30.03.2016 | JUNGER SENAT DER WIRTSCHAFT: Late Night Shopping – Schustermann & Borenstein

Die Zeitschrift ‪#‎DIVA‬ und der JUNGE SENAT DER WIRTSCHAFT luden zum exklusiven Shopping in Vösendorf. Für Mitglieder des JUNGEN SENATS DER WIRTSCHAFT gibt es sicherlich bald mal wieder einen Folgetermin.

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Wer Interesse an Schustermann & Borenstein Karten hat, bitte direkt bei Mahdi und Vuk melden (mailto:m.allagha@senat.at| v.markovic@senat.at)

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Wir freuen uns schon sehr auf das nächste Late-Night Shopping mit euch.

 

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11.03.2016 | Generalversammlung von Pro Danube International

SECI LogoAm 11. März fand die alljährliche Generalversammlung von Pro Danube International (PDI) unter Alexandru Capatu gemeinsam mit SECI unter Dr. Erhard Busek in den Räumlichkeiten der OSZE in der Wiener Hofburg statt.

Es ging um strategische Maßnahmen, um eine effiziente und sichere Schifffahrt auf der Donau zu garantieren – sowohl auf europäischer als auch auf lokaler Ebene – und um die damit verbundenen Projekte nachhaltiger und kostenbewusster Logistik für nahezu 100M Menschen im Donauraum.

Die Donau als wichtiges Ökosystem soll nicht nur logistisch modernisiert, sondern auch „grüner“ gemacht werden: „greening the Danube“ war eines der wichtigsten Stichwörter an diesem Tag.

Das Ziel dieses Vereines besteht darin, den Vorteil der Binnenschifffahrt und der Binnenhäfen für die Güterbeförderung aber auch die Bedeutung der Personenschifffahrt – lokal als auch transnational – einem breiteren Publikum näher zu bringen.

Sowohl in der Politik als auch im breiten Bewusstsein der Bevölkerung soll die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit einer logistischen Verknüpfung des Verkehrsträgers Wasserstraße und insbesondere des Donauregimes mit der Eisenbahn und der Straße erreicht werden, da dadurch ein größtmöglicher Nutzen für die gesamte Wirtschaft und die Lebensqualität der Bevölkerung erzielt werden kann.

8.03.2016 | WR. NEUDORF: CHEFSACHE INDUSTRIE 4.0

In den Räumlichkeiten des SENATs-Mitgliedsunternehmens Weidmüller mit GF Senator Josef Kranewitter fand im März die Expertenrunde „Chefsache Industrie 4.0“ statt.

Resümee der hochkarätigen Diskussionsrunde: „Auch innerhalb von Industriebetrieben müssen wir uns von innovationshemmenden, hierarchischen Managementansätzen verabschieden und vor allem mehr Transformationskompetenz entwickeln, um den Anschluss nicht zu verpassen.“  Gastredner Professor Gerhard Kormann von der Donau-Universität Krems erkennt in Industrie 4.0 nicht nur einen Technologie-Umbruch, sondern auch einen Umbruch althergebrachter Management-Ansätze. Er stellt die Frage, ob man in einer Welt, die zunehmend unvorhersehbar ist, überhaupt noch klassische Management-Ziele verfolgen kann. „Wir brauchen neben einem ‚Management by Objectives‘ auch immer mehr Transformationskompetenzen, sozusagen ein ‚Management by Transformation‘. Innovation entsteht ‚unten‘ auf Expertenebene, nicht ‚oben‘ im Management.

Daher müssen wir klassische Managementprinzipien mit hierarchischen Pyramiden verlassen und zu einem ‚unternehmerischen Prinzip‘ übergehen.“Unter der Leitung von Corporate Advisor und FH-Professorin Bettina Gneisz-Al-Ani sowie Organisator Rudolf J. Melzer diskutierten sehr rege: Gastgeber Josef Kranawetter, Geschäftsführer der Weidmüller GmbH, Rudolf Vogl, CEO von KBA Mödling, Bernd Bugelnig, Vorstandsvorsitzender Capgemini Österreich, Declan Daly, Member of the Board und CIO der Semperit AG Holding, Richard Seidel, CIO der SCA Hygiene Products GmbH, Martin Bartmann, neu bestellter Geschäftsführer bei Wiesenthal, Gerhard Bauer von Mathera Consulting und SENATs-Vorstand Hans Harrer. 

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(v.l.n.r.): Der Initiator der „Chefsache Industrie 4.0“, Rudolf J. Melzer, Alfred Smyrek, Plant Manager, Loundry & Home Care bei Henkel, die Kommunikationsprofessorin Bettina Gneisz-Al-Ani, Gerhard Bauer, Business Consultant bei Mathera Consulting, Gastgeber Josef Kranawetter, Geschäftsführer von Weidmüller Österreich sowie Gerhard Kormann, Professor für Finance and Strategy an der FH Krems.

 

03.03.2016 | Intrapreneurship Stammtisch #3

Der Junge Senat hat sich gefreut, wieder als Partner des Intrapreneurship Stammtisches #3 auftreten zu dürfen. Diesmal wurde Mario Mayerthaler begrüßt. Er hat sehr ausführlich und ehrlich über den A1 Startup Campus referiert, welche Benefits Unternehmen von einer solchen Kooperation mit Startups haben und welche Probleme dabei auftreten können.

