Medien, mittelständische Unternehmen und Genusskultur als Treiber regionaler Wertschöpfung
Regionalität ist weit mehr als Herkunft. Sie steht für Qualität, unternehmerische Verantwortung, Glaubwürdigkeit und die Kraft, Menschen miteinander zu verbinden. Doch wie gelingt es Unternehmen, diese Werte sichtbar zu machen und daraus nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu entwickeln?
Dieser Frage widmete sich die SENAT-Lounge in der Stary Handwerkswelt, zu der der SENAT DER WIRTSCHAFT gemeinsam mit den Senatoren Adalbert Stary sen. und jun., Gründer und Geschäftsführer der Stary Handwerkswelt, eingeladen hatte. Im Mittelpunkt standen drei eng miteinander verbundene Perspektiven: traditionelles Handwerk, regionale Medien und gelebte Genusskultur.
Qualität braucht Sichtbarkeit – und Geschichten, die Menschen erreichen
Senator Josef Aichinger, Geschäftsführer von Regional TV Salzburg (RTS), unterstrich die Bedeutung regionaler Medien für die öffentliche Wahrnehmung und Glaubwürdigkeit von Unternehmen: „Regionalität bedeutet nicht, klein zu denken. Regionalität bedeutet, dort relevant zu sein, wo Menschen leben, arbeiten, wirtschaften und Entscheidungen treffen.“
Wie mittelständische Unternehmen ihre Arbeitgebermarke stärken und gezielt qualifizierte Mitarbeiter gewinnen können, erläuterte Senator Christoph Skuk, Geschäftsführer von Digispace. Unter dem Titel „Vom Arbeitgeber zum Employer of Choice“ präsentierte er mit der PUZZLE-Methode praxisnahe Ansätze für mehr digitale Sichtbarkeit und erfolgreiches Recruiting. „Über 1.000 Stellenbesetzungen jährlich zeigen uns, worauf es wirklich ankommt. Mit der PUZZLE-Methode habe ich gezeigt, wie mittelständische Unternehmen mit sofort umsetzbaren Schritten digital sichtbar werden, die richtigen Talente gewinnen und zum Employer of Choice werden.“
Dass auch im Vertrieb nicht allein das Produkt, sondern vor allem die damit verbundene Geschichte zählt, verdeutlichte Mahir Krnjic, Verkaufsleiter von Morandell: „Gute Verkäufer liefern nicht nur Informationen. Sie schaffen Bedeutung.“
Am Beispiel hochwertiger Weine zeigte er, wie Herkunft, handwerkliche Qualität und authentische Geschichten den besonderen Wert eines Produkts vermitteln und emotionale Verbindungen schaffen.
Regionalität als gelebte unternehmerische Haltung
Für Adalbert Stary wurde an diesem Abend besonders deutlich, wie eng mittelständisches Unternehmertum, Kommunikation und regionale Genusskultur miteinander verbunden sind:
„Die SENAT-Lounge hat gezeigt, wie eng Medien, mittelständisches Unternehmertum und Genusskultur zusammengehören: Wo Herkunft, Qualität und persönliche Haltung sichtbar werden, entstehen glaubwürdige Geschichten, echte Begegnungen und nachhaltiges Vertrauen.“
Den genussvollen Abschluss bildete eine exklusive Weinverkostung von Morandell in der Showküche der Stary Handwerkswelt. Bei Canapés, Loungemusik und persönlichen Gesprächen bot sich Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und unternehmerische Perspektiven zu vertiefen.
Ludwig Stepan, Mitglied der Geschäftsleitung des SENAT DER WIRTSCHAFT, betonte, wie aus unterschiedlichen unternehmerischen Stärken gemeinsame Gestaltungskraft entsteht:
„Stary, Morandell, RTS und Digispace zeigen, wie wirkungsvoll das Zusammenspiel von Tradition, Qualität, regionaler Sichtbarkeit und Innovation ist. Genau diese Stärken bündeln wir im SENAT DER WIRTSCHAFT – als Allianz der Macher. Wir verbinden Generationen, machen aus Begegnungen konkrete Kooperationen und stärken damit gemeinsam unseren Wirtschaftsstandort.“
Fazit: Regionale Stärke entsteht durch Qualität, Vertrauen und Sichtbarkeit
Handwerk schafft Qualität. Medien schaffen Wahrnehmung. Sichtbarkeit schafft Wirkung. Die SENAT-Lounge machte deutlich: Regionale Wertschöpfung entfaltet ihre volle Kraft dort, wo unternehmerische Leistung, authentische Kommunikation und persönliche Begegnungen zusammenkommen.
Unser herzlicher Dank gilt der Familie Stary für ihre Gastfreundschaft sowie allen Impulsgebern, Partnern und Teilnehmern für den inspirierenden Austausch und die wertvollen Begegnungen.
Fotos und Video zur Veranstaltung finden Sie hier
Fotocredit: © Bernhard Moser





















