehrere Ministerien – Wirtschaft, Finanzen, Soziales – zusammenspielen und das war bis dato schlichtweg unmöglich. Man hofft nun, dass sich auch die Regierung mit diesem Thema ernsthaft auseinandersetzt.

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27. SEPTEMBER 2018 | PRÄSENTATION DER FINANZ-TOOLBOX DES SENAT DER WIRTSCHAFT IN VORARLBERG

Am 27. September 2018 lud der SENAT DER WIRTSCHAFT UnternehmerInnen und Unternehmer zur Präsentation der neu entwickelten Finanz-Toolbox der MITTELSTANDS-ALLIANZ nach Lustenau, Vorarlberg in die Buchdruckerei Lustenau GmbH (BuLu) ein. Sechs Speaker stellten dabei Finanzierungslösungen und Best Practice-Beispiele vor, um anschließend in persönlichen Gesprächen mit den Gästen die Frage „Wie finanziert sich der Mittelstand in Zukunft?“ zu beantworten.

Führung durch die BuLu
Inhaberin und Geschäftsführerin Frau Mag. Christine Schwarz-Fuchs, Senatorin im SENAT DER WIRTSCHAFT lud zu Beginn interessierte Gäste zu einer persönlichen Führung durch die BuLu ein. Dabei konnten diese eindrucksvoll erfahren, wie in Schichtarbeit Drucksorten in höchster Qualität ohne Chemikalien für Kunden aus aller Welt produziert werden. Konsequente Investitionen und Modernisierungen, permanentes Benchmarking und externe Zertifizierungen bestätigen den Anspruch dieses Vorzeigeunternehmens, die ressourcenschonendste und klimafreundlichste Druckerei im deutschsprachigen Raum zu sein.
Durch ein klares Bekenntnis zum Standort sichert die BuLu familienfreundliche Arbeitsplätze, Fachkräfteausbildung und stärkt beispielhaft die Region. Seit dem Jahr 2000 erfolgt die stetige Orientierung in eine ressourcenschonende und umweltfreundliche Wertschöpfungskette. Der Erfolg spricht für den 1913 gegründeten Familienbetrieb: In den letzten 10 Jahren konnte die Belegschaft von 30 auf 100 Mitarbeiter mehr als verdreifacht werden und dies trotz des Gegenwinds für Drucksorten durch die digitalen Medien. Ein Resultat daraus ist auch, dass die BuLu 2017 mit der höchstmöglichen Auszeichnung für nachhaltiges und ethisches Wirtschaften, dem SDG-Award, vom SENAT DER WIRTSCHAFT geehrt wurde.

Begrüßung und Vorstellung der Finanz-Toolbox
Im Anschluss an die Führung begrüßte Frau Mag. Christine Schwarz-Fuchs die ca. 30 Gäste zum offiziellen Rahmen. Sie betonte, wie wichtig es für den Mittelstand ist, zusammenzurücken und Lösungsansätze für die täglichen Herausforderungen durch Best Practice-Beispiele aufgezeigt zu bekommen – ein Ansinnen, das der SENAT DER WIRTSCHAFT höchst erfolgreich umsetzt. Wer im internationalen Wettbewerb bestehen und gleichzeitig für seine MitarbeiterInnen ein attraktiver Arbeitgeber sein will, darf es nicht scheuen, stets am neuesten Stand der Technik und des nachhaltigen Wirtschaftens zu sein. Dies zu finanzieren, bedarf heutzutage innovativer Lösungsansätze. Diese sind einem Großteil der mittelständischen UnternehmerInnen derzeit noch nicht bekannt. Daher freut sich die BuLu, Gastgeberin einer solch wichtigen Veranstaltung zu sein.
Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der MITTELSTANDS-ALLIANZ, machte in seinen einführenden Worten unmissverständlich klar: „Wenn der Finanzplatz Österreich nicht modernisiert und der Kapitalmarkt für den Mittelstand nicht geöffnet wird, werden wir weiterhin unsere besten Talente verlieren und im Standortranking abfallen. Zur Absicherung des Mittelstandes gehört daher auch eine auf diese Zielgruppe ausgerichtete Finanzierungsmöglichkeit”. Er zeigte sodann die Intentionen und die Funktionsweise der neu entwickelten Finanz-Toolbox auf, die im Webportal des SENAT DER WIRTSCHAFT und auch auf der Website der MITTELSTANDS-ALLIANZ (www.mittelstands-allianz.at) zugänglich ist. „Mit der vom SENAT entwickelten Finanz-Toolbox gewähren wir Unternehmen die Möglichkeit, sich über vielfältige Finanzierungslösungen zu informieren und mit den dazu nötigen ExpertInnen zu vernetzen, um so eine optimale Lösung erarbeiten zu können“, führte Dr. Linhart aus.