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Sehr interessant war auch der Einblick in die Arbeit, wenn zwei Unternehmenskulturen  aufeinander treffen: Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von einem börsennotierten Traditionsunternehmen mit über 10.000 Mitarbeitern und mehreren Startups, die oft erst wenige Monate am Markt agieren und nur aus zwei Gründern bestehen, sind Herausforderung und Chance zugleich. Wie diese Chancen bestmöglich genutzt werden können, war auch Thema des Abends. Danach kam es noch bis weit nach Ende des Vortrages zu sehr intensiven und ausführlichen Gesprächen bei Getränken und Snacks.

Fotos finden Sie hier

Einen kurzen Einblick in die Arbeit des A1 Startup Campus finden Sie hier:
https://www.derbrutkasten.com/a/innovationsmanagement-startups/?xtor=CS1-15

Um weiterhin auf dem Laufenden zu bleiben “Liken” Sie einfach unsere offizielle Facebookseite:
https://www.facebook.com/Intrapreneurship-107069582986624

26.02.2016 | Senat der Wirtschaft/Klima-Allianz – “Paris – was nun?”

so titelte Hans Harrer, Vorstand des Senat der Wirtschaft, die, im Rahmen der Energiesparmesse initiierte, Podiumsdiskussion. Nach der Begrüßung durch Mag. Doris Schulz, Präsidentin der Messe Wels, sowie Friedrich Greisberger, GF Mittelstand des Senats, hob Bundesminister Dipl.-Ing. Andrä Rupprechter die Wichtigkeit der Initiative Klima-Allianz des Senats hervor, da es nicht reicht, wenn die Politik Beschlüsse fasst, sondern es auch ein aktives Mitwirken der Wirtschaft bedarf. Das beweist der Senat eindrucksvoll, wo mit jenen Unternehmen, die schon an der Senats-Klima-Allianz teilnahmen, welche im Herbst des Vorjahres ins Leben gerufen wurde, bereits rd. 140.000 Tonnen C02 nachhaltig reduziert werden konnten. Bis Ende 2016 plant man insgesamt 500.000 Tonnen C02 an Einsparungen zu erzielen.

Lernen kann man am besten von jenen, die sich bereits aktiv für die C02 Reduktion engagieren, lautet die Devise des Senats. Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurden den rd. 95 Teilnehmern daher Best Practice Beispiele, von Hali Büromöbel, über Multikraft Produktions- und HandelsgmbH bis hin zur Raiffeisenkasse Gunskirchen, präsentiert. Unternehmen, die den Umweltschutz (die Ökologie) bereits in allen Bereichen als Unternehmensstrategie implementiert haben. Darüber hinaus forderten Dr. Heinz Kopetz, Präsident des Welt-Biomasseverbandes und Dr. Hans Kronberger, Präsident Photovoltaic Austria, einen Kulturwandel, um den Umbau des Energiesystems zu forcieren.

Erweitert wurde das Ökospektrum durch die Präsentation von Dr. Herbert Ritsch, Direktor für Wirtschaftsethik& Schöpfungsverantwortung im Bankhaus Schellhammer & Schatterer, der nachdrücklich dazu aufforderte, die Möglichkeiten einer ökobasierten Geldanlage zu nutzen. Ergänzt wurden die Ausführungen durch Dr. Jürgen Schneider, Bereichsleiter Wirtschaft und Wirkung des Umweltbundesamtes, der 8 Mrd. EUR pro Jahr an Klimaschäden prognostizierte, wenn nicht rasch mehr getan wird. Energieeffizienz plus erneuerbare Energien sind eine gute Alternative, um dringend nötige Investitionen zu generieren und dadurch auch ein Mehr an Beschäftigung zu erzielen. Mag. Gerhard Grabner, Wirtschaftsdirektor des Benediktinerstifts Göttweig, zeigte den nachhaltigen Weg eines Stiftes auf, der stets neu interpretiert werden muss, um eine ökonomische und ökologische Balance zu erzielen.

Peter Frieß, Vorstand Zukunftswerk eG, der im Rahmen der Klima-Allianz vom Senat als Experte zur Verfügung gestellt wird, deponierte, wie wichtig es für Unternehmen, unabhängig ihrer Größe ist, sich aktiv für die C02 Reduktion im eigenen Betrieb zu engagieren, denn auch der kleinste Beitrag auf lokaler Ebene ist ein wichtiger

Puzzlestein für das große Ganze auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Energienutzung und dadurch zu nachhaltigem Klimaschutz .

„Denn“, so ist man im Senat der Wirtschaft überzeugt: „es ist nicht mehr ausschlaggebend, ob jemand daran glaubt oder nicht, der Markt wird in Zukunft jene Unternehmen bevorzugen, die ‚Nachhaltigkeit‘ nicht nur in schöne Prospekte schreiben, sondern das auch glaubwürdig manifestieren“. In der Publikumsdiskussion konnten interessante Impulse herausgearbeitet werden, die helfen sollen, ökologische Möglichkeiten in die eigene Unternehmensstrategie zu implementieren und umzusetzen.

Bild &Fotomaterial:

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Fotonachweis:    v.l.n.r. Hubert Pupeter (Raiffeisenkasse Gunskirchen eGen), Doris Schulz (Messe Wels), BM Andrä Rupprechter, Karin Keglevich-Lauringer (Special Public Affairs GmbH), Jürgen Schneider (Umweltbundesamt), Heinz Kopetz (World Bioenergy Association), Hans Kronberger (Photovoltaik Austria)

Copyright:
SENAT DER WIRTSCHAFT
Die Fotos können kostenfrei abgedruckt werden

22.02.2016 | A very private view – zu Gast bei TOMAK.

