Ein Abend über Macht. Und was man damit macht
SENAT DER WIRTSCHAFT zu Gast bei „Tosca“ im Steinbruch St. Margarethen
Kunst und Kultur als verbindende Kraft
Das gemeinsame Programm begann mit einem Empfang im Hotel Galántha in Eisenstadt. In seiner Begrüßungsrede hob Mahdi Allagah die gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur hervor:
„Kunst und Kultur schaffen Begegnungen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesellschaft und zu einem respektvollen sozialen Miteinander. Deshalb ist es entscheidend, kulturelles Schaffen nachhaltig zu fördern. Gerade ‚Tosca‘ zeigt aber auch, wohin Macht führt, wenn ihr die Verantwortung abhandenkommt. Wer Einfluss hat, trägt Verantwortung – das gilt auf der Bühne ebenso wie in der Wirtschaft.“
Einblicke hinter die Kulissen
Im Steinbruch St. Margarethen begrüßte Intendant Daniel Serafin die Senatoren und führte sie persönlich durch die eindrucksvolle Spielstätte. Die Führung bot aufschlussreiche Einblicke in die aktuelle Inszenierung und die organisatorischen Abläufe hinter der Produktion. Aus nächster Nähe wurde die Dimension des Bühnenbildes deutlich, das sich wirkungsvoll in die markante Kulisse des Steinbruchs einfügt. Daniel Serafin erläuterte zudem die besonderen künstlerischen und organisatorischen Anforderungen einer Opernaufführung unter freiem Himmel.
Nach der Führung folgte ein gemeinsames 12-Gänge-Tosca-Menü in der Opernlounge, bevor die Aufführung begann.
Puccinis „Tosca“ unter freiem Himmel
Den kulturellen Mittelpunkt des Abends bildete Puccinis Oper „Tosca“. In seiner Eröffnungsrede begrüßte Daniel Serafin den SENAT DER WIRTSCHAFT und hob dessen Anwesenheit ebenso wie jene von Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, ausdrücklich hervor.
Die Oper spielt im Rom des Jahres 1800 und erzählt die Geschichte der Sängerin Floria Tosca und des Malers Mario Cavaradossi. Ihre Beziehung gerät in einen politischen Konflikt, in dem der Polizeichef Baron Scarpia seine Macht gezielt einsetzt. Die Handlung verbindet persönliche Beziehungen mit den Themen Macht, Loyalität, Freiheit und Verrat. Bekannte Arien wie „Vissi d’arte“ und „E lucevan le stelle“ zählen zu den musikalischen Höhepunkten des Werks.
Persönlicher Austausch im Fokus
Nach dem letzten Vorhang ging der Abend in der Opernlounge weiter. Im persönlichen Austausch mit Intendant Daniel Serafin sowie den Künstlern der „Tosca“-Produktion wurde die Verbindung von Kunst, Kultur und persönlicher Begegnung noch einmal spürbar.
Gerade in diesen persönlichen Begegnungen zeigte sich die besondere Qualität des Formats: Kunst und Wirtschaft schaffen unterschiedliche Zugänge, können aber eines gemeinsam erzeugen: Begegnung, Austausch und neue Perspektiven.
Für den SENAT DER WIRTSCHAFT ist klar: Kunst und Kultur sind kein gesellschaftliches Beiwerk. Sie prägen unser Zusammenleben, schaffen Räume für Dialog und verdienen daher nachhaltige Unterstützung.
Die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur im Dialog mit der Wirtschaft“ wird im kommenden Jahr fortgesetzt. Der nächste Termin steht bereits fest: Freitag, 6. August 2027 bei der Oper “Rigoletto”



