Im Dialog mit sechs Finanzierungslösungen
In jeweils 7-minütigen Kurzstatements wurden daraufhin einige der wesentlichen Elemente der Toolbox angesprochen, bevor die Gäste die Möglichkeiten hatten, sich an verschiedenen World-Café-Tischen mit den anwesenden ExpertInnen im Detail auszutauschen.

  • Dass die Liquiditätsbeschaffung über Factoring rasant an Bedeutung gewinnt zeigte Christoph Seyfried von der Raiffeisen Factor Bank AG auf. Er betonte dabei, wie schnell und unkompliziert dies inzwischen umgesetzt werden kann.
  • Wie mit Risikokapital das Eigenkapital gestärkt und das Wachstum bspw. durch die Eroberung neuer Märkte ermöglicht werden kann, zeigte Dr. Omer Rehman von Capvis Equity Partners AG anhand eines Best-Practice Beispiels auf.
  • Dass die Innovationskraft der Blockchain auch vor Finanzierungslösungen nicht Halt macht, zeigte Frau Mag.a Karen Wendt, Gründerin und Inhaberin von Eccos Impact auf. Sicherheit, weitgehendes Auslöschen von Fehlerquellen sowie Zugang zu neuen Investoren sind dabei die größten Vorteile. Auch den rechtlichen Rahmen haben die Schweiz und Liechtenstein als bisher einzige Länder abgesteckt.
  • Die regionale Mittelstandssicherung thematisierte Dipl.-Ing. Gregor Rosinger, Inhaber der Rosinger Group, auf sehr anschauliche Weise, nicht nur durch seine Beratungserfahrung bis hin zum IPO, sondern auch durch die von ihm getätigten Unternehmenskäufe und Restrukturierungen.
  • Wie sehr die Digitalisierung Finanzierungsangebote vergünstigt und zugänglich macht, zeigte Max J. Heinzle, Gründer und CEO des FinTech-Start-ups 21.finance Group auf. Er präsentierte das Thema Crowdinvesting, als nur eine der zahlreichen Finanzierungslösungen die seine Plattform anbietet. Hierbei sei auch auf den Umsetzungspartner der Finanztoolbox FinnestPro.com als innovative Plattform für Schulscheindarleihen (schon ab € 500.000,-) verwiesen, eine Finanzierungsform, die in Österreich noch eher unbekannt ist.
  • Schließlich bot Dipl. BW (FH) Rainer Terwart, Senior Berater und Partner bei Grahammer & Partner Unternehmensberatung GmbH, den anwesenden GeschäftsführerInnen seine Hilfe an, bei dieser Vielzahl von innovativen Angeboten die jeweils richtige und zugeschnittene Finanzierungsform auch mit den jeweiligen Bankenpartnern zu finden. Mit klugem Financial Engineering steht einer stabilen Investition oder nachhaltigen Betriebsübergabe nichts mehr im Wege.

Im Anschluss nutzten die Anwesenden ausgiebig die Möglichkeit, sich mit den ReferentInnen in kleinen Gruppen auszutauschen. Der Abend endete mit einem ausgezeichneten, von der BuLu bereitgestellten, Büffet und einem lebhaften Get-together. Seinen Werten im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft verpflichtet, hat der SENAT DER WIRTSCHAFT die gesamte Veranstaltung klimaneutral gestellt.