TOMAK – der Posterboy der Antikunst. Die Beziehung zwischen Mensch und Maschine, der Schaukasten als Präsentationsformat, die Aufklärung als Perspektive, die Schultafel und die Disziplinierung des Organismus, die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität als Marke… Diese und andere Themen greift dieser herausragende bildende Künstler in seiner aktuellen Ausstellung „MALPRACTICE“ auf. Er beleuchtet und bespricht, remixt und durchbricht, erhöht profanes bis in die Lächerlichkeit und seziert kultivierte Codes der Gegenwart in dem er sie anreichert mit historischen Querverweisen und popkulturellen Zitaten.

Time flies

 

Am 22. Februar 2016 lud der Junge Senat zum exklusiven private viewing in die Kunstgalerie LISABIRD  in Wien. TOMAK ist laut Eigendefinition einer der wenigen tatsächlich unabhängigen Künstler unseres Landes. Denn wer im Gegensatz zu ihm staatliche Förderungen annähme, verlöre seine künstlerische Unabhängigkeit. Ein Phänomen welches auch viele Jungunternehmer immer wieder beschäftigt, manche Gründer sogar soweit beeinflusst, dass sie ihre Geschäftsmodelle auf die diversen Fördercalls und deren Richtlinien trimmen. Die Kunst, so wie  TOMAK sie versteht, hat jedoch frei zu sein um kritisch bleiben zu können. Diese gelebte künstlerische Freiheit erlebt man dann auch, wenn man mit seiner Arbeit konfrontiert ist. Es ist ein ganz besonderes Ereignis vom Künstler persönlich, unmittelbar und hautnah eine Führung zu erleben. Ein Exkurs in die innere Welt des TOMAK, in die philosophischen Perspektiven auf ihn selbst und sein Schaffen. Einblicke in den Kunstmarkt und dessen Mechanismen, in die Welt eines rebellischen Intellektuellen im besten Sinne. Der Junge Senat freut sich TOMAK, der sich derzeit intensiv mit den Proponenten der radikalen Aufklärung auseinander setzt, für eine Zusammenarbeit im Rahmen des Forum Alpbach gewonnen zu haben, welches heuer das Thema der  „(neuen) Aufklärung“  ausgerufen hat. Wir sind schon sehr gespannt, was uns am Ende des künstlerischen Prozesses für dieses für den Senat bisher einzigartige Projekt. TOMAKs Kunstwerke sind neben ihrem künstlerischen und ästhetischen Wert aufgrund seiner stringenten Marketingstrategien zudem genuine Wertanlagen.

Links:

TOMAK: http://studiotomak.com/
LISABIRD Galerie: http://www.lisabird.at/

16.02.2015 | Du X JUNGER SENAT im Library Cafe, WU Campus

Am 16.02.2016 fand für den JUNGEN SENAT das erste Zusammentreffen des Jahres im Library Café – im Herzen des „neuen“ Campus der WU – statt. In einer angenehmen Atmosphäre konnten sich die JungSenatoren vernetzen und Ziele und Projekte für 2016 definieren. Die Anzahl der Wirtschaftstreibenden der Zukunft innerhalb des SENATs wächst von Monat zu Monat: Studenten verschiedener Fakultäten und junge, engagierte Menschen aus unterschiedlichen Branchen werden die Projekte und Werte des SENATs weitertragen. 

 

22.01.2016 | Jahresauftaktveranstaltung Hofburg Wien

 
„Europa als eigene Identität“
Der Senat der Wirtschaft lud zur Jahresauftakt-Veranstaltung in die Räumlichkeiten der OSZE, dem Ratssaal im Konferenzzentrum der Wiener Hofburg ein und mehr als 200 Personen aus Wirtschaft, Finanz, Wissenschaft und Forschung nahmen daran teil. Hans Harrer, Vorstand des Senat der Wirtschaft begrüßte die Teilnehmer mit den mahnenden Worten: „Wir brauchen dieses Europa, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und gemeinsame Plattformen. Wir dürfen uns nicht auseinander dividieren lassen, nur weil es Probleme gibt“.
Nach einem Überblick über die Aktivitäten des Senats im Jahr 2016, zu den Themen Wirtschaft, Bildung, Ökologie und Gesundheit, hielt Geronimo N. Hirschal, Mitglied im Jungen Senat, den Senatsmitgliedern einen Spiegel vor und forderte auf, endlich Reformen umzusetzen, damit nicht die heutige Jugend, die Rechnung für das Nichthandeln bezahlen wird müssen. Er präsentierte auch eine Initiative, die als Plattform für Unternehmer und Anlaufstelle für Flüchtlinge dienen soll, mit dem Ziel 10.000 Arbeitsplätze zu vermitteln. „Wir wollen die Welt neu begreifen und neu gestalten, das können wir – wenn wir wollen“.
Nach diesem eindringlichen Appell, forderte Dr. Erhard Busek, Präsident des Senats in Österreich, ein Nachdenken über Europa ein: „Europa hat geschichtlich immer eine wichtige Rolle gespielt, jetzt droht sich diese Bedeutung zu verändern“. Wer über Europa redet muss die Relation hierzu neu denken. Denn Europa stellt nur 7 Prozent der Weltbevölkerung, derzeit noch 20 Prozent der Wirtschaftskraft, jedoch mit abnehmender Tendenz, da natürlich auch andere Weltregionen aufholen, leistet sich aber über 50 Prozent der weltweiten Sozialausgaben. Wie lange geht das noch? Europa als Friedensprojekt hat ausgedient. Wir sind an den Problemen mitbeteiligt. Krieg findet heute anders statt als früher. Daher ist es dringend nötig für Europa zu wissen, wo es steht und was es tut, bzw. tun soll. Wir müssen voneinander lernen, einander verstehen und Dinge gemeinsam tragen. Wir sollten uns nicht nur als Europäer fühlen, wenn wir in den USA sind. „Die Wirtschaft ist stärker gestaltend als die Politik- die Politik begreift das leider nur nicht“, so Busek.
Nach diesen mahnenden Worten, fesselte der Finanzexperte Dirk Müller, mit seinem Vortrag „Wackelndes China und wankelmütige FED“ und zeichnete ein eher düsteres Szenario über die dortigen Entwicklungen. Er hat noch nie den euphorischen Wirtschaftsdaten aus China geglaubt, umso weniger glaubt er jetzt dem leichten Rückgang, „ der ist viel größer als uns gesagt wird- aber das ist eben die kontrollierende Politik, die keine Meinung zulässt. Allerdings, so Müller: „Es bedarf immer wieder einer Rezession, um nicht tragfähige Systeme zu zerstören“.
Im Anschluss daran fand Dr. Claus Raidl, Präsident der Nationalbank, mahnende Worte. Vor allem in Österreich, wo man die höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten verzeichnen konnte, wurden weiterhin Schulden gemacht und nicht abgebaut. „Die wirtschaftliche Situation wird nur dann belebt, wenn die Unternehmen wieder mehr investieren. Solange nötige Reformen politisch nur als Spielball zwischen den einzelnen Parteien missbraucht werden, wird es nicht aufwärts gehen“, deponiert Raidl. Er fordert eine umfassende Reform, wie sie seinerzeit in Deutschland umgesetzt wurde, denn diese diente als Basis für den deutschen Erfolg von heute. „Europa wird nur dann Bestand haben und erfolgreich sein, wenn es von einer politischen Einheit begleitet wird“, ist Raidl überzeugt, der mehr Macht für eine „EU- Wirtschafts-regierung“ einmahnt. Alle waren sich aber trotzdem einig: „Europa ist unsere Zukunft“.

03.12.2016 | JUNGER SENAT DER WIRTSCHAFT: Intrapreneurship bewegt!

Nach dem Boom der Startup Szene in Österreich, formiert sich gerade die nächste Bewegung zur Arbeitswelt von Morgen. Das neue Stichwort heißt: Intrapreneurship. Im Gegensatz zum Entrepreneurship ist das Ziel nicht die Gründung eines neuen Unternehmens, sondern es soll Mitarbeitern und Führungskräften gezeigt werden, dass bestehende Unternehmen ebenfalls innovativ sein können. Disruptive Ideen müssen nicht immer von außen kommen, die eigenen Mitarbeiter haben oft sehr gute Ideen, um das eigene Businessmodell weiterzuentwickeln. Diese Themen haben seit Juni diesen Jahres eine neue Heimat in der Vienna Intrapreneur Academy gefunden, und seit dem 3. Dezember haben Interessierte auch eine eigene Plattform, um sich über dieses aktuelle Thema auszutauschen: Den Intrapreneurship Stammtisch. Der erste Stammtisch stand ganz unter dem Zeichen von Mitarbeiter Know-how und wie dieses optimal genutzt werden kann.
 
Ein exzellentes Beispiel lieferte der erste Keynote-Speaker Domagoj Dolinsek von DefectRadar. Hierbei handelt es sich um eine Softwarelösung zur effizienteren Mängel- und Gewährleistungsabwicklung am Bau. Er gründete sein Unternehmen in Abstimmung mit seinem damaligen Geschäftsführer, welcher auch sein erster zahlender Kunde wurde.
 
Im Anschluss zu diesen spannenden und amüsanten Einblicken zu Dolinseks Geschichte gab es, der Jahreszeit entsprechend, Punsch, Lebkuchen und Kekse, um auch dem Networking-Gedanken die nötige kulinarische Rahmenbedingung zu bieten.
 
Der JUNGE SENAT DER WIRTSCHAFT war bereits bei diesem ersten Termin stark vertreten und unterstreicht die Relevanz dieses Themas. Als Partner der Veranstaltungsreihe wird der JUNGE SENAT auch gerne mit weiteren Informationen zum Thema Intrapreneurship zur Verfügung stehen.
 
Wir freuen uns auf weitere spannende Stammtischabende und über Ihre Teilnahme.

20.11.2015 | Jahresausklang 2015

 
„Europa neu gründen“?

Auch heuer lud der SENAT DER WIRTSCHAFT seine Mitglieder ins Crowne Plaza. Mehr als 200 geladene Gäste, darunter SenatorInnen, und VertreterInnen aus Politik und Kunst, waren der Einladung gefolgt.
Aus aktuellem Anlass hat man sich entschlossen, den Abend dem Thema „Europa“ zu widmen. „Europa darf nicht zerfallen!“, mahnte SENATs-Vorstand Hans Harrer in seiner Eingangsrede. Es brauche heute, mehr denn je, Zusammenhalt, um wieder eine Balance herzustellen. Alle seien hier in der Verantwortung – Wirtschaft, Politik und die Medien. „Wir dürfen keine Angst vor der Zukunft haben! Im Gegenteil – wir alle hier können und müssen die GestalterInnen unserer Zukunft sein. Diese Verantwortung dürfen wir nicht delegieren – sie liegt in unserer Hand“, rief er alle Anwesenden auf.
Diesem Appell schloss sich auch Gudrun Mosler-Törnström, 2. Salzburger Landtagspräsidentin, an. „Wir müssen uns jetzt mit dem Fundament Europas beschäftigen – es gemeinsam nachhaltig stärken!“, betonte Mosler-Törnström. Von einer „Festung Europa“ sei man weit entfernt – viel eher gleiche Europa einer Baustelle. Doch sei die Lage nicht hoffnungslos, denn jede Veränderung bringt auch neue Chancen. Ob wir diese ergreifen und nutzen können, hänge einzig und allein von unserer Lösungskompetenz ab. „Europa darf nicht zum Sündenbock gemacht werden. Wir müssen wieder Vertrauen in unser Europa haben und wieder die Perspektiven sehen, die aus einer Gemeinschaft erwachsen können!“, so Mosler-Törnström. In keinem Fall dürfe es zu einer Spaltung kommen, denn was wäre die Alternative zu Europa? Der größte Mehrwert Europas liege in seiner Vielfalt, unterstrich die 2. Salzburger Landtagspräsidentin am Ende ihrer Rede.
Im Anschluss daran verwies Dr. Erhard Busek, Präsident des Senats gemeinsam mit der Menschenrechtsexpertin und Künstlerin Dr. Beate Winkler in einer Doppelconférence auf die Wichtigkeit eines neuen Denkens für Europa. „Mut zum Handeln und Visionen bedarf es gerade in einer Krise. Denn Krise bedeutet: Beurteilen und Handeln“, so Busek.  Beide forderten alle auf, dies in ihren eigenen Unternehmen ebenfalls zu beherzigen. „Europa sind wir Alle“ so Busek „und nicht die da in Brüssel“. Man muss Europa nicht unbedingt neu gründen, aber jeder Einzelne sollte beginnen, das Miteinander verstärkt zu denken. In den Lösungen brauche es vor allem viel Phantasie, so Busek. Doch, so zeigte sich der SENATs-Präsident trotz aller Herausforderung optimistisch: „Ja,  wir schaffen das!“
Überrascht wurden die Gäste mit einem ganz besonderen Auftritt: Senator Andreas Santner, Geschäftsführer der Lawinenhunde-Staffel, gab Einblick in die Arbeit der Lawinenhunde-Staffel Salzburg. Großes Aufsehen erregte dabei das Abseilen einer Hundeführerin mit ihrem Hund mitten im Veranstaltungssaal.  Santner bat die SENATs-Mitglieder um finanzielle Unterstützung, denn gerade in der letzten Zeit waren die Mittel stark gekürzt und so die Arbeit massiv erschwert worden. Dies ließen sich die Anwesenden nicht zweimal sagen und kamen Santners Bitte nur zu gerne nach. So konnte Vorstand Hans Harrer einen Scheck über  € 6.000.- an Andreas Santner überreichen.
Neben der musikalischen Untermalung durch die Band: „Second Hand Brothers“, begeisterte der Wirtschaftskabarettist Bernhard Baumgartner das Publikum mit seinem launigen Programm: „Der Ernst des Lebens und ich“.
Bei einem köstlichen Menü fanden interessante Gespräche bis weit nach Mitternacht statt.
 
Andreas Santner war es wichtig, seinen Dank direkt an die großzügigen Spender zu richten:
 Werte Senatorinnen und Senatoren! 
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Im Namen der Salzburger Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel möchte ich auf diesem Weg nochmals DANKE sagen!
Es ist eine ordentliche Herausforderung, in Zeiten wie diesen eine ehrenamtliche Rettungsorganisation am Leben zu halten!
Dank Eurer Mithilfe (und diverser anderer Aktivitäten) werden wir die anstehende Herausforderung der Digitalisierung des Funkverkehrs
im Bundesland Salzburg auch schaffen. Wie bereits erwähnt, stehe ich als überzeugter Netzwerker jedem Senatskollegen jederzeit gerne zur Verfügung!k-Lawinenhundestaffel

Wünsche Euch und Euren Lieben ein friedliches Weihnachtsfest und freue mich auf weitere, interessante Begegnungen!
Kameradschaftliche Grüße,
Andreas Santner
Staffelleiter
Salzburger Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel
Geschäftsführer
Senator
IGL Werbedienst GmbH
Innsbrucker Bundesstrasse 47
A-5021 Salzburg
Tel: +43/662/453615-15
Fax +43/662/452038
www.igl.at
a.santner@igl.at

10.11.2015 | Diskussionsrunde zum Thema „ Zerbricht Europa an der Flüchtlingswelle?!“

Gabi und Georg Spiegelfeld, Format, Kurier und der
SENAT DER WIRTSCHAFT baten Dr. Erhard Busek
am 10. November zum Gespräch. 

Zerbricht Europa an der Flüchtlingswelle?! 

Diese Drehung müssen wir schaffen

„Krise ist ein aus dem Griechischen stammendes Substantiv zum altgriechischen Verb „krínein“, welches „trennen“ und „(unter-)scheiden“ bedeutet. Es bezeichnet „(Ent-)Scheidung“, „entscheidende Wendung“. In Wahrheit ist also Krise eine Chance.

Leider fehlt es noch an Leadership in der Politik: „Wir müssen das einfordern!“ so Busek. 

Flüchtlinge beleben die Wirtschaft

„Kein Land will eigentlich Flüchtlinge haben. Lampedusa war aber nicht gestern, vielmehr war das jetzige Debakel bereits vor vier bis fünf Jahren vorhersehbar. Doch eines ist sicher: Flüchtlinge können die Wirtschaft durchaus beleben. Ohne Zuwanderer könnten wir z.B. nicht bauen. Die Einteilung in Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge ist grundsätzlich falsch 

Gehen wir auf den Weltkrieg Nr. drei zu?

„Wir haben gleichzeitig Krieg und Frieden, Google ist schließlich auch eine Art der Kriegsführung. Die permanente Weigerung der Mitgliedstaaten, der europäischen Ebene mehr Rechte zur politischen Entscheidung einzuräumen, rächt sich auf bitterste Weise. „Jeder denkt an sich, nur ich denke an mich“ – nach dieser Devise reagieren derzeit europäische Regierungen. Man kann sich allerdings nicht aus allem ausklinken. Viktor Orban z.B denkt, wenn er Zäune an den Grenzen errichtet, erreichen ihn all diese Dinge nicht. „Besser wäre, wenn die Europäische Union endlich handlungsfähig gemacht wird, “ stellt Busek fest.

Sanktionen sind keine Lösung

Von den Sanktionen profitiert haben die USA mit plus 10% und geschadet hat es Europa mit minus 15% Handelsvolumen. Deutschland, das die Problematik in Bezug auf Russland kennen müsste, hätte eher eine zurückhaltende Haltung einnehmen sollen. Putin ist jemand, der provoziert und Macht behauptet, doch der Westen reagierte mit untauglichen Mitteln darauf. 

Qualität der Politik

„Der eigentliche Schlüssel liegt darin, dass die Qualität der Politik besser werden muss und die Diskussion direkter die Fragen und die Lösungen anzusprechen hat. Die ständige Anpassung an Medien, gefällige Aussprüche und die umfangreichen Ausgaben für Inserate bringen keine Lösung. Die Bürger dieses Landes werden lernen müssen, auch harte Diskussionen zu ertragen. Aber die Politik wagt es gar nicht mehr, die Dinge direkt zu benennen oder – was noch schrecklicher wäre -sie kennen die Probleme gar nicht deshalb zerbröckeln Parteisysteme, “ konstatierte der Experte.

09.11.2015 | WG Talk zum Thema „Die Kraft der Regionen“ – Wertschätzung schafft Wertschöpfung

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Senat der Wirtschaft-Vorstand Hans Harrer mit Key Note-Speaker FH-Vizerektor Roald Steiner und Bezirksblätter Salzburg-Geschäftsführer Michael Kretz

Unter dem Titel “Die Kraft der Regionen” luden die Bezirksblätter Salzburg gemeinsam mit dem Senat der Wirtschaft am Montagabend zum ersten Wirtschaft & Gesellschaft-Talk, kurz WG-Talk ins Crowne Plaza Salzburg. Die Initiative dazu kam von Bezirksblätter Salzburg-Geschäftsführer Michael Kretz: “Informationen, aber auch das Netzwerken verschafft Vorsprung. Wir wollen in diesem Rahmen nicht Probleme wälzen, sondern gemeinsam über neue Chancen sprechen.” Hans Harrer, der geschäftsführende Vorstand des Senats der Wirtschaft, ergänzte: “Wir brauchen eine ökosoziale Marktwirtschaft, die für die Menschen da ist, die in Balance ist. Die Politik müllt sich zu mit Schablonen und Verordnungen. Wir brauchen Menschen haben, die keine Angst davor haben, Regeln aufzubrechen.” Gemeinsam mit einer Runde von 40 Gästen, darunter der frühere WKS-Direktor Wolfgang Gmachl und Box-Legende Conny König, diskutierten Harrer, Key Note-Speaker FH-Vizerektor Roald Steiner und Bezirksblätter Geschäftsführer Michael Kretz über Wertschöpfung durch Wertschätzung in den Regionen. “Wenn das ständige sich-weiter-Entwickeln zur Identität einer Region gehört, wenn auch Platz für eine Kultur des Scheiterns ist, dann wird diese Region durch Innovationen und Wissens-Transfer erfolgreich sein”, so Steiner.

Die WG-Talks verbinden Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur in den Regionen.

So werden aus Ideen und Visionen konkrete wirtschaftlich relevante Projekte, bei denen Unternehmerinnen und Unternehmer sich aktiv einbringen können.

Die Herausforderung der Zukunft ist, eine ökologisch soziale Marktwirtschaft in den Regionen vorzuleben, um eine generationsgerechte Zukunft zu gewährleisten.

Für 2016 sind bereits 4 Veranstaltungen in Salzburg geplant, allerdings wird der WG-Talk in Zukunft eine fixe Einrichtung auch für alle anderen Bundesländer werden, bei der immer aktuelle Themen der Region mit kompetenter Besetzung behandelt werden sollen.

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05.11.2015 | „600 Minutes CFO“ : Der SENAT DER WIRTSCHAFT diskutierte mit Finanzvorständen über den Wirtschaftsstandort Österreich

Die Veranstaltung „600 Minutes CFO“ fand am 5. November im Austria Trend Hotel Park Royal Palace Vienna statt, wo mehr als 100 CFO´s österreichischer Unternehmen teilgenommen haben.

Diskutiert wurden wichtige Themen wie Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Steuerbelastung, Lebensqualität, Kaufkraft, Fachkräfteausbildung und Leistungsbereitschaft in der Bevölkerung.

Am Podium

Hans Harrer, Vorstand SENAT DER WIRTSCHAFT

Johann Habring, CFO, Vorstand IFN-Holding AG, Geschäftsführer Internorm Int. GmbH

Michael Meyer, Vorstand, CFO, Schenker & CO AG

Klimaneutrale Veranstaltung

Dass dem SENAT DER WIRTSCHAFT das Thema verantwortungsvolles und klimafreundliches Wirtschaften wichtig ist, hat Vorstand Hans Harrer mit der Initiative „KLIMA-ALLIANZ für Unternehmen des SENATs unterstrichen. Um mit gutem Beispiel voranzugehen, stellte der SENAT DER WIRTSCHAFT die Veranstaltung „600 Minutes CFO“ klimaneutral. Der SENAT hat zum Ausgleich der CO2-Emissionen der Veranstaltung CO2-Emissionsrechte aus einem Klimaschutzprojekt erworben und stillgelegt. Eine Bestätigung wurde an die Veranstaltungsorganisatorin und Projekt Managerin Bianca Steiner von Management Events überreicht. Investiert wurde in ein Windkraftprojekt in China.

KLIMA-ALLIANZ lässt Taten folgen

Die KLIMA-ALLIANZ ist eine nationale und internationale Initiative vom SENAT DER WIRTSCHAFT Österreich, mit dem Ziel Unternehmen auf dem Weg zu einem klimafreundlichen und somit zu nachhaltigem Wirtschaften zu unterstützen. Dabei soll eine sinnvolle Verbindung zwischen ÖKO-logie und ÖKO-nomie geschaffen werden. Im Rahmen der KLIMA-ALLIANZ können sich Unternehmen nicht nur an Best Practice Beispielen orientieren und mit anderen Unternehmen vernetzen, sondern werden auch von ExpertInnen auf dem Weg hin zu nachhaltigen Prozessen begleitet.

Die KLIMA-ALLIANZ fokussiert sich auf die Berechnung des CO2-Fußabdrucks/CO2-Bilanz und dessen Ausgleich durch hochwertige Klimaschutzprojekte. Bis Ende 2016 sollen mit den KLIMA-ALLIANZ Partnern des SENATs 500.000 Tonnen CO2 ausgeglichen und wirksame Maßnahmen getroffen werden, um klimafreundlicher zu wirtschaften.

Der SENAT DER WIRTSCHAFT unterstützt damit das nachhaltige Wirtschaften und den Kampf gegen den Klimawandel durch nationale, aber auch internationale Aktivitäten.

 

 

22.10.2015 | JUNGER SENAT DER WIRTSCHAFT: Jungsenator Sebastian Watschinger lud zum gemeinsamen Südtiroler Kochabend in die Räumlichkeiten des artcooking im 14. Bezik in Wien

Es war ein vergnüglicher und lehrreicher Abend, die Jungsenatorinnen und Jungsenatoren Johanna Grames, Nina Schulmeister, Schirin Pohlodek mit Michael Sielecki, Rita Konstantin, Geronimo Hirschal, Sky Rudolf Wysoudil-Nightingale, Patrick Lindner und Mahdi Allagha hatten alle Hände voll zu tun, gemeinsam mehr als 7 Gänge auf den Teller zu bringen.

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Das großzügige Menü, an dem alle Personen beteiligt waren und das bis ins kleinste Detail von Sebastian Watschinger vorbereitet wurde, bestand aus Tirtlan mit Spinatfüllung, aufgeschäumter Suppe von Roten Rüben mit Oberskren, Knödel-Tris mit Petersilien-Espuma, Pustertaler Schlutzkrapfen mit Graukäse, Apfelrisotto mit Petersilienpesto und Walnüssen, Kürbis-Curry mit Koriander-Polenta-Kuchen und Kniakiachln mit Apfel-Zimt-Kompott. Die letzten Gäste gingen um 1h Früh – mit vollem Magen, Lunchpaketen und guten Ideen für Küche und für weitere Senats-Events.

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Speziell für unsere Senatoren hat artcooking Sonderkonditionen ausgearbeitet, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

15.10.2015 | 2. Social Entrepreneurship Forum 2015

“Aus einem sozialen Gedanken kann eine große Idee und danach ein erfolgreiches Unternehmen entstehen”.

“Faires Wirtschaften für sozialen Nutzen”, wurde von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mit über 100 Teilnehmern in Wien ausgiebig diskutiert

Wien: Der SENAT DER WIRTSCHAFT, ein ökosozial ausgerichteter, gemeinnütziger Think Tank, lud nationale und internationale Expertinnen zum 2. Social Entrepreneurship Forum, ins Studio 44 ein und über 100 UnternehmerInnen und ManagerInnen folgten der Einladung, die von den Casinos Austria unterstützt wurde. “Corporate Social Responsibility wird mittelfristig vom Social Entrepreneurship abgelöst werden. Denn wer nicht bereit ist für die Gesellschaft Mitverantwortung zu übernehmen, wird es am Markt immer schwerer haben”, zeigt sich Hans Harrer, Vorstand des SENAT, überzeugt, dass die soziale Verantwortung in den erfolgreichen Unternehmen zu einer Selbstverständlichkeit werden wird und noch vor dem Profit an erster Stelle stehen sollte. “Es geht dabei nicht um einzelne Aktivitäten, die dann in Hochglanzbroschüren nach außen kommuniziert werden, sondern um eine Geisteshaltung, die alle unternehmerischen Bereiche erfassen sollte. Ein Umdenken hat bereits begonnen, Unternehmer versuchen immer öfter innovative Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu entwickeln”, ergänzt Harrer.

“Der wirtschaftliche Paradigmenwechsel kann durch eine neue Form des Leaderships eingeläutet werden”, deponiert Maria Ringler von Ashoka, einem weltweiten Netzwerks das soziales Engagement unterstützt. Über den Status Quo von Frauen in der Wirtschaft meinte sie: “Interessant ist, dass in den Social Entrepreneurship Netzwerken Frauen immer an der Peripherie zu finden sind, während Männer im Zentrum agieren. Die innovativsten Ideen aber von den Peripherien, also von Frauen kommen.”

Waltraud Martius von Syncon und Mitglied im SENAT DER WIRTSCHAFT zeigt sich überzeugt, dass jetzt die große Zeit des sozialen Wirtschaftens gekommen sei, denn das Streben nach Sinn erlangt einen höheren Stellenwert, als das Streben nach Gewinn. Als Pionierin des sozialen Franchisings stellt sie den Gemeinnutzen vor die Gewinnmaximierung, was eine andere Sichtweise des Franchisings nötig macht.

Walburga Fröhlich von Atempo und ebenfalls Mitglied im SENAT, zeigte mit ihrem Unternehmen, das sich für die Gleichstellung aller Menschen einsetzt und ihnen ihr jeweiliges Tempo für Lernen und Arbeiten ermöglichen will, eindrucksvoll auf, wie man aus einem sozialen Gedanken heraus, ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen kann. Für sie steht statt der Kostenlogik, der Wirkungsgrad als Maßstab des Tuns im Mittelpunkt.

Mit Discovering Hands zeigt wiederum Frank Hoffmann eindrucksvoll auf, wie man blinden Menschen einen verantwortungsvollen Arbeitsplatz schaffen kann, indem man ihre Sensibilität für das Abtasten der Brust, im Rahmen der Krebsprävention einsetzt. Und Elisabeth Krön von Specialisterne, qualifiziert mit ihrem Unternehmen Menschen mit dem Asperger Syndrom für den Arbeitsmarkt.

Aus einem sozialen Gedanken kann eine große Idee und danach ein erfolgreiches Unternehmen entstehen. Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurde jedoch klar herausgearbeitet, auch die Politik ist dabei gefordert die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu zählen bessere Arbeitsbedingungen im sozialen Arbeitsbereich, eine ökosoziale Steuerreform, weitere Verbesserungen bei Crowdfinanzierungen, eine aktive Förderpolitik- denn gerade Unternehmen mit sozialem Gedankengut benötigen eine längere Anlaufzeit und stellen die Rendite hinten an, u.v.a.m. “In Frankreich hat man die Wichtigkeit erkannt und für Social Entrepreneurship ein eigenes Ministerium eingerichtet- warum nicht auch in Österreich” fragt sich Harrer.

Am Podium diskutierten:

Rechtsanwalt Dr. ,LL.M. (Harvard) Keyvan Rastegar Gründer RPCK
Rastegar Panchal

Mag.a Edeltraud Stiftinger
Geschäftsführerin Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH

Mag. (FH) Bernhard Hofer
Talentify (Mitglied im Jungen SENAT DER WIRTSCHAFT)

Mag. Marie Ringler
Ashoka gemeinnützige GmbH

SENATOR MMag. Paul Pöltner
CONDA Unternehmensberatung GmbH

Joachim Schreiber
Einkaufsgruppe NGO NPO Austria GmbH i. G.

Dipl. oec. Selma Prodanovic
Co-Founder Austrian Angel Investors Association

SENATORIN Mag. Waltraud Martius
SYNCON International Franchise Consultants

Man war sich einig, dass dieses Forum nicht nur interessante Best Practice
Beispiele aufzeigte, sondern auch sehr viel Wissenswertes rund um die
Gründung von Sozialunternehmen vermittelte.

Bild- & Fotomaterial: v.l.n.r.

Foto 1: v.l.n.r Hans Harrer, DI MMag. Paul Pöltner, Dr. Keyvan Rastegar,
mag. (FH) Bernhard Hofer, Dipl. oec. Selma Prodanovic, Mag. Waltraud
Martius,Mag. Marie Ringler, Jochen Ressel, Mag.a Edeltraud Stiftinger,
Joachim Schreiber

Foto 2: v.l.n.r Hans Harrer, Dipl. oec. Selma Prodanovic, DI MMag. Paul
Pöltner, Dr. Keyvan Rastegar